RETRO News
Albert Schweitzer
Film und Frau

Dokumentation von Jerome Hill

Albert Schweitzers Leben

Nach langer Überzeugungsarbeit hat Albert Schweitzer einer Dokumentation über seine Person zugestimmt. Er erlaubt Regisseur Jerome Hill alte fotografische Arbeiten zu verwenden und einige Szenen aus seinem Leben szenisch nachzustellen. Die aufschlussreichen Bilder stammen von Kamerafrau Erica Anderson.
Von  Heiko Thiele, Filmreporter.de,  8. Dezember 2017
Albert Schweitzer an seinem Arbeitstisch
Film und Frau
Albert Schweitzer an seinem Arbeitstisch

Besonderes Extra

Der erste Teil der Dokumentation konzentriert sich auf Albert Schweitzers Jugend, der zweite auf seine Zeit in Lambarene. Dort gründete er 1913 ein Urwald-Hospital, das unter schwierigen Bedingungen geführt und ausgebaut wurde. Die deutschsprachige wie die französische Synchronfassung der Dokumentation bieten den Zuschauern ein besonderes Schmankerl: Schweitzer selbst stellte sich in diesen Fassungen als Erzähler zur Verfügung.

Zudem wird er in seiner Jugend von seinem Enkel gespielt, wie Gertrud Stolte-Adelt im Magazin Film und Frau (19. Heft des Jahres 1957) schreibt. Die Uraufführung der Dokumentation findet auf den Berliner Filmfestspielen statt.


Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika
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Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika

Lambarene im Fokus

Albert Schweitzer hat damals nur unter bestimmten Bedingungen der Dokumentation zugestimmt. So untersagte er den Produzenten die Preise zu erwähnen, die er für seine humanitäre Arbeit erhalten hat. Außerdem setzte Schweitzer durch, dass der Reinertrag der Dokumentation seinem Krankenhaus in Lambarene zugutekam.

2009 entsteht ein weiterer Film über den Schweizer Philosophen und Arzt. In "Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika" steht ebenfalls das Krankenhaus in Lambarene im Vordergrund. Darüber hinaus widmet sich das Werk einem weniger beleuchteten Aspekt in Schweitzers Leben: Seine familiären Beziehungen.
Von  Heiko Thiele, Filmreporter.de,  8. Dezember 2017

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