Ulrike Ottinger
Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger

Geboren
06. Juni 1942
Tätig als
Schnitt, Darstellerin, Regisseur, Drehbuch, Kamera, Produzentin
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Ulrike Ottinger: Filmografie
Regie:
2020
Paris Calligrammes (Dokumentarfilm • Frankreich, Deutschland)
2016
Chamissos Schatten (Dokumentarfilm • Deutschland, Österreich, Schweiz)
2011
Unter Schnee (Dokumentarfilm • Deutschland)
2009
Die koreanische Hochzeitstruhe (Dokumentarfilm • Deutschland)
Ulrike Ottinger: Vita
Ulrike Ottinger realisierte mehrere filmische Erkundungen asiatischer Kulturen und Rituale. 1985 dreht sie mit "China. Die Künste - der Alltag. Eine filmische Reisebeschreibung" einen Dokumentarfilm über ein "viel diskutiertes, aber noch völlig fremdes Land" (Ottinger). Es folgte 1989 der Spielfilm "Johanna D'Arc of Mongolia" mit Delphine Seyrig, in dem Ottinger westliche Reisende mit der mongolischen Nomadenkultur konfrontiert. In der über acht stündigen Dokumentation "Taiga" (1992) widmet sich Ottinger wiederum der Mongolei, wobei sie sich diesmal ausschließlich auf die Beobachtung der Nomadenwelt beschränkt; entstanden ist "ein Epos" der Alltagswelt, der Feste und schamanistischen Vorstellungen". In "Exil Shanghai" (1997) begibt sich Ottinger wieder nach China, wobei sie sich in der Dokumentation auf europäische Exiljuden konzentriert, die infolge des Zweiten Weltkrieges in die Weltstadt flohen und sich hier ein "Klein-Wien, Klein-Berlin oder Klein-Breslau unter ungeheuerlichen Anstrengungen, unmöglichen Bedingungen und ohne Geld aufbauten" (Ottinger).

Neben ihren filmischen Werken ist Ottinger auch als bildende Künstlerin tätig. 1942 in Konstanz geboren, lebte sie von 1962 bis 1968 als freie Künstlerin in Paris, wo sie erste Arbeiten ausstellte. Ein großer Teil ihrer künstlerischen Arbeit macht die Fotografie aus. Mit diesen war sie in großen Kunstausstellungen wie der Biennale di Venezia, der documenta in Kassel und der Berlin Biennale vertreten. Einzelausstellungen und Retrospektiven ihres Werks fanden unter anderem im Museum of Modern Art, im Centre Pompidou, im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid sowie im Filmmuseum Berlin statt. 2010 wurde Ottinger mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
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2022