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Jean Marais und Christina, die kleine Tochter seines Schlossdieners.
Filmrevue

Erholung im Schloss

Jean Marais entspannt in Paris
Der französische Schauspieler Jean Marais ist ein viel beschäftigter Mann. Neben seiner Arbeit hinter der Kamera und auf der Theaterbühne ist er auch ein begabter Künstler. Das Magazin Film-Revue besucht den gut aussehenden Mann in seinem Schlösschen Marnes-la-Coquette bei Paris und berichtet über dieses Treffen am 5. Februar 1957.
Von  Indra Fehse/Filmreporter.de,  15. Januar 2018
Jean Marais
Filmrevue
Jean Marais

Trautes Heim

Auf seinem idyllischen Anwesen erholt sich der Franzose von seinem allabendlichen Theaterstück "Cäsar und Kleopatra". Natürlich verkörpert er den großen Cäsar. Während Jean Marais noch über seine Rolle erzählt, öffnet sich plötzlich die Tür des Salons. Kreischend vor Freude stürzt sich ein kleines Mädchen in die Arme des Schauspielers.

Ist er nicht Junggeselle? Ja, ist er. Die kleine Christina ist die Tochter seines italienischen Dieners. Dessen ganze Familie, Vater, Mutter und Tochter, erheitert Marais' Leben im Schloss. Sie alle wohnen dort und leben wie eine große Familie. Zuletzt fand sogar die italienische Großmutter ihren Weg nach Frankreich. Marais fragt sich nun, ob er vielleicht anbauen sollte.


Jean Marais
Gong
Jean Marais

Ein Leben für die Kunst

Nach der gescheiterten Ehe mit der Schauspielerin Mila Parély pflegte Jean Marais eine enge Beziehung zu Regisseur Jean Cocteau. In den 1960er Jahren wandte sich Marais hauptsächlich Komödien zu.

So spielte er in der "Fantomas"-Trilogie den Bösewicht an der Seite seines früheren Schulkameraden Louis De Funès. Ende der 1970er Jahre konzentrierte sich Marais vorwiegend auf seine Theaterkarriere. In den letzten Jahren seines Lebens war er zudem als Bildhauer tätig.
Von  Indra Fehse/Filmreporter.de,  15. Januar 2018

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