Starfeature: Harrison Fords Eitelkeit | FILMREPORTER.de
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Harrison Ford am Set von "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels"
Indiana Jones kehrt zurück!

Harrison Fords Eitelkeit

Sein Markenzeichen? Fedora (weicher Filzhut) und Lederpeitsche. Sein Ziel? Die Rettung archäologisch und historisch wichtiger Kulturschätze. Seine Methode? Etwas rabiat, geht durchaus schon mal über Leichen, wenn nötig. Seine Schwäche? Schlangen! Indiana Jones erobert zu Beginn der 1980er Jahre die Leinwände im Sturm. Dabei verkörpert er überhaupt nicht den für damalige Zeiten typischen Helden, der aus seinen Kämpfen stets als strahlender Sieger raus geht. Vielmehr war Indy am Ende seiner Abenteuer überglücklich, noch am Leben zu sein. Zum Pseudonym für Dr. Henry Walton Jones Jr. wurde Harrison Ford.

Harrison Ford 1982 auf der Bienale in Venedig

Harrison Ford 1982 auf der Bienale in Venedig

Dabei ist es ursprünglich nicht der Sohn eines Iren und einer jüdischen Russin, der die Rolle des Abenteurers und Archäologen übernehmen soll. Produzent George Lucas hat sich zunächst für Tom Selleck entschieden, der zu jener Zeit als "Magnum" in der gleichnamigen Fernseh-Serie das Publikum begeistert. Aber die TV-Produzenten entließen ihren Star nicht aus dem Vertrag. So begab sich Lucas auf die Suche nach einem neuen Gesicht. Glücklicherweise erinnerte er sich an Harrison Ford, mit dem er erstmals bei "American Graffiti" und später bei seiner ersten "Star Wars"-Trilogie zusammenarbeitet. Er castet den jungen, selbstbewussten und leicht verwegen aussehenden Mann für die wohl prägendste Rolle in dessen Karriere. Diese Entscheidung ist nicht nur für Lucas ein Goldgriff. Denn noch bevor der erste "Indiana Jones"-abgedreht ist, begeistert Ford als Han Solo mit seiner unbeschwerten Art das Publikum. "Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes" macht ihn endgültig zu einem der gefragtesten Schauspieler der US-Traumfabrik. Quasi über Nacht setzte ein Phänomen ein, das den mittlerweile 65-Jährigen bis heute verfolgt.

Harrison Ford mit Calista Flockhart bei den Fans (Venedig 2005)

Harrison Ford mit Calista Flockhart bei den Fans (Venedig 2005)

Die Peitsche schwingend, durchlebt Dr. Henry Walton alias Indiana Jones alias Harrison Ford 1981 sein erstes großes Abenteuer. Es geht um die heilige Bundeslade, die der abenteuerlustige Archäologe im Auftrag der US-Regierung finden und sicherstellen soll. Kaum macht er sich auf die Suche, heften sich Hitlers Helfer auf seinen Fersen. Ähnlich wie James Bond, bekommt auch Indiana Jones seine Attraktivität durch seine Internationalität. Ob in Nepal, Kairo, Deutschland, an der italienischen Grenze oder in irgendwelchen Dschungeln, Indiana Jones fühlt sich überall wohl. Schon nach dem ersten Teil, der bereits 20 Millionen US-Dollar kostet, ist klar, Indy ist ein Dauerbrenner. "Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes" spielt allein an den Kinokassen weltweit rund 384 Millionen Dollar ein. Auch seinen Hauptdarsteller macht das Abenteuer zum Millionär.

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