Dunja Movar und Regisseur Kurt Hoffmann
Film Revue
Dunja Movar und Regisseur Kurt Hoffmann
Wie werde ich Schauspieler?
Retro News: "Lampenfieber" und Schauspielschule
"Wie werde ich Schauspieler?", fragen sich bestimmt viele unserer geschätzten Leser und Leserinnen. Die Kurt Hoffmanns aktuellem Film "Lampenfieber", der sich mit dieser Frage auseinandersetzt. Das Junge-Leute-Drama wird momentan in Geiselgasteig gedreht und vereinigt aufstrebende Film-Sterne wie Elke Sommer und Dunja Movar vor der Kamera.
Von  Ulrich Blanché/Filmreporter.de,  10. Juni 2013
Antje Weisgerber als Schauspiellehrerin
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Antje Weisgerber als Schauspiellehrerin
Erste Bühnenschritte
"Lampenfieber" hat sich die Realität zum Vorbilde genommen. So spielt der bekannte Theater-Intendant Hans Schweikart sich selbst in einer Nebenrolle. Mit Heinz Pauck zeigt er sich auch für das Drehbuch verantwortlich. Darin geht es um eine Reihe junger, mehr oder minder begabter Schauspieltalente, deren erste Bühnenschritte geschildert werden. Im großen Übungssaal der Schauspielschule probt Institutsleiter Rohrbach (Bernhard Wicki) mit seinen Eleven klassische und moderne Stücke. Evelyne (Elke Sommer) meint, sie kann eh schon alles und ist hauptsächlich kokett. Mehr Können und vor allem innere Bereitschaft legt die bescheidene Gitta (Dunja Movar) an den Tag. Wer mehr vom Alltag eines Schauspielers wissen mag, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.
Ricore
Das Auf und Ab der Elke Sommer
In "Lampenfieber" spielte Elke Sommer eine oberflächliche und schwierige Schauspielschülerin. Es ist bereits ihre neunte Rolle, nachdem Sommer ein Jahr zuvor ihr Debüt in Italien gab. Einem Italienurlaub hat die geborene Berlinerin auch ihre Karriere zu verdanken. Dort wurde die gutaussehende Blondine prompt durch einen lokalen Foto-Wettbewerb für den Film entdeckt. Schon 1962 ging sie nach Hollywood. Trotz ihrer über 70 Film- und Fernsehrollen blieb ihr der große Durchbruch verwehrt. Auch eine Karriere als Sängerin scheiterte. Sie verlegte sich mehr aufs Theater und Synchronsprechen. Ihren Lebensunterhalt verdient sich Sommer mittlerweile als Malerin. Ihre Arbeiten stellt sie unter dem Pseudonym E. Schwartz aus.
Von  Ulrich Blanché/Filmreporter.de,  10. Juni 2013
Zum Thema
Elke Sommer in "Das Leben ist zu lang"
Elke Sommer verdankt einem Sommer-Urlaub in Italien ihren Künstlernamen und auch ihre Filmkarriere. Hier wurde sie in einem lokalen Foto-Wettbewerb für den Film entdeckt. Schon 1962 geht sie nach Hollywood. Trotz 70 Film- und Fernsehrollen bleibt der große Durchbruch aus. Auch eine Karriere als Sängerin scheiterte an mangelndem Talent. Später verlegt sie sich aufs Theater und die Synchronarbeit. Ihren Lebensunterhalt verdient sich Sommer mittlerweile auch als Malerin, ihre Arbeiten signiert..
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2021