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Jean-Pierre Dardenne (Cannes 2008)
© Jean-François Martin/Ricore Text

Jean-Pierre Dardenne

Geboren
21. April 1951
Tätig als
Schnitt, Regisseur, Drehbuch, Kamera, Produzent
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Die Realität der Dardennes

Ein Film, so Nouvelle Vague-Regisseur Jean-Luc Godard, besteht aus 24 Bildern pro Sekunde und damit aus 24 Wahrheiten. Das belgische Brüderpaar Jean Pierre und Luc Dardenne erhebt diese Metapher zur Maxime. Ihre Filme behandeln soziale Themen, ohne politisch zu sein. Sie zeigen Menschen am Kreuzweg einer moralischen Entscheidung, ohne zu moralisieren. In der Tristesse des Arbeitermilieus findet das Duo ihre Figuren. Arbeitslosigkeit, Migration und Einsamkeit sind wiederkehrende Themen ihres Œuvres. "Natürlich wollen wir das Publikum ansprechen, es beunruhigen, aber wir hoffen nicht, dass wir die Welt verändern können". Und doch schwebt in den psychologischen Portraits ihrer Charaktere immer die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Verbitterung und Glaube - die zwei unzertrennliche Aspekte des Schaffen der Gebrüder Dardenne. mehr


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