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Debbie Reynolds
Angela George
Hollywood-Ikone erleidet einen Schlaganfall
Debbie Reynolds stirbt einen Tag nach ihrer Tochter Carrie Fisher
Die Schauspielerin Debbie Reynolds ist tot. Sie starb am gestrigern Mittwoch vermutlich an den Folgen eines Schlaganfalls - nur ein Tag, nachdem ihre Tochter Carrie Fisher gestorben war. Sie wurde 84 Jahre alt.
29. Dez 2016: Laut dem Boulevardblatt TMZ war Reynolds Mittwochmorgen zu Hause bei ihrem Sohn Todd Fisher, um die Beerdigung der "Star Wars"-Darstellerin zu besprechen. Hier hat sie vermutlich einen Schlaganfall erlitten. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie gestorben ist.

Zuvor hätte sie ihrem Sohn gegenüber geäußert, dass sie bei Carrie sein wolle. 'Und dann war sie tot', sagte Todd Fisher TMZ. Der Tod ihrer Tochter wäre zu viel für sie gewesen. Kaum 15 Minuten später hätte sie den Schlaganfall erlitten. Reynolds und Carrie Fisher haben zuletzt nebeneinander gewohnt. Sie sahen sich fast täglich, machten aber auch keinen Hehl daraus, dass es ihre Beziehung auch von Spannungen geprägt war.

Laut Berichten von Insidern, die der Familie nahestehen, soll Reynolds dieses Jahr mehrere Schlaganfälle erlitten haben. Mit ihrem Gesundheitszustand hätte es zuletzt nicht zum Besten gestanden, sollen diese TMZ verraten haben. Sie habe den Tod ihrer Tochter nicht ertragen.

Am Dienstag hatte sich Reynolds noch in sozialen Medien an die Fans ihrer Tochter gewandt, um sich für die Beileidsbekundungen zu bedanken. 'Ich bin dankbar für eure Gedanken und Gebete, die sie nun zu ihrer nächsten Station begleiten', schrieb die Schauspielerin auf der Internet-Plattform Facebook.

Debbie Reynolds gehört seinerzeit zu den größten Stars Hollywoods. Nachdem sie in Kalifornien einen Schönheitswettbewerb gewinnt, macht sie in der Traumfabrik Karriere. Einen ihrer frühesten Leinwandauftritte hat sie an der Seite von Gene Kelly in dem Musical "Du sollst mein Glücksstern sein".

Dem Genre bleibt die Schauspielerin bis in den 1960er Jahren treu. Sie wirkt in Filmen wie Stanley Donens "Eine Chance für Suzy" und Frank Tashlins Komödie "Eine Nacht mit Susanne" mit, ist die Partnerin von Frank Sinatra in "Die zarte Falle" und spielt eine tragende Rolle in Richard Brooks' "Mädchen ohne Mitgift". 1965 wird sie für ihre Leistung in der Musical-Komödie "Goldgräber-Molly" für einen Oscar nominiert. Mit dem Abebben des Musical-Genres verlegt sie ihre Karriere in den 1970er Jahren auf die Theaterbühne.

Für Aufsehen sorgt Reynolds auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in den 1950er Jahren auch mit ihrem Privatleben. 1955 heiratet sie den Sänger Eddie Fisher, mit dem sie auch vor der Kamera steht. Aus der Ehe gehen die Kinder Carrie und Todd Fisher hervor. Eddie Fisher bleibt seiner Frau nicht treu. Für einen Skandal sorgt in den 1950er Jahren seine Affäre mit der Schauspielerin Elizabeth Taylor, die damals mit Reynolds befreundet ist. 1959 lassen sich die beiden scheiden.

Auch ihre zwei weiteren Ehen bringen der Schauspielerin kein Glück. Der Geschäftsmann Harry Karl erweist sich als Glücksspieler, der Reynolds finanziell fast ruiniert. Der Bauunternehmer Richard Hamlett soll sich nach der einen oder anderen Fehlinvestition mit ihrem Geld auf und davon gemacht haben.
Weiterführende Infos
Filme
Die zarte Falle - Musical USA, 1955  mehr
Du sollst mein Glücksstern sein - Musical USA, 1952  mehr
Stars
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