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Interview

Paul Walker

Universal Pictures International

Verkappter Cousteau: Paul Walker
Wie ein Fisch im Wasser
Obwohl Paul Walker anspruchsvolles Kino mag, ist er im vierten "Fast & Furious"-Actionabenteuer erneut als rasender Draufgänger zu sehen. Erfrischend ehrlich erklärt der Kalifornier uns diesen Widerspruch. Man kann nicht gerade behaupten, dass Walker viel Werbung für den Film macht. Warum der 35-jährige Meeresbiologie studiert hat, wird während unseres Interviews deutlich. Immer, wenn Walker über sein Lieblingstier spricht, beginnen seine Augen zu leuchten, seine Arme die Bewegungen zu imitieren. Und der Schauspieler verblüfft mit detailliertem Fachwissen. Trotz aller Dementi kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass hier einer den falschen Beruf gewählt hat. Wenn Walker über seine wahre Leidenschaft spricht, ist er ganz in seinem Element.
Von  Jassien Kelm/Filmreporter.de,  1.04.2009
Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.

Universal Pictures International

Ricore: Im inzwischen vierten Teil von "Fast & Furious" spielen Sie erneut mit Vin Diesel. Auf der Leinwand können Sie sich nicht besonders gut leiden. Wie ist das hinter der Kamera?

Paul Walker: Vin ist so eine Nervensäge! (lacht) Doch wir kommen miteinander klar. Wie durch ein Wunder. Der einzige Grund, weshalb wir miteinander auskommen, ist der, dass wir so unterschiedlich sind. Wenn ich nur ein kleines bisschen mehr wie er wäre, würden wir uns nicht verstehen. Vin ist sehr eigen, sehr wählerisch und sehr bestimmend. Ich respektiere das an ihm, doch meine Lebensphilosophie ist eine vollkommen andere. Ich achte auf Gleichwertigkeit, ich will Synergie. Am wichtigsten ist mir, dass sich alle untereinander verstehen und Spaß haben. Vin dagegen achtet viel mehr auf Kleinigkeiten und Details. Ich denke, deshalb funktioniert es so gut mit uns, denn diese Kombination garantiert eine gesunde Arbeitsatmosphäre. Wenn es nur Typen wie mich gäbe, würden die Dinge wahrscheinlich nicht so gehandhabt, wie es eigentlich nötig wäre. Ich achte erst darauf, dass jeder glücklich ist und danach kümmere ich mich um den Film als eigentliche Arbeit.

Ricore: Waren die Dreharbeiten also anstrengend und fordernd oder harmonisch und locker?

Walker: Wir standen ordentlich unter Druck, auch zeitlich. Als wir mit den Hauptdreharbeiten begannen, wussten wir, dass ein Streik der Schauspielergewerkschaft gegen Ende der Dreharbeiten nicht unwahrscheinlich war. Wir waren also ziemlich in Eile. Als die erste Version des Drehbuchs fertig war und die Studios dem Film grünes Licht gaben, war der Streik der Drehbuchautoren bereits in vollem Gange. Das war eine Zeit, in der nichts mehr gemacht wurde. Wir waren also in einem Zeitfenster eingeklemmt. Regisseur Justin Lin arbeitete jedoch sehr sorgfältig, deshalb fühlte ich persönlich mich nicht unter Druck gesetzt. Obwohl der von den Produzenten vorgegebene Zeitrahmen sehr Respekt einflößend war, liefen die Dreharbeiten doch ziemlich entspannt ab. Es gab zeitweise Bedenken wegen des Budgets. Doch wie ich schon gesagt habe, bin ich ein harmonieorientierter Mensch, versuche alle Sorgen zu verdrängen. Gerade bei einem Film wie diesem trifft das zu: Wenn man keinen Spaß dabei hat, einen solchen Film zu drehen, sollte man ihn gar nicht machen, so leid es mir tut. Ich meine, wir sprechen hier nicht von "Schindlers Liste". Ich drehe hier "Fast & Furious" und will einfach Spaß haben.

Ricore: Als Sie hörten, dass es einen vierten Teil gibt, wollten Sie sofort mitmachen?

Walker: Nein, ich war besorgt. Ich habe mich wirklich erschrocken! Wer um alles in der Welt war auf die Idee gekommen, schon wieder ein "Fast & Furious" Sequel zu machen! Ich meine, gibt es dafür überhaupt noch ein Publikum? Die Studios sagten natürlich, es gäbe ein Publikum. Aber die reden viel. Ich glaube nur die Hälfte dieser Aussagen (lacht). Doch als ich hörte, wie viel Geld sie investieren wollten, fing ich an nachzudenken. Da wird viel Marktforschung betrieben. Ich dachte mir, wenn jeder der Hauptcharaktere aus den vorherigen Teilen wieder mitmacht, wird der Film sicherlich sein Publikum finden. Nur eines könnte diesen vierten Teil versauen: Wenn er sich zu ernst nimmt. Von dem, was ich bisher gesehen und gehört habe. Dass "The Fast & the Furious" versucht, Anspruch und Ernsthaftigkeit zu entwickeln. Dass er versucht etwas zu sein, was er nicht ist. Dann hätten wir komplett versagt. Das bringt mich zurück zu meinem Ausgangspunkt: Lasst uns einfach Spaß haben! (lacht).


Paul Walker in: 2 Fast 2 Furious

UIP

Ricore: Nun stirbt eine der Hauptpersonen in diesem Teil. Wie korrespondiert das mit der Idee, Spaß zu haben?

Walker: Das ist eine gute Frage. Das ist nämlich gar nicht lustig. Doch es musste ja etwas passieren, dass alle Hauptfiguren wieder zusammen kommen. Das war der Zeitpunkt, als "Fast & Furious" in ein Drama umschlug. Genau das sagte ein Freund zu mir: "Ich sah die ersten zehn Minuten und dachte: O Gott, Fast & Furious ist zu einem Drama geworden". Als kurz darauf die Szene kam, in der ich einen Kriminellen durch die Stadt verfolge, fühlte er sich wieder gut. Das ist ein wahrer Freund! Sobald Du in dem Film auftauchst, findet er ihn gut (lacht).

Ricore: Was mussten Sie tun, um sich vorzubereiten?

Walker: Nicht viel. Ich kenne die Reihe ja. Am wichtigsten war es für mich, die Geschichte meiner Figur nachzuvollziehen. Denn Strafverfolgung ist nun wirklich das letzte, was zu Brian O'Conner passt. Hat er seine Lektion nicht gelernt? In diesem Punkt hatte ich ein Problem mit dem Drehbuch. Doch Justin Lin sagte mir "Das funktioniert wunderbar! Brian ist unglücklich." Ich fragte "Warum das?" "Weil er weiß, dass das nicht sein Beruf ist, ihn aber trotzdem ausübt." Nach fünf, sechs, sieben Jahren macht er immer noch das gleiche. Er ist verflucht, weil er sich nicht vergeben kann. Als ich das Drehbuch das erste Mal las, war ich außer mir. "Als erstes... müssen wir das alles neu schreiben. Ich kann nicht als Gesetzeshüter arbeiten!" Justin sagte "Drehbuchautorenstreik" Und ich "Oh Scheiße!"

Ricore: Das traf sich gut für Ihren Regisseur... Sie sind ein Autoliebhaber, besitzen selbst viele Autos...

Walker: Das ist so oberflächlich. Ich hasse es, dass ich Autos liebe. Doch das war schon vor der Schauspielkarriere so. Es ist die Schuld meines Großvaters. Er fuhr Rennautos, auch mein Vater liebte Autos. Es ist also etwas Genetisches. Ich schiebe es einfach auf die Veranlagung.


Paul Walker und Tyrese in: 2 Fast 2 Furious

UIP

Ricore: Was ist Ihr Lieblingsauto?

Walker: Ich liebe Porsche. Ich verbringe viel Zeit auf der Rennstrecke. Ich habe eine Autofirma, wir produzieren Hochleistungsteile für Audi, BMW und Porsche. Wir haben ein Racing Team und fahren regelmäßig Rennen. Erst kürzlich lud ich Vin Diesel wieder einmal ein, zu unserem Rennen zu kommen. Doch er kommt nie. Weil er nicht fahren kann! (lacht und klatscht in die Hände) Es bereitet mir einen Heidenspaß, das zu erzählen. Dominic Toretto kann nicht fahren!

Ricore: Ist das wirklich wahr? In der Filmreihe ist er als Dominic Toretto doch der Überfahrer schlechthin.

Walker: Er ist so hängengeblieben. Er hat zwei linke Füße. Kommen Sie! Wann haben Sie das letzte Mal einen Formel 1 Fahrer mit nur einer Hand am Lenkrad fahren sehen? Ihm geht es nur darum, gut auszusehen.

Ricore: Welches ist Ihr Lieblingsmodell im Film?

Walker: Der GTR. Es macht einen Wahnsinnsspaß, diesen Wagen zu fahren. Oder der Subaru, den ich im Film fahre. Es sieht nicht danach aus, doch dieses Auto würde alle US-Wagen, die in diesem Film zu sehen sind, zerstören. Hoffentlich lässt mir Subaru für diese Werbung ein Modell zukommen.

Ricore: Wie war es, als Sie sich das erste Mal auf der Leinwand sahen? Können Sie sich an diesen Moment erinnern?

Walker: Ich erinnere mich nicht mehr an das erste Mal. Doch es ist nie angenehm. Auch nach zehn Jahren kann ich es immer noch nicht genießen. Doch ich denke, niemand kann das. Du bist selbst Dein größter Kritiker, egal was Du machst. Es ist schwer, sich eine gute Leistung einzugestehen, sich zu loben. Es ist so viel leichter, sich selbst zur Sau zu machen. Das gilt auch für Schauspieler. Bei diesem Film war es besonders schlimm. Ich war mir anfangs nicht einmal sicher, ob mir dieser Film gefällt. Er gefiel mir erst, als ich die Reaktion der Fans mitbekam. Erst wenn die Fans des ersten Teils zufrieden sind, hat man ein gutes Gefühl.


Paul Walker mags romantisch

UPI

Ricore: Erinnern Sie sich noch an Ihre erste TV-Serie? "Ein Engel auf Erden" wurde in den 1980ern auch in Europa zu einer Kultserie...

Walker: Ich erinnere mich nur noch an Michael Landon. Er war unglaublich nett zu mir, konnte gut mit Kindern umgehen. Er starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er war ein toller Typ.

Ricore: Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade einen Film drehen oder produzieren?

Walker: Ich mache täglich Brasilianisches Jiu-Jitsu. Das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Ich habe jedoch wenig Zeit. In letzter Zeit meditiere ich aber häufig, mache Yoga. Ich beschäftige mich viel mit Meeresbiologie, das ist meine eigentliche Leidenschaft seit ich ein kleiner Junge war. Ich habe vor meiner Schauspielkarriere ein Studium der Meeresbiologie begonnen. Später habe ich immer gehofft, dass ich das mit der Schauspielerei verbinden kann.

Ricore: Und? Können Sie Ihre Leidenschaft mit Ihrem Beruf vereinbaren?

Walker: Ja. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mit meinem Freund Michael Domeier Weiße Haie erforscht. Er ist auf diesem Gebiet weltweit angesehen. Vor der Küste Mexikos fingen wir sieben weiße Haie um sie zu untersuchen. Danach ließen wir sie wieder frei. Alle waren mehr als fünf Meter lang, der Größte maß gut über sechs Meter und war über zwei Tonnen schwer. Wir entnahmen Blutproben und markierten die Haie, so dass man mithilfe von Satelliten ihre Wege nachverfolgen kann. Michael Domeier hatte damit vor zwei Jahren begonnen, er hatte eine Theorie. Bisher war angenommen worden, dass der Weiße Hai ein Einzelgänger und territorial sei. Das bedeutet, dass er sich sein ganzes Leben lang beständig in einem kleinen Gebiet aufhält.

Ricore: Was ergab die Untersuchung?

Walker: Ein Hai, den Michael vor der Küste Kaliforniens markiert hatte, wurde wenige Wochen später vor der Küste Hawaiis gefunden. Meeresbiologen aus aller Welt waren sehr erstaunt. Doch Michael sagte "Ich hab's gewusst!" Seine Theorie war, dass sich Weiße Haie auf der ganzen Welt jeweils innerhalb bestimmter Sektoren bewegen. Dabei weisen die Haie in einem Sektor ähnliche Wandermuster auf. Und zwar zu denselben Zeiten im Verlauf eines Jahres. Diese Theorie entwickelte er teilweise bei unseren Forschungsarbeiten vor der Küste Mexikos. Weibliche Haie fanden wir dort nur einmal in zwei Jahren vor. Und jetzt raten Sie mal, wie lange die Tragzeit eines Weißen Hais beträgt...


Paul Walker in "Fast & Furious"

Universal Pictures International

Ricore: Und...?

Walker: ...zwei Jahre. Daraus schloss Michael, dass die weiblichen Fische alle zwei Jahre zum Gebären in dieses Gebiet kommen. Doch die einzige Möglichkeit dies zu verifizieren, war, einen ausgewachsenen männlichen Hai aus dem Wasser zu ziehen. Von kleineren Haiarten weiß man, dass in der Fortpflanzungszeit die Klaspern, also das Penisäquivalent des Hais, verkalken. Sie sind dadurch erigiert und es befindet sich eine Menge Samenflüssigkeit darin. Also zogen wir zwei Exemplare aus dem Wasser. Und was fanden wir? Verkalkte Klaspern und Samenflüssigkeit. Nun war es wichtig, dass wir den Weibchen Blutproben entnahmen. Das stellte sich als äußerst schwierig heraus, doch schließlich gelang es uns bei einem Hai. Wir können jetzt die Hormonwerte mit denen eines Weibchens aus einem anderen Sektor, von dem wenig bekannt ist, vergleichen. Wenn wir vor der Küste Neuseelands ein Weibchen herausziehen, können wir sofort sagen, ob sie zur Fortpflanzung dort ist. Dadurch können wir die Bewegungsmuster innerhalb der Sektoren entschlüsseln. Es tut mir leid, wenn ich Sie langweile, aber ich finde das so aufregend!

Ricore: Keineswegs, fahren Sie fort.

Walker: Was das Phänomenale an der Satelliten-Ortung ist: Wir wissen jederzeit, wo sich ein markierter Hai gerade befindet. Wir brauchen uns nur auf der Website einloggen und können sehen, wo sie sind. Es wird nicht mehr lange dauern, bis es einen öffentlichen Zugang gibt. Überall auf der Welt können dann Mensch und Hai koexistieren! Man muss keine Angst mehr davor haben, von einem Weißen Hai angegriffen zu werden. Man loggt sich einfach im Internet ein und weiß, wo die Haie sich gerade befinden. "Hört her! Zu dieser und dieser Zeit im Jahr sind Sie vor der Küste Malibus. Geht in dieser Zeit nicht ins Wasser, es sei denn, ihr habt kein Problem damit, gefressen zu werden." Das werden wir erst mit dem Weißen Hai machen, danach mit dem Tigerhai und mit dem Bullenhai.

Ricore: Waren Sie auch mit einem Hai im Wasser?

Walker: Ja. Sogar außerhalb eines Schutzkäfigs. Das ist wirklich beängstigend. Doch es macht auch großen Spaß.


Paul Walker und Tyrese in: 2 Fast 2 Furious

UIP

Ricore: Ist es eine Legende, dass Haie Monster sind? Was fasziniert Sie an diesen Tieren?

Walker: Weiße Haie sind wirklich Monster. Sie sind so Angst einflößend. Je mehr Zeit ich mit Weißen Haien verbringe, desto faszinierender finde ich sie. Doch ich könnte mir jedes Mal von Neuem in die Hose machen. Im Ernst. Das sind Fressmaschinen. Sie machen bei ihrer Beute keinen Unterschied. Ein Beispiel: Wenn ein Weibchen trächtig ist, trägt es normalerweise zwei oder drei Junge. Das stärkste Junge überlebt. Es frisst die anderen noch im Mutterleib auf. Nur dass Sie eine Ahnung davon haben, mit was für Tieren wir es hier zu tun haben. Wenn ein kleiner Weißer Hai mit der Schnauze auf einen anderen Hai trifft, der fünf, sechs Meter lang ist, wird er zubeißen. Er mag die Konsistenz, die Masse. Seine Reaktion ist zubeißen. Das muss man sich mal vorstellen: Ein Weißer Hai, der keine zwei Meter misst, beißt einen anderen Hai, der über sechs Meter lang ist! Das ist absurd. Der Hai bemerkt nur das angenehme Gefühl der Oberfläche: "Das fühlt sich gut an - zubeißen!" Diese Haie sind so faszinierend. Sie sind fast wie Bären. Sehr effiziente und doch massive Kraftmaschinen. Es kommt kaum vor, dass sie viel Energie brauchen. Nur wenn sich eine Möglichkeit bietet. Dann schlagen Sie zu. Und wenn sie getötet haben, gleiten sie wieder langsam und mit minimalem Energieaufwand durch das Meer. Sie sind die Könige des Ozeans. Der einzige natürliche Feind, den ein Weißer Hai hat, ist der Orca. Nur ein Orca ist in der Lage, einen Weißen Hai zu töten. Wir haben Weiße Haie dabei beobachtet, wie sie ausgewachsene See-Elefanten, die drei Tonnen wiegen, gerissen haben. Sie sind so schnell. Und tödlich. Deshalb habe ich solche Angst, zu ihnen ins Wasser zu gehen. Man darf keinen Fehler machen, ihnen keine Möglichkeit bieten. Sonst werden sie zubeißen. Der einzige Grund, warum sie von Menschen ablassen, ist die Knochendichte. Wenn sie auf einen Knochen beißen, verursacht ihnen das Zahnschmerzen.

Ricore: Es hört sich fast so an, als hätten Sie den falschen Beruf.

Walker: Nein, ich kann beides machen. Das ist perfekt. Langsam ergibt das für mich alles einen Sinn. Weil ich dadurch in der Lage bin, meiner Leidenschaft nachzugehen. Neulich brachte ich ein Kamerateam mit. Nur für den Fall, dass sich die Möglichkeit ergäbe, ein paar interessante Aufnahmen zu machen. Wir bekamen tatsächlich interessantes Material zusammen. Mein Freund zeigte sie dem National Geographic und dem Discovery Channel. Der Discovery Channel nahm die Aufnahmen und bat uns, weiteres Material zu liefern. Sie finanzieren das jetzt, im Juni werde ich wieder rausfahren und forschen. Dieses Mal geht es weit auf den Pazifik raus. Das ist sehr aufregend.

Ricore: Ist die Schauspielerei also nichts weiter als ein Job? Oder manchmal doch eine Leidenschaft?

Walker: Doch, manchmal schon. Wenn ich einen Film wie "Running Scared" mache. Das ist mein Lieblingsfilm in dem ich mitgespielt habe. Oder "Das Lazarus Projekt". Den hat zwar kaum jemand gesehen, doch ich liebe es, solche Filme zu machen. Ein Film wie "Fast & Furious" macht zwar Spaß und er öffnet Türen. Doch nur diese Art von Filmen zu machen? Niemals. Das würde mich nicht ausfüllen.
Von  Jassien Kelm/Filmreporter.de,  1.04.2009

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