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Shia LaBeouf auf der Berliner Premiere von "Transformers - Die Rache"
Paramount Pictures

Mischung aus Komödie und Tanz?

Abgezocktes Milchgesicht Shia LaBeouf

In der Fortsetzung von Oliver Stones Klassiker "Wall Street", "Wall Street: Geld schläft nicht", spielt er einen gutgläubigen, jungen Investmentbanker, der sich von seinem Leinwandpartner Michael Douglas manipulieren und aufs Kreuz legen lässt. In der realen Welt ist Shia LaBeouf alles andere als naiv. Mit seinen 24 Jahren hat er bereits einen festen Platz in der Riege der Top-Nachwuchsdarsteller Hollywoods. In seiner noch jungen Karriere kann er sich damit rühmen, Hauptrollen in Filmen unter Regielegenden wie Steven Spielberg, Michael Bay oder eben Oliver Stone gespielt zu haben.
Von  Jassien Kelm/Filmreporter.de,  24. Oktober 2010
Shia LaBeouf mit Fans in Berlin
Paramount Pictures
Shia LaBeouf mit Fans in Berlin

Clown mit Ballett-Tänzerin gekreuzt?

Was kommt dabei raus, wenn man einen Clown mit einer Ballett-Tänzerin kreuzt? Eine Mischung aus Stand-up Comedian und Schauspieler? Richtig. Die Antwort auf die Frage könnte ebenso korrekt lauten: Shia LaBeouf. Seine Laufbahn als Komiker hat der gebürtige Kalifornier inzwischen beendet, zu erfolgreich war die Zweitkarriere als Schauspieler. Man könnte annehmen, dass LaBeouf vornehmlich in Komödien mitwirkt oder Musicals dreht. Dadurch eifert er seinen Eltern auf einer anderer Ebene nach, schließlich arbeitete sein Vater als Berufsclown und befasste sich in Frankreich eingehend mit der Commedia Dell'arte, die Mutter tanzte Ballett. Doch dies trifft nur bedingt zu. Zwar beginnt LaBeouf seine Karriere als Jungdarsteller in TV-Produktionen für den Disney Channel. Doch bald verlegt er sich auf Dramen und knallharte Actionfilme - trotz seiner weichen Gesichtszüge und seinem filigranen Erscheinungsbild.


Das Geheimnis von Green Lake
Buena Vista International (Germany)
Das Geheimnis von Green Lake

Karrierehelfer Steven Spielberg

Eine nicht unwesentliche Rolle in der Karriere von Shia nimmt Steven Spielberg ein. Als der Regisseur gemeinsam mit seinen Kindern "Das Geheimnis von Green Lake" sieht, fällt ihm der braungelockte Hauptdarsteller wegen seiner Ähnlichkeit zu Tom Hanks auf. Er merkt sich den jungen Shia für den Fall, dass er einmal einen Filmsohn für Hanks benötigen sollte. Zu dieser Konstellation kommt es vorläufig zwar nicht, jedoch ist es Spielberg, der LaBeouf Jahre später für die Hauptrolle des "Transformers"-Franchise unter der Regie von Michael Bay vorschlägt, und den 21-Jährigen anschließend für "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" übernimmt.

Ihm gelang durch die fantastische Fügung eine steile Karriere, nicht zuletzt durch den immensen kommerziellen Erfolg der Filme. Doch es ist nicht so, dass Shia sich seinen Platz nicht verdient hätte - auch wenn sein Milchgesicht zu diesem unzulässigen Rückschluss verleiten könnte. In den Jahren 2006 und 2007 profilierte er sich durch respektable schauspielerische Leistungen in Dramen wie "Kids - In den Straßen New Yorks" oder "Disturbia", welches als sein Durchbruch angesehen werden kann.


Michael Douglas, Shia LaBeouf in "Wall Street 2: Geld schläft nicht"
20th Century Fox
Michael Douglas, Shia LaBeouf in "Wall Street 2: Geld schläft nicht"

Shia LaBeouf ein gewiefter Broker?

Heute kann sich LaBeouf seine Rollen fast auswählen, trotz seines jugendlichen Alters und Aussehens. Im Interview mit Filmreporter.de offenbart er zudem, dass er sich eingehend mit Geldanlagen beschäftigt und behauptet, neben seiner Schauspielkarriere höchsterfolgreich als Spekulant aktiv zu sein. Ob dies nun Imagepflege ist oder tatsächlich der Wahrheit entspricht, gewiss ist LaBeouf nicht so unbedarft, wie er auf den ersten Blick scheint.
Von  Jassien Kelm/Filmreporter.de,  24. Oktober 2010

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