InterviewThere Will Be Blood: Paul Thomas Anderson zu : Daniel Day-Lewis zu : Paul Dano | FILMREPORTER.de
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Interview

Paul Thomas Anderson auf der "There Will Be Blood"-Premiere in Berlin
Was zur Hölle macht ihr da?

P. T. Anderson mag's blutig

Paul Thomas Andersons Drama "There Will Be Blood" ist nicht nur für acht Oscars nominiert worden. Das Drama feiert auf der Berlinale auch seine Deutschlandpremiere. Zu diesem Zweck reisten neben Regisseur Anderson auch Daniel Day-Lewis und Paul Dano an. Anderson plauderte über die Dreharbeiten, Day-Lewis von seiner Schauspielarbeit und Dano verriet, dass er ein großer Fußballfan ist.
Von  Heike Maleschka/Filmreporter.de, 19. Februar 2008

Daniel Day-Lewis rührt in Berlin die Trommel für "There Will Be Blood"

Daniel Day-Lewis rührt in Berlin die Trommel für "There Will Be Blood"

Ricore: Wie war die Premiere?

Paul Thomas Anderson: Woran ich mich am besten erinnere war, dass ich von hinten geschupst wurde und dachte, ich solle auf die Bühne gehen. Paul war dicht hinter mir. Daniel wurde dann von Peter daran gehindert, der sagte: Was zur Hölle macht ihr da? Das war sehr peinlich. (lacht) Das habe ich von der Premiere behalten. Aber sonst war es einfach fantastisch.

Ricore: Daniel, was gefällt Ihnen am Festival am besten?

Daniel Day-Lewis: Besonders die Atmosphäre finde ich toll. Man hat das Gefühl, eine Gruppe Freunde zu unterhalten. Auf der Berlinale ist alles sehr gut organisiert und es gibt hier eine unglaubliche Energie.

Ricore: Sie sind zum ersten Mal hier, welchen Eindruck haben sie bisher?

Paul Dano: Ich mag Berlin sehr. Bereits zur Fußballweltmeisterschaft war ich der Stadt und wünschte mir, ich könnte etwas länger bleiben. Ich bin nicht so leicht zu unterhalten, doch letzte Nacht hatte ich eine wirklich schöne Zeit.

Ricore: Wie kommt es zu dieser Begeisterung für Fußball?

Dano: Schon als Kind habe ich Fußball gespielt. Es ist ein toller Sport und macht sehr viel Spaß.

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