Funk und Film
Szene aus "Romarei - das Mädchen mit den grünen Augen"
Romarei-Dreharbeiten in Lybien
Abenteuer und Liebe
Nach gut einem Jahr mit Vorbereitungen, Drehbuchveränderungen, Motivsuchen und Verhandlungen mit dem Innenministerium des Königs Idrid I. von Lybien, wurde dem deutsch-italienischen Filmteam die Drehgenehmigung im Orient erteilt. Dort soll der Abenteuerfilm "Romarei, das Mädchen mit den grünen Augen" entstehen. Die Geschichte findet ihren Ursprung allerdings in Europa.
erschienen am 1. 02. 2025
Funk und Film
Peter Mosbacher
Gefährliche Macht
Schauplatz der Geschehnisse ist Tripolis samt seiner Umgebung. Ein Ölmagnat holt die junge Romarei (Carola von Kayser) auf seinen Landsitz. Es heißt, sie habe hellseherische Fähigkeiten, die sich der reiche Mann zu Nutze machen will. Seine Widersacher erkennen jedoch die gefährliche Macht des Mädchens mit den grünen Augen und schon bald findet sie sich in einem unglücklichen Intrigenspiel wieder. SO versucht unter anderem der skrupellose Abenteurer Kees Falkenried (Peter Mosbacher) Romarei für sich und seine Zwecke zu gewinnen. Glücklicherweise aber trifft sie aber auch Lorenz Ophofen (Joachim Hansen), der es ehrlich und gut mit ihr meint und sich ihrer annimmt. Wie das Filmmagazin Funk und Film am 24. Januar 1959 berichtet, wirken außerdem Leonard Steckel, Reggie Nalder, Kurt Meisel und die bezaubernde Französin Dominique Wilms in weiteren Hauptrollen mit.
Funk und Film
Szene aus "Romarei - das Mädchen mit den grünen Augen"
Erfolgreich mit Winnetou
Regisseur Harald Reinl inszenierte den Abenteuerfilm "Romarei, das Mädchen mit den grünen Augen" basierend auf einem Roman, der zuvor in der Bild-Zeitung erschienen war und die Leser begeisterte. Der Film konnte allerdings weniger punkten. Das Lexikon des internationalen Films urteilt beispielsweise: "Dummdreistes Trivialkino, dessen Story im Fahrwasser der in den 1950er Jahren erfolgreichen "Liane"-Filme dümpelt." Reinl galt damals als einer der wichtigsten Regisseure der Nachkriegszeit. Mit seinen Filmen traf er oftmals den Nerv der Zeit. Seine "Winnetou"-Reihe ist bis heute unvergessen. Für "Romarei" engagierte er mit Carola von Kayser eine unerfahrene Schauspielerin, die es in ihrer Karriere lediglich auf drei Filme brachte.
erschienen am 1. Februar 2025
Zum Thema
Bekannt wurde Harald Reinl vor allem durch seine "Winnetou"-Verfilmungen. Darin spiegelt sich die typische Reinl-Ästethik wieder: wunderbare Naturaufnahmen und eine einfache Erzählstruktur. Viele seiner Filme drehte er mit seiner damaligen zweiten Gattin Karin Dor, die er in "Winnetou II" als Geliebte des Indianerhäuptlings besetzte. Was viele jedoch nicht wissen, der passionierte Skifahrer und gelernte Jurist begann seine Karriere als Assistent von Leni Riefenstahl. "Bergkristall" ist Harals..
Weitere Retronews
In ihrem Artikel über schöne Jungdarstellerinnen vom 26. April 1952 bemerkt die Weltillustrierte Mitzi Gaynor. Als Tochter eines Ungarn und einer Wiener Tänzerin, wurde ihr das Bühnen-Blut schon mit in die Wiege gelegt. Mit 14 Jahren tanzte sie bereit in einer Operette, mit 16 verlobte sie sich mit einem jungen Anwalt aus Los Angeles. Doch ihre fürsorgliche Mutter verbot ihr diese frühe Eheschließung: Karriere kommt schließlich zuerst.
Das Ensemble für die Cinema-Scope-Revue "Liebe im Quartett" steht. Nachdem bereits Jack Lemmon und Betty Grable für eines der beiden Pärchen besetzt wurden, ist nun gewiss, welche Darsteller das zweite Paar spielen. Es sind Marge und Gower Champion. Die beiden sind auch privat ein Paar, und das seit 1947.
Am 23. Februar 1950 berichtete die Sowjetische Filmdarstellerinnen und ihre erfolgreichen Karrieren im In- und Ausland. Neben L. Smirnova, T. Baljajewa und Ljubow Orlowa gibt es aber zahlreiche weitere Damen, die das sowjetische Publikum auf Leinwand und Theaterbühnen begeistern. Mit N. Tscheretnitschewa sei nur eine junge Frau genannt.
2026