Interview: Hugh Jackman zu zu Real Steel - Stahlharte Gegner | FILMREPORTER.de
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Interview

Hugh Jackman
Meditativer Boxer

Hugh Jackman kämpferisch

Ein kleiner, haariger Mutant ist an allem Schuld. Schließlich hat es Hugh Jackman seiner Rolle als Wolverine zu verdanken, dass er quasi über Nacht zum gefragten Leinwandhelden wurde. Inzwischen ist er eine feste Größe in Hollywood. Er hat als Moderator der Oscar-Verleihung geglänzt und wurde zum Sexiest Man Alive gewählt. In "Real Steel - Stahlharte Gegner" steigt er an der Seite von Kampfrobotern in den Boxring. Aus diesem Anlass traf sich Jackman mit Filmreporter.de zum verbalen Schlagabtausch. Dabei spricht der sympathische Schauspieler über Ehe, Karriere und Intimität.
Von  Carlos Corbelle/Filmreporter.de,  2. November 2011

Real Steel - Stahlharte Gegner

Real Steel - Stahlharte Gegner

Ricore: Zu Beginn von "Real Steel - Stahlharte Gegner" sind Sie nicht gerade ein Held, oder?

Hugh Jackman: Nein, das ist toll. Es macht Spaß, einen Vater zu spielen, der all das zu seinen Kindern sagt, was man seinen eigenen Kindern an einem schlechten Tag gerne sagen würde [lacht]. Für einen Schauspieler ist das toll.

Ricore: Wie reagiert Ihr Sohn auf Ihre Filmrollen?

Jackman: Er hat es lieber, wenn die Dinge ruhig verlaufen, ohne Paparazzi. Eine Zeit lang hatte er Angst, weil er von John Lennon gehört hatte und er sich daraufhin Sorgen machte. Er mag die Unsicherheit nicht, wenn er nicht weiß, wo ich gerade bin. Ich denke, dass er mich einfach als seinen Vater sehen will. Obwohl ich vor kurzem mitgekriegt habe, wie er ein paar Mädchen am Strand erzählte, dass sein Vater Wolverine sei. Er weiß also, wann es ihm Vorteile bringt. Bei "Real Steel" habe ich das Drehbuch auch meinem Sohn vorgelesen, weil ich wissen wollte, was er davon hält. Zehn Nächte lang habe ich ihm daraus vorgelesen. Er war vor allem von den Robotern begeistert. Mich hat das Drehbuch bewegt.

Ricore: Auf Fotos sehen Sie mit Ihrer Familie immer sehr glücklich aus.

Jackman: Die Fotografen sehen mich gerne mit meinen Kindern spielen, am Strand oder beim Snowboard fahren. Sie sehen mich aber nicht, wenn mein Sohn etwa um drei Uhr morgens zum vierten Mal aufwacht oder ich ihn morgens zur Schule bringen muss. Ich führe eben ein ganz normales Leben.

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