Bild und Funk
Eleonore van Lyrop
Eleonore van Lyrop spricht die Nachrichten
Retro News: Südwestfunk hat neues Gesicht
Der Südwestfunk hat eine neue Fernsehansagerin. Ihr Name ist Eleonore van Lyrop. Sie ist in Westfalen geboren und an der Ostsee aufgewachsen. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog sie mit ihren Eltern nach Bonn. Dort machte sie auch ihr Abitur. Die Fernsehzeitschrift Bild und Funk widmet der jungen, zielstrebigen Frau in der Märzausgabe 1958 ein kurzes Portrait.
erschienen am 17. November 2021
"Ich spreche für Freunde und Bekannte"
Ihre erste Fernsehansage machte Eleonore van Lyrop am 13. Januar dieses Jahres. Die 13 spielte dabei eine wichtige Rolle, ist sie doch die Glückszahl der jungen Frau. Sie erzählt, dass sie während ihres Frankreichaufenthaltes ein einziges Mal einen Lottoschein ausgefüllt und auf Anraten ihrer Freundin auf die 12 gesetzt hat.

Gewonnen hat allerdings die 13. Auf diese Weise verschenkte sie vier Millionen Francs. Vorerst wird Eleonore die Nachmittagssendungen im Südwestfunk für das Deutsche Fernsehen ansagen. Die Ansagen schreibt sie selbst, denn dann fällt ihr das Auswendiglernen umso leichter. Im Moment des Sprechens denke sie an Freunde und Bekannte, so das sympathische neue Gesicht des deutschen Fernsehens.
Eingespart und wegrationalisiert
Im heutigen Fernsehen sind Ansager eine Seltenheit. Früher hatten sie vor allem für das Vor- und Hauptabendprogramm eine unverzichtbare Aufgabe. Diese bestand darin, die nachfolgende Sendung anzusagen, beziehungsweise den Film mit einer kurzen Inhaltsangabe für den Zuschauer schmackhaft zu machen. Mitte der 1990er Jahre verschwanden sie nach und nach aus den meisten Sendern. Zum Teil wurden sie eingespart, um etwa bei den Privatsendern mehr Werbeplätze zu schaffen.
erschienen am 17. November 2021
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