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Franz Schneider und Willi Millowitsch in "Der wahre Jakob"
Urkölner ist urkomisch

Willy Millowitsch ist "Der wahre Jakob"

Willy Millowitsch ist ein echter Kölner Volksschauspieler. Wenn er erst einmal richtig loslegt, dass ist er nicht mehr aufzuhalten und es geht garantiert hoch her. Er hat ein Händchen dafür, das Publikum auf Hochtouren zu bringen und die richtigen Saiten zum Klingen zu bringen. Dies beweist er in der neuen Verfilmung des alten Schwanks "Der wahre Jakob".
Von  Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de, 14. August 2014

Der wahre Jakob

Der wahre Jakob

Wenn der Vater mit der Tochter
Im Zentrum der Geschichte steht Stadtrat Peter Struwe (Willy Millowitsch). Bei einem kurzen Ausflug von der Provinz in die Stadt sucht er ein kleines Abenteuer in einem Kölner Nachtclub. Dort macht er einer hübschen und sympathischen Tänzerin Yvette (Renate Ewert) den Hof und will gar nicht mehr von ihr ablassen. Allerdings ahnt er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie seine Tochter aus erster Ehe ist. Ernst wird es dann, als ein Nebenbuhler auf der Bildfläche erscheint: Jimmy (Gunnar Möller). Dieser fordert seinen älteren Widersacher zum Kampf. Doch Peter Struwe weiß nur zu gut, dass er in einem Faustduell gegen den durchtrainierten jungen Mann keine Chance hat und spielt ihn geschickt aus. Wie das Spiel zu Ende geht, erfahren Sie in Kürze auf der Leinwand. Die Zeitschrift Film Revue stellt in ihrer Ausgabe vom 21. Juni 1960 lediglich einige humorvolle Bilder zur Verfügung.

Willi Millowitsch

Willi Millowitsch

Schauspielerfamilie mit tiefen Wurzeln
Willy Millowitsch wurde die Schauspielerei in die Wiege gelegt. Dem Sohn des Schauspielers Peter Wilhelm Millowitsch und dessen Wiener Ehefrau Käthe Planck war früh klar, welchen Beruf er ergreifen würde. Ohne Schulabschluss trat er seit 1922 am väterlichen Millowitsch-Theater auf und führte dieses seit 1940. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm er Rollen im Fernsehen, später trat er auch im Kino auf. Häufig wurde er mit seiner Schwester Lucy besetzt. Jahrzehntelang galten sie als Traumbesetzung, wenn es darum ging, temperamentvolle Paare darzustellen.

Millowitsch macht sich nicht nur als Schauspieler einen Namen. Bis heute wird sein Name mit den Liedern "Schnaps, das war sein letztes Wort" (1960) und "Ich bin ene Kölsche Jung" von Fritz Weber in Verbindung gebracht. Drei seiner vier Kinder aus der Ehe mit Gerda Feldhoff traten seine Fußspuren. Mariele machte sich einen Namen als Seriendarstellerin und Komödiantin, Peter Millowitsch führt seit 1998 das Millowitsch-Theater.
Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de - 14. August 2014
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