Retronews: Bezaubernde Diana Lynn | FILMREPORTER.de
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Burt Lancaster und Donald McDonald in "Der Mann aus Kentucky"
Burt Lancaster auf Umwegen

Bezaubernde Diana Lynn

Burt Lancaster hat bei seinem neuen Film "Der Mann aus Kentucky" Produktion und Regie selbst in die Hand genommen und spielt die Hauptrolle. Mit Diana Lynn ("Der Major und das Mädchen") und Dianne Foster ("Bad for Each Other") hat er sich zwei hübsche Kolleginnen an Bord geholt. Wie die Zeitschrift Film Revue im August 1955 berichtet, handelt es sich um eine Lobeshymne auf Vater- und Sohnesliebe.
Von  Franziska Bürklin/Filmreporter.de, 17. April 2015

Burt Lancaster und Walter Matthau in "Der Mann aus Kentucky"

Burt Lancaster und Walter Matthau in "Der Mann aus Kentucky"

Flucht vor den Nachbarn
Elias 'Großer Eli' Wakefield (Burt Lancaster) und sein Sohn Elias 'Kleiner Eli' Wakefield (Donald MacDonald) sind den ewigen Zwist mit ihren Nachbarn satt. Daher ziehen sie nach Texas, um dort ein neues, freieres Leben beginnen zu können. Begleitet werden sie nur von Hund Faro und der treuen Magd Hannah (Dianne Foster). Auf dem Weg dorthin sind die beiden Naturburschen allerhand Gefahren ausgeliefert. Aber nichts kann sie von ihrem Weg abbringen, außer vielleicht die Liebe zur bezaubernden Lehrerin Miss Susie (Diana Lynn).

Burt Lancaster und Diana Lynn in "Der Mann aus Kentucky"

Burt Lancaster und Diana Lynn in "Der Mann aus Kentucky"

Wunderkind in Hollywood
Diana Lynn, geborene Dolores Marie Loehr, galt in jungen Jahren als Klavier-Wunderkind. Mit nur 12 Jahren spielte sie im Los Angeles Junior Symphony Orchestra. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass sie ihr Filmdebut als Pianistin in "Musik fürs Leben" gab. Danach änderte sie auf Anraten des Studios ihren Namen in Diana Lynn und spielte anschließend in mehreren großen Produktionen. Unter anderem sah man sie in Billy Wilders "Der Major und das Mädchen" mit Ginger Rogers und an der Seite von Dean Martin und Jerry Lewis in "My Friend Irma". Die Darstellerin erhielt zwei Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame. Einen für ihre Leistungen im Fernsehen und einen für ihre Kinoarbeit. In den 1970ern zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück und ging nach New York. Kurz darauf kehrte sie nach Hollywood zurück. Bevor sie mit neuen Dreharbeiten beginnen konnte, erlitt Lynn einen Schlaganfall und verstarb am 18. Dezember 1971 mit nur 45 Jahren.
Franziska Bürklin/Filmreporter.de - 17. April 2015
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