
Film Revue
Anita Gutwell
Gradwanderung zwischen Musik und Kino
Über die Österreicherin Anita Gutwell
erschienen am 12. 11. 2014
Auf einem Filmball entdeckt
Erste Plattenverträge ließen nicht lange auf sich warten. Den Beruf der Schneiderin hängte Anita Gutwell bald an den Nagel. Sie dachte, als Sängerin ihren Traumberuf gefunden zu haben. Auf einem Filmball wurde sie jedoch von einem Produzenten entdeckt, der sie zu Probeaufnahmen einlud. Ohne schauspielerische Erfahrung bestand sie die Aufnahmen und bekam prompt die Hauptrolle zugesprochen. Es folgten rasch weitere Rollen und Guttwell wuchs zu einer gefragten Schauspielerin heran. Ihr Traum ist es, in einem Revuefilm mitzuwirken - eine Gelegenheit, ihre zwei Leidenschaften, das Singen und das Schauspielern, miteinander zu verknüpfen.Anita Gutwell gehört zu den wenigen Schauspielerinnen, denen der Beruf richtig Spaß macht. Die Film Revue vermutet, dass dies vor allem daran liegt, dass sie unbelastet von Theatererfahrungen gleich vor der Kamera stand und sich die filmischen Gesetze von Grund auf aneignete. Trotz ihrer Vereinnahmung durch den Beruf hat sie ihre Hobbys wie das Klavierspielen, in die Oper gehen oder ihre Vorliebe für die Musik von Louis Armstrong nicht aufgegeben.
Endgültiger Rückzug aus dem Filmgeschäft
Die Schauspielkarriere der 1931 geborenen Anita Gutwell dauerte gerademal acht Jahre. In diesem Zeitraum drehte sie 15 Filme. Unter anderem arbeitete sie mit Schauspielern wie Peter Alexander, O.W. Fischer, Maria Schell und Willy Millowitsch zusammen. 1962 spielte sie an der Seite von Montgomery Clift in der Hollywoodproduktion "Freud" von John Huston mit. Danach zog sich Gutwell aus dem Filmgeschäft zurück. Sie heiratete den österreichischen Regisseur Rudolf Nussgruber (1918 - 2000).
erschienen am 12. November 2014
Zum Thema
Die Schauspielkarriere der 1931 geborenen Anita Gutwell dauerte gerademal acht Jahre. In diesem Zeitraum drehte sie 15 Filme. Unter anderem arbeitete sie mit Schauspielern wie Peter Alexander, O.W. Fischer, Maria Schell und Willy Millowitsch zusammen. 1962 spielte sie an der Seite von Montgomery Clift in der Hollywoodproduktion "Freud" von John Huston mit. Danach zog sich Gutwell aus dem Filmgeschäft zurück. Sie heiratete den österreichischen Regisseur Rudolf Nussgruber (1918 - 2000) und lebt..
Weitere Retronews
Regisseur Robert Siodmak wagt sich an eine filmische Adaption von "Dorothea Angermann". Gerhart Hauptmann schrieb das sozialkritische Drama im Jahr 1926. Nach Angaben der der Zeitschrift Film Revue von 1959, konzentriert sich Siodmak bei seiner Umsetzung auf die Kernhandlung und siedelt diese in der Gegenwart an.
Nach seiner Premiere von "Gesperrte Wege" in Duisburg im Dezember 1955 erlaubte sich Hauptdarsteller Albert Matterstock einen kleinen Spaß mit seinen Zuschauern und Schauspielkollegen. Die Zeitschrift Neue Illustrierte war mit dabei und berichtete in ihrer Ausgabe vom 10. Dezember 1955 exklusiv von den Vorfällen.
Marlon Brando setzt sich auf den Regiestuhl. Mit dem Western "One-Eyed Jacks" (zu deutsch "Einäugige Bursche") dreht er seinen ersten Film in Eigenregie. Dabei spielt er nicht nur die Hauptrolle sondern erarbeitet mit Guy Trosper und Calder Willingham auch das Drehbuch. Die Geschichte basiert auf einer Romanvorlage von Charles Neider. Diese trägt in der deutschen Übersetzung den ungeheuer langen Titel "Die einzig wahre Geschichte vom Leben und grausamen Ende des berühmten Revolverhelden...