Filmreporter-RSS

filmfuzzy

Mitglied seit: 12.02.2005 19:00
Zuletzt gesehen: 11.03.2019 11:42
Filmbeiträge: 12  Bewertungen 17  Kritiken
Starbeiträge: Bewertungen Kritiken
Interessen:
• Abenteuer
• Action
• Animation/Trickfilm
• Antikriegsfilm
• Dokumentarfilm
• Drama
• Katastrophenfilm
• Krimi
• Musical
• Science Fiction
• Western

Gästebuch

- keine Einträge -

Beitrag schreiben >>

Beiträge

Filmkritik zu Am Ende kommen Touristen - 17.08.2007 18:53

„Am Ende kommen Touristen“ Mit seinem Spielfilmdebüt „Netto“ (2005) machte Robert Thalheim als Regisseur auf sich aufmerksam. Jetzt stellt er seinen zweiten Film vor. „Am Ende kommen Touristen“ lief als deutscher Beitrag mit Erfolg bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes in der Sektion „Un certain regard“ () Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? Das stand auf Svens (Alexander Fehling) Wunschliste nicht ganz oben – war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski (Ryszard Ronczewski) kümmern. Er wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania (Barbara Wysocka) trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstätten-Tourismus auf der anderen Seite lauern? Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, beschließt Sven alles hinzuschmeißen. Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden. Ein einfühlsamer Film über das Leben. Mit Zukunftsträumen und Vergangenheitsbewältigung in einer geschichtsträchtigen Umgebung. Mit überzeugenden Schauspielern und an Originalschauplätzen gedreht. Kein „Schindler“ Film wie von Spielberg, aber auch mit menschlichen Sehnsüchten und Ängsten erzählt. 85 Minuten ein Stück europäischer Geschichte.


Filmkritik zu Zusammen ist man weniger allein - 17.08.2007 18:52

„Zusammen ist man weniger allein“ Wer erinnert sich nicht an diese wundervolle „Amelie“ die 2001 uns ihre „fabelhafte Welt“ vorstellte. Mit Regisseur Claude Berri ist diese zauberhafte Audrey Tautou jetzt in der realen Welt angekommen. Die junge Camille (AUDREY TAUTOU) ist eine begabte Zeichnerin, die sich dem Leben verweigert. Statt ihrem Talent nachzugehen, arbeitet sie abends in einer Putzkolonne und lebt allein in einem zugigen kleinen Pariser Dachzimmer. Philibert (LAURENT STOCKER) wohnt im selben Haus – aber in der riesigen Belle-Etage-Wohnung einer verstorbenen Verwandten. Der schüchterne Adelssprössling und Hobby- Historiker verkauft Postkarten in einem Museumsshop, da er sich nichts anderes zutraut. Und weil er ein großes Herz hat, teilt er seine Wohnung mit einem flüchtigen Bekannten: Franck. Franck (GUILLAUME CANET), eher der selbstbezogene Typ, fährt gern Motorrad und erholt sich mit wechselnden Affären und lauter Musik von seinem Stress als Gourmetkoch. Wirklich verbunden fühlt er sich offenbar nur einem Menschen: seiner rührenden wie schlagfertigen Großmutter Paulette (FRANÇOISE BERTIN), die nach einem Unfall auf Hilfe angewiesen ist. Als Philibert an einem kalten Wintertag beschließt, Camille Unterschlupf in seiner Wohnung zu gewähren, weil er sich um ihre Gesundheit sorgt, reagiert Franck zunächst unwirsch und ablehnend. Eine Frau im Haus, das kann nur Ärger bedeuten! Als er jedoch sieht, wie Philibert aufblüht, weil er sich um jemanden kümmern kann, beschließt Franck, sich zu arrangieren. So beginnt eine spannende und für alle überraschende Entwicklung, während derer die drei sich beschnuppern oder aus dem Weg gehen, fetzen und versöhnen, beschimpfen und bewundern, bekochen und betrinken, hassen und lieben – bis sie gelernt haben, wie stark und glücklich sie gemeinsam sind, und auch Paulette mit ins Boot holen. Schauspieler, Spielfilmregisseur, Produzent, Drehbuchautor, Dokumentarfilmer – es gibt kaum einen Filmberuf, den Claude Berri nicht schon ausgeübt hätte. 1962 drehte er seinen ersten Kurzfilm „Le Poulet“, für den er prompt mit einem Oscar® ausgezeichnet wurde. Sein neuestes Werk „Zusammen ist man weniger allein“ zeigt, auch nach fünfzig Jahren im Filmgeschäft hat er immer noch ein besonderes Gespür für gute Stoffe. Die Vorlage zum Drehbuch ist der internationale Bestseller von Anna Gavalda. Drei hochtalentierte Darsteller zu einem facettenreichen Ensemble vereint. Françoise Bertin ergänzt das junge Trio durch ihre ebenso anrührende wie unerschrockene Darstellung der liebenswert-verschrobenen Großmutter Paulette. Eine romantische Komödie, die von der Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit erzählt und ihre Figuren mit zärtlichem Humor dabei begleitet, wie sie ihre Chance zum Glücklichsein ergreifen. 97 Minuten – vergnüglich unterhaltend und Garant für einen schönen Filmabend.


Filmkritik zu Lizenz zum Heiraten - 17.08.2007 18:47

„Lizenz zum Heiraten – (License to wed)“ Da hat Robin Williams schon bessere Produkte abgeliefert, als diese. Der Stoff jedenfalls hätte bei einem geschliffenen Drehbuch bestimmt mehr an Format gewonnen als Regisseur Ken Kwapis daraus gemacht hat. Schade – eine verschenkte Chance einen hübschen Sommerhit zu landen. Die Geschichte erzählt von Ben Murphy (John Krasinski) und Sadie Jones (Mandy Moore). Sie sind frisch verlobt und planen zu Heiraten. Doch davor hat Pfarrer Frank (Robin Williams) für seine Kirche das Sagen. Wer in seiner St-Augustin-Kirche den Bund der Ehe schließen will, muss erst einmal seinen patentierten Ehevorbereitungskurs erfolgreich absolvieren. Und da schon Sadies Eltern vor 30 Jahren ihre glückliche Ehe in dieser Kirchengemeinde geschlossen haben, stimmen die Beiden zu. Was sie nicht wissen, sind die rigorosen und völlig abgedrehten Lektionen von Pfarrer Frank. Sie bestehen aus haarsträubenden Hausaufgaben und drastisch intimen Schnüffeleien. Die Krönung ist das Verbot jeglicher Intimität vor der Hochzeit. Sadie und Ben fügen sich zähneknirschend um ihre Familien nicht zu enttäuschen. Nicht ahnend das Pfarrer Frank durch seinen Adjutanten heimlich ein Mikro in ihr Appartement geschmuggelt hat. Wobei auch Frank nicht davor zurückschreckt, wenn die Not am größten ist, persönlich einzugreifen. Die Beziehung der Beiden wird auf eine harte Probe gestellt und sie sind nahe dran sich zu fragen, ob sie es überhaupt bis zum Traualtar schaffen? An den Schauspielern liegt es jedenfalls nicht, das diese Story nicht so richtig in Schwung kommt. Sie geben sich große Mühe, können aber die Schwächen des Drehbuchs nicht ausbügeln. 91 Minuten ein laues Kommödchen, passend zum diesjährigen Sommer. Ab 30. August 2007 im KINO.


Filmkritik zu Das Streben nach Glück - 18.01.2007 18:20

„Streben nach Glück“ („the Pursuit of Happyness”) Will Smith, einer der profiliertesten Schauspieler, Sänger und Entertainer kommt nach „Hitch – Der Date Doctor“ (2005) jetzt mit einem neuen Werk in die Kinos. Zusammen mit seinem Sohn Jaden Christopher Syre Smith spielen sie Vater und Sohn nach einer wahren Begebenheit. San Francisco, 1981. Chris Gardner (WILL SMITH) kann mit seinem Job als Vertreter seine Frau Linda (THANDIE NEWTON) und ihren fünfjährigen Sohn Christopher (JADEN CHRISTOPHER SYRE SMITH) kaum über Wasser halten. Als Linda die finanzielle Last nicht mehr erträgt und Ehemann und Sohn verlässt, nimmt das Unheil seinen Lauf: Vom Vermieter vor die Tür gesetzt, sind Chris und Christopher plötzlich ohne Dach über dem Kopf". Chris’ einzige Chance, seinem Sohn in absehbarer Zeit ein besseres Leben zu ermöglichen, ist ein unbezahltes Praktikum als Börsenmakler, an dessen Ende ein fester Job warten könnte. Die Mitbewerber, Steuerschulden und das raue Leben auf den Straßen von San Francisco sind nicht die einzigen Hindernisse, die sich Chris dabei in den Weg stellen. Doch eines Tages soll sich Chris’ unnachgiebiges Streben nach Glück tatsächlich auszahlen... Ein Stück typisch amerikanischer Geschichte – vom Obdachlosen zum Millionär -, mit sehr viel Herzblut dargeboten. In der Hauptsache aber die Story von einem Vater der seinen Sohn nicht im Stich lässt. Eine starke schauspielerische Leistung von Will Smith. Ebenso überzeugend sein Sohn in seinem Leinwanddebüt. Ebenfalls ein Debüt auf dem amerikanischen Markt feiert der italienische Regisseur Gabriele Muccino. Gekonnt und ohne zuviel Kitsch erzählt er diese Geschichte. Nach 118 Minuten werden Wünsche und Träume durch „Streben nach Glück"


Filmkritik zu Ice Age 2 - Jetzt taut's - 06.04.2006 18:42

Erinnern sie sich? Sicherlich, diesen Titel „Ice Age“ aus dem Jahre 2002 hat doch fast jeder gesehen. Davon gehe ich aus. Sie sind auch sicher ganz heiß auf den zweiten Teil der jetzt in die Kinos kommt? Das dürfen Sie auch. Denn dieser zweite Teil „Ice Age 2 – Jetzt Taut`s“ hält das, was der erste Teil versprochen hat. Manny, Sid und Diego haben die Eiszeit überlebt. Jetzt lassen sie es sich gut gehen. Doch schon droht neues Unheil. Ihre Umwelt beginnt rasant zu schmelzen. Also nichts wie weg aus diesem Tal. Aber alle drei haben auch noch persönliche Probleme. Sid, weil ihn keiner ernst nimmt. Diego weil er Angst vor dem Wasser hat und Manny weil er glaubt das letzte Mammut zu sein. Auf der Flucht vor dem Wasser taucht aber plötzlich Ellie auf, ein bezauberndes Mammutweibchen. Das könnte doch die gewünschte Familiengründung sein. Falsch, den die beiden können sich nicht leiden. Zu allem Überfluss ist Ellie davon überzeugt ein Opossum zu sein. Denn ihre Begleiter sind zwei Opossumbrüder - Crash und Eddie. Zwei freche, vorlaute Burschen die immer und überall nur Streiche im Sinn haben. Auf ihrem Weg aus dem Tal hinaus haben sie natürlich jede Menge Gefahren zu überstehen. Und wenn es in der Geschichte einmal stockt, dann springt Scrat ein. Sein großes Ziel ist es nach wie vor, die verfluchte Eichel endlich zu erwischen. Doch das stößt auf eine Reihe von nicht enden wollenden Hindernissen. Im Gegensatz zum ersten Teil wird er mehr in die Story einbezogen – ein großer Karrieresprung. Diese Fortsetzung ist eine rundherum gelungene weiterführende Geschichte der Helden aus Teil 1. Ergänzt mit wunderbaren neuen Charakteren. Voller Witz in Bilder und Dialogen und mit so mancher Anspielung auf andere Filmhelden. 85 Minuten pralle Unterhaltung, reingehen und sich vom Alltag entspannen.


Filmkritik zu Good Night, and Good Luck - 06.04.2006 18:38

„Good Night, And Good Luck“ 1953 steckt das Fernsehen noch in seinen Anfängen. “Good Night, and Good Luck”, mit diesen Worten verabschiedet sich der bekannte Fernsehjournalist Ed Murrow (David Strathairn) jeden Abend mit seinem populären Nachrichtenmagazin „See it Now“ bei CBS. Er und seine Kollegen präsentieren brisante Reportagen zu aktuellen Themen. Senator Joseph McCarthy aus Wisconsin hat mit seinem Komitee gegen kommunistische Umtriebe eine gnadenlose Jagd innerhalb der Regierung, Verwaltung und der Armee begonnen die Nation ein für allemal von Kommunisten zu befreien. Auch die Kreativen von Film und Theater sind dieser werden gnadenlos verfolgt. Ed Murrow zeigt in seiner Sendung wie ein Marineflieger entlassen wird, weil sein Vater eine serbische Zeitung gelesen hat. Zusammen mit seinem Produzenten Fred Friendly (George Clooney) und dem Reporter Joe Wershba (Robert Downey Jr.) berichtet er auch gegen den Widerstand seines Chefs Sig Mickelson (Jeff Daniels). Diese Sendung provoziert McCarthy und Ed Murrow wird selbst als Kommunist hingestellt. Doch der lässt sich nicht beirren. Er gibt dem Senator Gelegenheit in einer eigenen Sendung Stellung zu nehmen. Die Sendung wird ausgestrahlt und Murrow gelingt es die manipulierten Praktiken der McCarthy Befragungen offen zu legen. Erstmals wird die Öffentlichkeit informiert was McCarthy treibt. Auch der Senat beginnt McCarthys Aktivitäten zu untersuchen und wählt ihn schließlich als Vorsitzenden des Komitees ab. „Good Night And Good Luck" ist hervorragend gespieltes, exzellent ausgestattetes und großartig fotografiertes Politkino. Ein brillant, in Schwarzweiß, gedrehtes Kammerspiel aus den Anfängen des Fernsehjournalismus. Ein Film in dem überwiegend um rauchende Männer geht und in dem Frauen nur schmückendes Beiwerk sind. Die fünfzigen Jahre leben hautnah wieder auf. 93 Minuten kurzweilig, "Good Night And Good Luck" ist ein Muss des Kinojahres.


Filmkritik zu Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell - 27.03.2006 19:42

„Basic Instinct – Neues Spiel für Catherine Tramell“ Was ist das jetzt? Ein erotischer Thriller oder ein Fastporno mit kriminellem Einschlag? So ganz entscheiden konnten sich Regisseur Michael Caton-Jones („Der Schakal“) und Produzent Mario F. Kassar nicht. Auf jeden Fall sollte es die Fortsetzung des Welterfolg „Basic Instinct“ aus dem Jahre 1992 werden. Auch wenn der Regisseur behauptet, einen völlig eigenständigen Film daraus gemacht zu haben. Diesmal spielt die Geschichte in London und ist mit einer Ausnahme, nämlich Sharon Stone, mit europäischen Schauspieler besetzt. Das hat außerdem noch den Vorteil, dass keiner der Schauspieler über den großen Teich fliegen muss, um eine unzensierte Fassung des Filmes zu sehen. Man erinnert sich, 1992 flog Michael Douglas nach London um sich selbst im Adamskostüm zu sehen. Catherine Tramell (Sharon Stone) hat ihre Tätigkeit als Schriftstellerin nach London verlegt. Das ändert jedoch ihre unverschämte Lebenseinstellung nicht. Sie treibt es wo und wie sie es will. Auch in einem Sportwagen bei 180 Stundenkilometer. Nur zu dumm das der in der Themse landet und ein bekannter Sportstar dabei zu Tode kommt. Bevor sich Tramell vor Old Bailey dafür verantworten muss, darf der Psychiater Dr. Michael Glass (David Morrissey) ein Gutachten über sie anfertigen. Zwischen beiden knistert es von Anfang an. Sie sitzt wie die Spinne in ihrem Netz und wartet nur darauf, dass er sich darin verfängt. Detective Roy Washburn von Scotland Yard dagegen setzt alles daran um Tramell hinter Gitter zu sehen. Als es noch weitere Mordopfer in Dr. Glass Umgebung gibt, beginnt ein mörderischer Machtkampf zwischen Dr. Glass und Tramell. Fast eine Kopie des ersten Teils ist aus dieser Fortsetzung geworden. Sharon Stone spielt die Rolle mit dem gleichen lasziven Sexappeal und ist natürlich makellos abgelichtet. Auch die restlichen Schauspieler sind wirklich gut. Was man von dem Drehbuch nicht unbedingt sagen kann. Zu viele Plots erinnern an das Vorbild und die Handlung ist vorhersehbar in ihrem Ablauf. Nur der Schluss ist wieder so gestaltet, dass man eine Option für eine weitere Fortsetzung hat. 110 Minuten für Fans oder Voyeure, das ist hier die Frage?


Filmkritik zu Spiel ohne Regeln - 23.03.2006 16:38

Man nehme alle Klischees für einen Film über das Verhalten von Kriminellen im Gefängnis, würfele sie ein bisschen durcheinander – und fertig ist ein Drehbuch über Knasties. Doch halt das Ganze muss ja noch einen aktuellen Aufhänger haben. Richtig - über was können alle Leute mitreden – FUßBALL. Machen wir also einen Film über fußballspielende Männer im Gefängnis. Wo fangen wir an? Wie wär´s den mit einem Exheld der einmal für Vaterland und Ehre für England gespielt hat. Dieser hat einmal für noch mehr Geld als Ehre sein Nationalteam durch einen verursachten Elfmeter um den Sieg gebracht. Mit der Knete wurde er dann seine aufgehäuften Schulden los, aber auch seine Freiheit. Er wandert in den Knast und hier warten schon seine Fans auf ihn. Um aus diesem Schlamassel heraus zu kommen, muss er ein Team von Häftlingen trainieren und ein Spiel gegen die Wärter austragen. Allerdings ist die Knasthierarchie dabei zu beachten, denn jeder will natürlich dieses Match gewinnen. Wird unser Fußballidol diesen entscheidenden Kampf seines Lebens bestehen? Aber klar doch. Was wäre so ein inhaltsschwerer Film denn ohne Happyend. Doch wenn ich so richtig überlege, ganz so neu ist dieser Filmstoff auch wieder nicht. Es gab doch im Jahre 1975 schon einmal einen Burt Reynolds Film – hieß der nicht so ähnlich – nämlich „Kampfmaschine“. Aber da ging es doch um „American Football“. Na ja also, doch keine Übereinstimmung. Was nun? Ansehen oder nicht? Entscheiden sie einfach wie beim Fußball – werfen sie eine Münze. Schnell vorbei mit 99 Minuten und ab 19.September im KINO.


Filmkritik zu Die Legende des Zorro - 23.03.2006 16:33

„ Die Legende des Zorro“ Er ist der Robin Hood des wilden Westens und geistern schon seit 1920 über die Leinwand. Sein Name „Zorro“, sein Markenzeichen eine schwarze Maske und sein mit dem Degen eingeritztes „Z“. 1998 wagte sich Regisseur Martin Campbell erneut an diesen Stoff. Die Starbesetzung damals Catherine Zeta-Jones, Antonio Banderas und Anthony Hopkins. Jetzt hat Campbell mit fast der gleichen Besetzung eine Fortsetzung abgeliefert die dem ersten Film in punkto Action, Humor und Liebe in nichts nachsteht. Im Gegenteil, mit der Hereinnahme des Sohnes Joaquin (Adrian Alonso) der Beiden de la Vegas bekommt die Geschichte eine weitere Facette. Man schreibt das Jahr 1850. Kalifornien ist auf dem Weg in den amerikanischen Staatenbund. Doch verbrecherische Mitglieder eines alten Geheimbundes wollen dies mit allen Mitteln verhindern. Allerdings hat Zorro (Antonio Banderas) etwas dagegen. Obwohl seine Frau Elena (Catherine Zeta-Jones) ihn bittet sich mehr um seinen Sohn und die Familie zu kümmern. Als er trotzdem reitet, reicht Elena die Scheidung ein und beginnt ein Techtelmechtel mit Armand (Rufus Sewell), einem reichen französischen Adeligen der in Kalifornien Wein anbauen will. Das ist die offizielle Version. In Wirklichkeit ist er der Drahtzieher des Geheimbundes und hat heimlich Nitroglyzerin produziert mit dem er die Unterzeichnung des Vertrages sabotieren will. Doch jetzt greift die ganze Familie De La Vega ein. Ein Film der hervorragend unterhält und alles aufbietet was Kino ausmacht. Rasante Kämpfe, humorige Einlagen und die Liebe kommen nicht zu kurz. Ein bisschen wurde in anderen Filmen abgekupfert. Ganz deutlich bei einer Szene in der Tornado das rassige Pferd von Zorro, mit überkreuzten Vorderläufen betrunken an der Hauswand lehnt, ist aus „Cat Ballou – hängen sollst du in Wyoming“ (1964). Aber das wissen die wenigsten heutigen Kinogänger und daher als Tribut an seinen Vorgänger zu sehen. Rundherum ein gelungenes Stück Unterhaltung auf großer Leinwand. Richtig fettes Popcorn für die Augen. Mit einem Held der keine Superkräfte und andere Tricks braucht um beim Publikum anzukommen. 131 Minuten farbenfrohes Abenteuer für die ganze Familie.


Filmkritik zu Inside Man - 23.03.2006 16:26

Spike Lee hat sich von diesem grade zu genialen Plot inspierieren lassen und diese Story hervorragend ind Bild gerückt. Unbedingt ansehen!!l

© 2019 Filmreporter.de