
Film Revue
Auf der Jagd nach dem Schatz: O.W. Fischer als Peter Voss
Millionendieb O.W. Fischer ist "Held des Tages"
Peter Voss geht wieder um
erschienen am 1. 07. 2025

Film Revue
Verkleidet: "Peter Voss" als armer Beduine
Rund um die Welt in tausend Masken
Neben O.W. Fischer und Walter Giller sind vom alten Team nur Peter Mosbacher und Kameramann Klaus von Rautenfeld mit von der Partie. Auf dem Regiestuhl hat diesmal Georg Marischka Platz genommen. Im Zentrum steht erneut Tausendsasa Peter Voss, der in vielerlei Masken auftritt: als alter Diener, tollpatschiger Kellner, vornehmer Chinese, forscher Polizeioffizier, als Maler und Inder. Auch die Schauplätze der Jagd nach einem gestohlenen Kunstschatz wechseln schlagartig. Ob die Gangster sich im Spielerparadies Las Vegas oder in der Riviera verkrümeln wollen, ob sie in Südamerika oder Bangkok untertauchen, Peter Voss hängt ihnen wie eine Klette an den Fersen. Mit von der Partie ist auch Detektiv Bobby Dodd, der als Konkurrent von Voss allerlei Verwirrung stiften wird.

Film Revue
O.W. Fischer vor seinem Haus in Tirol
Abstecher nach Hollywood
Wie auch "Peter Voss, der Millionendieb" besticht "Peter Voss, der Held des Tages" vor allem durch seine amüsante Geschichte, die Verkleidungsrollen und das buntfarbige Milieu an allen Enden der Welt. In der Rolle des Titelhelden überzeugt einmal mehr der damals bestbezahlte deutschsprachige Schauspieler O.W. Fischer.Fischer Durchbruch hatte er 1950 in der Titelrolle von "Erzherzog Johanns große Liebe". Seine Art des Schauspielens zeichnete sich vor allem durch distanzierte Spielweise und monologhafte Sprache aus, was ihn unverkennbar im zeitgenössischen deutschsprachigen Film machte.
Sein Abstecher nach Hollywood war für den Österreicher allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Bei "Mein Mann Gottfried" geriet Fischer in Konflikt mit dem Studiosystem und wurde bereits nach wenigen Tagen aus dem Vertrag entlassen. Für seine Rolle wurde anschließend David Niven verpflichtet. In Deutschland setzte Fischer seine Schauspielkarriere erfolgreich fort.
erschienen am 1. Juli 2025
Zum Thema
Der 1915 in Niederösterreich geborene Otto Wilhelm Fischer beginnt seine Filmkarriere 1936 mit Willi Forsts "Burgtheater". Es folgen Auftritte in zahlreichen publikumswirksamen Filmen, die sich weniger durch künstlerische Qualität als durch ihren eskapistischen Charakter auszeichnen. In den 1950er entwickelt sich Fischer zu einem der beliebtesten und bestbezahlten Schauspieler im deutschen Sprachraum. Er verkörpert vornehmlich den Typus des romantischen Liebhabers und Lebemanns. Mit Maria..
Peter Voss, der Millionendieb (Kinofilm)
Peter Voss, der Held des Tages (Kinofilm)
Seine erste Film-Hauptrolle spielt Walter Giller 1951 in der Romanze "Primanerinnen". In den 1950er Jahren ist er in Komödien wie "Charleys Tante", "Rosen für den Staatsanwalt", "Der Hauptmann von Köpenick" und "Die Drei von der Tankstelle" zu sehen. Als Charakterdarsteller profiliert er sich in Werken wie "Der Würger von Schloß Blackmoor". Nadja Tiller verheiratet, mit der er immer wieder gemeinsam vor der Kamera steht. Auch in Gillers letztem Film "Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!"..
Weitere Retronews
In ihrem Artikel über schöne Jungdarstellerinnen vom 26. April 1952 bemerkt die Weltillustrierte Mitzi Gaynor. Als Tochter eines Ungarn und einer Wiener Tänzerin, wurde ihr das Bühnen-Blut schon mit in die Wiege gelegt. Mit 14 Jahren tanzte sie bereit in einer Operette, mit 16 verlobte sie sich mit einem jungen Anwalt aus Los Angeles. Doch ihre fürsorgliche Mutter verbot ihr diese frühe Eheschließung: Karriere kommt schließlich zuerst.
Das Ensemble für die Cinema-Scope-Revue "Liebe im Quartett" steht. Nachdem bereits Jack Lemmon und Betty Grable für eines der beiden Pärchen besetzt wurden, ist nun gewiss, welche Darsteller das zweite Paar spielen. Es sind Marge und Gower Champion. Die beiden sind auch privat ein Paar, und das seit 1947.
Am 23. Februar 1950 berichtete die Sowjetische Filmdarstellerinnen und ihre erfolgreichen Karrieren im In- und Ausland. Neben L. Smirnova, T. Baljajewa und Ljubow Orlowa gibt es aber zahlreiche weitere Damen, die das sowjetische Publikum auf Leinwand und Theaterbühnen begeistern. Mit N. Tscheretnitschewa sei nur eine junge Frau genannt.