Filmreporter-RSS
Filmrevue 1957, Jahrg. 11, Nr. 4, S. 21 Tony Curtis (Person)Filmrevue

Tony Curtis

Geboren
03. Juni 1925
Gestorben
29. September 2010
Bürg. Name
Bernard Schwartz
Alias
Anthony Curtis; Boinie
Tätig als
Darsteller
Links
IMDB
Bewertung abgeben
|0  katastrophal
brilliant  10|
8,5 (2User)
ÜbersichtNewsFilmeGalerienFeaturesBewerten

Tony Curtis: Filmografie

2009 
1999 
1998 
Jackie Brown
Thriller - USA
1995 
Gefangen in der Traumfabrik
Dokumentarfilm - Frankreich/Großbritannien/Deutschland/USA
1993 
Nackt in New York
Komödie - USA
1992 
Christmas in Connecticut
Komödie - USA

Tony Curtis: Vita

Tony Curtis wird als Bernard Schwartz 1925 als Sohn ungarischer Juden in New York geboren. Seiner Einberufung zur US-Marine folgt eine schwere Verwundung auf der Pazifikinsel Guam. Nach seiner Genesung wird er Zeuge eines historischen Ereignisses: Die japanische Kapitulation in der Bucht von Tokio, die das offizielle Ende des Zweiten Weltkriegs markiert, erlebt er aus einer Meile Entfernung.

Zurück in der Heimat, werden Talentsucher wegen seines guten Aussehens auf ihn aufmerksam, er erhält einen Vertrag bei den Universal Studios. Als Reaktion auf eine unbedeutende Nebenrolle in "Gewagtes Alibi", bekommt der 25-jährige etliche Fanbriefe. Daraufhin legt sich Schwartz einen Künstlernamen zu. Unter dem Pseudonym Anthony Curtis beginnt er eine steile Schauspielkarriere, wird Idol und Stilikone einer ganzen Generation. Der sogenannte "Curtis Cut", die mit Pomade gebändigte Haartolle, wird Jahre später von Elvis Presley übernommen. Als erster Schauspieler überhaupt handelt Curtis - zusätzlich zu seiner Gage - eine Beteiligung an den Einspielergebnissen seiner Filme aus.

In den 1980er Jahren wird seine Drogen- und Alkoholsucht intensiv von den Medien begleitet, immer wieder gerät er in Negativschlagzeilen. Es folgt ein Lebenswandel, der in einer erfolgreichen Zweitkarriere als Maler gipfelt. Für Curtis' Bilder werden sechsstellige Beträge bezahlt, 2005 nimmt das New Yorker Museum of Modern Art eines seiner Werke in die Dauerausstellung auf. 2007 erholt sich Curtis von einer schweren Krankheit. Seither ist er jedoch auf einen Rollstuhl angewiesen. Am 29. September 2010 stirbt er mit 85 Jahren durch Herzstillstand.

Tony Curtis: Star-Feature

Sympathische Christine Kaufmann

Das niedliche Mädchen Christine Kaufmann lässt schon im jungen Alter die Herzen der... mehr

Tony Curtis' ganzer Stolz

Mit seinem erfrischenden Lächeln erobert er reihenweise die Herzen der Frauen. Seit... mehr

Tony Curtis als fieser Schnüffler

Gegen schnüffelnde Klatschreporter schlagen zwei Hollywood-Schauspieler jetzt mit... mehr

Tony Curtis mag es heiß

Tony Curtis ("Flucht in Ketten") kann nicht mehr zählen, in wie vielen Filmen er... mehr

Tony Curtis' Leben im Filmgeschäft

Tony Curtis muss sich an die Starbehandlung erst noch gewöhnen. Der 34-jährige... mehr

Tony Curtis in Spitzenröckchen

Jack Lemmon und Tony Curtis wandern in Billy Wilders neuer Komödie auf seltsamen... mehr

Die Wikinger kommen!

Kirk Douglas geht unter die Wikinger. In einem historischen Film über die Nordmänner... mehr

Tony Curtis: News

Ellen Burstyn, Für immer Adaline (Szene) 2015

Filmfest München würdigt Ellen Burstyn mit Ehrenpreis

Das Filmfest München würdigt in seiner diesjährigen Ausgabe die US-Schauspielerin Ellen Burstyn mit dem Ehrenpreis um...
mehr
George Kennedy, Die nackte Kanone (Szene) 1988

Oscar-Preisträger George Kennedy ist tot

Der US-Schauspieler George Kennedy ist tot. Wie sein Enkel Cory Schenkel den US-Medien mitteilte, starb der Oscar...
mehr
Woody Allen, Der Stadtneurotiker (Szene 05) 1977

Woody Allens "Der Stadtneurotiker" ist lustigster Film

Die beiden US-amerikanische Verbände der Drehbuchautoren, die Writers Guild of America, West ( WGAW ) und Writers...
mehr
Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel, Casey Affleck (Person) 2007

Casey Affleck im "Boston Strangler"-Fall verwickelt

Casey Affleck ("I'm Still Here") wird unter der Regie von Mark Romanek ("Alles, was wir geben mussten") in "Boston...
mehr
ÜbersichtNewsFilmeGalerienFeaturesBewerten
© 2020 Filmreporter.de