Retronews: Besuch in Martins Klause | FILMREPORTER.de
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Martin Held beim Spaziergang mit seinem Hund Pitt
Held, Boxer und Gänseblümchen

Besuch in Martins Klause

Ein Reporter der Zeitschrift Film Revue besuchte Film- und Theaterdarsteller Martin Held in seinem neuen Heim. Dabei handelt es sich um ein kleines, hübsches Haus im ruhigen Berliner Vorort Dahlem. Was der Akteur an seinem neuen Reich besonders liebt, das verriet er im Laufe eines gemütliches Nachmittags in seinem Garten, das gänzlich ohne verspielte Zutaten auskommt.
Von  Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de, 11. August 2014

Martin Held bei der Pflege seines Gartens

Martin Held bei der Pflege seines Gartens

Im Garten lebt es sich gut
Wie die Zeitschrift Film Revue am 21. Juni 1960 berichtet, befindet sich in seinem Garten weder Brünnlein, Steinwege oder Alpinum. Auch gibt es keinen protzigen Swimming-Pool, dafür aber Sitz- und Liegeplätze mit und ohne Sonne sowie jede Menge Gänseblümchen. Ist das Wetter warm, nimmt Martin Held das Frühstück im lauschigen, gemütlichen Garten ein. Gesellschaft erhält er von seinem braven Boxer Pitt, der genau weiß, dass ab und an auch etwas für ihn abfällt. Hat der Schauspieler etwas übrige Zeit, geht er mit ihm zur Hundebadestelle an den Grunewaldsee. Der Spaziergang ist auch für das Herrchen eine wohltuende Abwechslung, denn oftmals wird er in der geistigen Auseinandersetzung mit schwierigen Charakteren bis zur Gänze aufgebraucht. Zuletzt war er am Theater gleich in drei großen Aufgaben zu sehen: "Entertainer", "Hamlet" und in "Die Irre von Chaillot".

Martin Held genießt die Ruhe von den Theateraufführungen

Martin Held genießt die Ruhe von den Theateraufführungen

Gefeierter Theatermann
Bereits im Jahr 1931 gab Martin Held, der an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Berlin studiert hatte, sein Theaterdebüt. Danach spielte er unter anderem an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, am Landestheater für Ost- und Westpreußen in Königsberg und Tilsit, in Dresden, in Elbing, am Stadttheater Bremerhaven und am Landestheater Darmstadt. Held war außerdem ein gefeierter Synchron- sowie ein beliebter Hörspielsprecher. Ein ein Jahr nach der Berichterstattung der Zeitschrift Film Revue am 21. Juni 1960 erlitt der Schauspieler seinen wohl größten Schicksalsschlag. Sein Sohn Thomas, der aus der Ehe mit Lilo Dietrich stammte, nahm sich mit nur 17 Jahren das Leben.
Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de - 11. August 2014
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