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Interview

Die wilden Kerle sind zurück: Wilson Gonzalez Ochsenknecht
Buena Vista Germany

Eifersucht am Set und feurige Liebes-E-Mails

Walk On The Wild Side
Sie sind zurück: die wildesten Kerle der besten Fußballmannschaft, die die Welt je gesehen hat. Auch im zweiten Teil der Kinderbuchverfilmung stolpert eine Riege teufelscooler Kids unter der Regie von Joachim Masannek durch Freundschaft, Fehden und die erste Liebe. Ob die Fortsetzung mit dem Original mithalten kann, erklärten uns die vier kleinen wilden Kerle Wilson Gonzalez Ochsenknecht (15), Konrad Baumann (13), Raban Bieling (12) und Kevin Ianotta in München.
Von  Johannes Bonke/Filmreporter.de,  19. Februar 2005
Konrad Baumann
Buena Vista Germany
Konrad Baumann
Ricore: Jungs, welcher Teil ist besser: eins oder zwei?

Alle: (durcheinander) Eindeutig der zweite.

Konrad Baumann: Weil mehr Special drin ist, mehr Effekte und Witz.

Wilson Gonzales Ochsenknecht: Nö, der erste war eindeutig witziger, aber besser ist trotzdem der zweite. Weil: Es geht mehr um Liebe, und Fußball wird zur Nebensache.

Ricore: Mädels sind also in eurem Alter schon ein Thema?

Alle: (durcheinander) Na klar, sowieso, natürlich, sofort.

Ricore: Beim Dreh zum erstem Teil musstet ihr wegen einer Giftgaswolke alle evakuiert werden. Ist dieses Mal auch was passiert?

Wilson: Es gab mehr Streit.

Konrad: Jeder mit jedem, immer wieder.

Kevin Iannotta: Ich hatte aber nur zweimal Zoff!

Konrad: Wollen wir uns jetzt darüber streiten, wie viel Streit wir gehabt haben?


Jimi Blue Ochsenknecht
Buena Vista
Jimi Blue Ochsenknecht
Ricore: Ruhig Blut, Jungs. Was war denn der Grund?

Wilson: Eifersucht. Weil jeder was von Sarah wollte. Außerdem haben wir alle in einem Haus gewohnt. Das nervt nach einiger Zeit.

Konrad: Jimmy, Denniz und Leon wollten zwischendrin sogar ganz aussteigen.

Raban Bieling: Ich nicht!

Kevin: Nein, Raban, du nicht. Nur einmal ist es dir zuviel geworden.

Raban: Da haben wir aber auch den ganzen Tag gedreht.

Ricore: Hat denn niemand auf euch aufgepasst?

Kevin: Doch, Saskia, unsere Kinderbetreuerin. Die war ganz nett.

Konrad: Ja, ganz nett! (gibt sich selbst eine Ohrfeige) Au, Saskia, bitte nicht. Au!

Raban: (duckt sich) Saskia, wirf bitte nie wieder einen Schuh nach mir.


Von allen Wilden Jungs begehrt: Juliana Marinho
Von allen Wilden Jungs begehrt: Juliana Marinho
Ricore: Eure Gage war die Strapazen vermutlich wert. Was habt ihr euch davon gekauft?

Raban: Lennard, der Gonzales aus dem Film, hat mir erzählt, dass er sich ein High-Tech-Tonstudio gekauft hat und jetzt sogar fünfhundert Euro in den Miesen steht.

Wilson: Ich hab mir nur 'ne Filmkamera, 'nen Fotoapparat und zwei Modellbauflugzeuge geleistet.

Ricore: Dafür bekommst du laut deinem Vater, dem Schauspieler Uwe Ochsenknecht, jede Menge Liebes-E-Mails.

Raban: Echt? Ich nicht.

Wilson: Na, dann geh mal ins Gästebuch auf der "Wilden Kerle"-Website. Wirst schon sehen.

Raban: Und da bekomm ich echt Liebes-E-Mails? Ich?

Kevin: Ich hab auch eine eigene Homepage, auf der ich öfter Fanpost bekomme. Es wäre aber schon ein bisschen zu viel für mich, allen zu antworten.

Konrad: Sir Anthony Hopkins kann ja auch nicht Tag und Nacht Briefe schreiben. Macht er zwar, aber mir wäre das zu anstrengend.


Kevin Ianotta
Buena Vista
Kevin Ianotta
Ricore: Habt ihr Vorbilder?

Konrad: Eindeutig Tom Cruise.

Raban: Ich bin gerade auf Eddie Murphy, Will Smith und John Kerry. Und dann gibt es noch Carrey Carroun, den Typen aus Matrix.

Ricore: Du meinst vermutlich Jim Carrey und Keanu Reeves...

Raban: Ah, ja, genau. So Komiker halt. Alles wilde Kerle.

Ricore: Was muss man denn tun, um ein wilder Kerl zu sein?

Raban: Ne Fußballmannschaft haben, Lehrern Streiche spielen...

Kevin: ...und die anderen wilden Kerle nie verlassen.

Ricore: Schönes Schlusswort. Wollt ihr noch was sagen?

Raban: Ja, dass bitte jeder in unseren Film gehen soll. Weil sonst gibt's keinen dritten Teil mehr.

Kevin: Und der wird sicher noch viel cooler als der zweite.

Wilson: Vielleicht bekommen wir ja dann Pistolen...

Raban: "Raban in Action" wäre ein cooler Titel. Was meint ihr?
Von  Johannes Bonke/Filmreporter.de,  19. Februar 2005

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