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Andrea Niederfriniger/Ricore Text
Dominik Graf
Gewinner des Adolf-Grimme-Preises 2008
Dominik Graf wieder premiert
Die Preisträger des Adolf-Grimme-Preises 2008 stehen fest. Christian Ulmen wird für die ProSieben-Unterhaltungs-Serie "Dr. Psycho" ausgezeichnet. Regisseur Dominik Graf erhält den renommierten Fernsehpreis bereits zum siebten Mal. Sein Drama "Eine Stadt wird erpresst" (ZDF/arte) überzeugte in der Kategorie Fiktion.
20. Mär 2008: Insgesamt dominieren beim 44. Adolf-Grimme-Preis wie gewohnt die öffentlich-rechtlichen Sendern die Sparten Fiktion und Information. Von den zwölf Grimme-Preisen gehen allein sieben ans ZDF. Einer der großen Favoriten, der Zweiteiler "Contergan - Eine einzige Tablette" (ARD) von Adolf Winkelmann, ging indessen leer aus. Begeistert waren die Juroren aber offenbar von der Dokumentation "Zwischen Wahnsinn und Kunst" (SWR/ZDFdokukanal) von Autor und Regisseur Christian Beetz. Neben dem Grimme-Preis im Bereich Information & Kultur bekam die Dokumentation um die Heidelberger Sammlung des Nervenarztes Hans Prinzhorn den Publikumspreis der Marler Gruppe. In der Unterhaltungssparte konnten sich erwartungsgemäß Produktionen der privaten Sender durchsetzen. Die Parodie auf deutsche Festtagssendungen "Fröhliche Weihnachten" (Sat.1) mit Bastian Pastewka und Anke Engelke erhält den Preis für die beste Unterhaltungssendung. Die Ehrenpreisträgerin Iris Berben stand bereits im Vorfeld fest. Der Adolf-Grimme-Preis, benannt nach dem ersten Generaldirektor des NWDR, wird seit 1964 vergeben. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, das deutsche Qualitätsfernsehen zu fördern. Die Preisvergabe 2008 findet am 4. April in Marl statt.
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2021