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Sissi
Romy Schneider erneut als Königin der Herzen
Retro News: Kehrt Sissi auf die Leinwand zurück?
Freunde der leichten Unterhaltung haben Grund zur Hoffnung. Wie es heißt, ist derzeit eine Fortsetzung zu "Sissi" geplant. Unweigerlich fragt man sich, ob Romy Schneider ihre bisher erfolgreichste Rolle ein zweites Mal spielt. Oder soll die junge Kaiserin etwa von einer anderen Schauspielerin dargestellt werden?
erschienen am 2. August 2022
Filmrevue
Österreichs Heldin Romy Schneider
Romy Schneider wieder als Sissi?
Wie die Film Revue in ihrer Ausgabe vom 1. Mai 1956 berichtet, soll es demnächst eine Fortsetzung des Historienfilms "Sissi" geben. Sogar ein Titel stehe bereits fest. "Sissi - Die junge Kaiserin" soll sich hauptsächlich mit der frühen Ehezeit zwischen der späteren Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn und ihrem Gemahl, Kaiser Franz Joseph I, befassen. Viele Fragen sind aber noch offen. So ist derzeit unklar, ob Romy Schneider und Karlheinz Böhm wieder als Kaiserpaar zu sehen sein werden. Unsicher ist ebenfalls, ob Ernst Marischka wieder als Regisseur zur Verfügung steht. Angesichts des großen Erfolges von "Sissi" sollte jedoch allen Beteiligten an dieser Konstellation gelegen sein.
Starrevue
Karlheinz Böhm
Die Crux mit dem Erfolg
1955 war "Sissi" eine der erfolgreichsten Kinoproduktionen. Ein Jahr später wurde bereits die Fortsetzung produziert. Regie führte wie in allen Teilen der Sissi-Trilogie Ernst Marischka, Romy Schneider spielte erneut die Titelrolle. Auch "Sissi - Die junge Kaiserin" wurde ein großer Erfolg. Im Vergleich zum Vorgänger war der Inhalt jedoch größtenteils Fiktion. Der Rufname der österreichischen Kaiserin lautete im Gegensatz zu den Filmtiteln übrigens "Sisi" oder "Lisi", jeweils nur mit einem "s".

Obwohl - oder gerade weil - diese Rolle Romy Schneiders bekannteste wurde, distanzierte sie sich zeitlebens davon. Später sagte sie: "Das bappt mein Leben lang wie Grießbrei an mir". Auch Karlheinz Böhm wollte nicht auf seine Filmfigur festgelegt werden. Für einen Imagebruch spielte er im Anschluss an die Sissi-Trilogie in "Augen der Angst" einen psychopathischen Mörder. Der Psycho-Thriller wurde heftig kritisiert, in den 1980er Jahren jedoch wiederentdeckt. Heute gilt er als Genreklassiker. Nichtsdestotrotz war die Zeit 1959 noch nicht reif für einen solchen Film, Böhms internationale Karriere war vorbei.
erschienen am 2. August 2022
Zum Thema
Sissi (Kinofilm)
Sentimentaler Kostümfilm über den Aufstieg der bayerischen Prinzessin Elisabeth zur Kaiserin von Österreich. Franz Joseph widersetzt sich den Plänen seiner dominanten Mutter und ehelicht die schöne Sissi. Diese fügt sich nur ungern den höfischen Zwängen ihrer neuen Wiener Heimat. Romy Schneider wurde mit diesem Film schlagartig populär. Ihre bezaubernde Ausstrahlung machte "Sissi" zum Kassenschlager. Immer wieder schön anzuschauen
Romy Schneider und Ernst Marischka präsentieren im zweiten Teil der "Sissi"-Trilogie nicht mehr die naive und provinzielle Sissi, sondern eine ebenso bodenständige wie verantwortungsbewusste Herrscherin. "Sissi - Die junge Kaiserin" ist weder heitere Heimatkomödie noch pompöses Historiendrama. Dafür entfernte sich der Regisseur zu weit von den Fakten. Das Drama wurde 1957 in den Wettbewerb der Internationalen Filmfestspielen von Cannes eingeladen.
Der Sohn des Komponisten Karl Böhm und der Sopranistin Thea Linhard soll ebenfalls eine Musikerkarriere starten. Seine Leistungen am Klavier reichen dafür jedoch nicht aus. Auf Drängen seines Vaters studiert Karlheinz Böhm schließlich Anglistik und Germanistik, ist damit aber unzufrieden und bricht ab. Danach geht er an eine Schauspielschule.Sissi"-Trilogie. In den folgenden Jahren wird er diesen Rollentypus festgelegt. Mit seiner Darstellung eines Serienmörders in "Augen der Angst"..
Tochter von Magda Schneider und Wolf-Albach Retty. Mit "Sissi" erreichte Romy Schneider (1938 - 1982) große Popularität, allerdings auch das Image des süßen Mädels. Während der Dreharbeiten zur Neuverfilmung von Arthur Schnitzlers "Liebelei" verliebte sich die österreichische Schauspielerin in das französische Filmidol Alain Delon und zog mit ihm nach Paris. Dort begann eine anspruchsvolle, internationale Karriere. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Luchino Visconti und Orson Welles zusammen..
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