Universum Film
Sara Paxton in "Shark Night 3D"
Tauchen im Dunkeln
Interview: Sara Paxtons Angst
Sara Paxton wird beim Baden von Haien verfolgt. Zumindest ist dies in "Shark Night 3D" von Horror-Spezialist David R. Ellis der Fall. Im echten Leben machen Paxton andere Tiere Angst, wie sie im Interview mit Filmreporter.de verrät. Zudem berichtet die Amerikanerin gut gelaunt, weshalb sie die Speedboot-Rennen gegen Dustin Milligan gewonnen hat und welchen Wagen sie als Auto-Fan gerne mal fahren würde.
erschienen am 30. November 2011
Universum Film
Shark Night 3D
Ricore: Was haben Sie mit Sara außer Ihrem Vornamen gemein?

Sara Paxton: Zu Beginn des Films hat man den Eindruck, dass sie das nette Mädchen von nebenan ist. Ich bin ebenso. Als das Chaos in "Shark Night 3D" ausbricht, zeigt sich jedoch, dass sie nicht so nett ist und ein düsteres Geheimnis hat. Ich kann dies nicht von mir behaupten.

Ricore: Dustin Milligan hat gebeichtet, dass Sie am Set besser Speedboot fahren konnten, als er. Wo haben Sie das gelernt?

Paxton: Vor den Dreharbeiten konnte ich noch nicht Speedboot fahren. Erst am Set haben Dustin und ich eine kurze Unterrichtsstunde bekommen. Vielleicht hat es ja geholfen, dass ich im echten Leben so gut Auto fahren kann.

Ricore: Sie sind ein Auto-Fan?

Paxton: Ja, ich liebe Autos!

Ricore: Was ist Ihr Lieblingswagen?

Paxton: Wenn ich mir jedes Auto aussuchen könnte, hätte ich gerne einen Aston Martin oder einen BMW.
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Sara Paxton und David R. Ellis am Set von "Shark Night 3D"
Ricore: Reparieren Sie Ihre Autos selbst?

Paxton: Ich kann Reifen wechseln - nicht mehr.

Ricore: Wie war es, am Set immer einen Bikini tragen zu müssen?

Paxton: Am Anfang war es sehr seltsam. Ich habe mich nicht sehr wohl gefühlt. Nach einer Woche hatte ich mich jedoch daran gewöhnt. Dies lag auch daran, dass wir an einem See drehten und die Atmosphäre sommerlich war. Ich fühlte mich wie im Urlaub.

Ricore: Waren Sie überrascht, dass "Shark Night 3D" eine so niedrige Altersfreigabe bekommen hat?

Paxton: Nein. Die niedrige Altersfreigabe finde ich richtig. Für mich ist der Film eher spaßig, als zum Erschrecken.

Ricore: Sie sagten mal, dass Sie nicht so gut schwimmen könnten. Wie ging das bei "Shark Night 3D"?

Paxton: Ich kann ganz gut schwimmen. Allerdings bin ich kein Profi. Sowohl für "The last House on the Left", als auch "Shark Night 3D" habe ich ein intensives Training bekommen. Die Trainer haben sich gut um mich gekümmert. Sie achteten darauf, dass ich nicht ertrinke oder mich in der Dunkelheit erschrecke. Deshalb habe ich mich sehr sicher gefühlt.
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Sara Paxton und Dustin Milligan in "Shark Night 3D"
Ricore: Auch bei den Tauchszenen?

Paxton: Diese Szenen waren wirklich sehr schwer und einer der größten Herausforderungen, die ich bisher hatte, da ich tauchen und eine Atemmaske tragen musste. Es war schwer, sich daran zu gewöhnen. Aber ich bin froh, dass ich es geschafft habe.

Ricore: Sie haben schon als Kind mit der Schauspielerei begonnen. Wie sind Sie damit klar gekommen?

Paxton: Ich hatte eine ganz normale Kindheit, weil ich gar nicht so viel gedreht habe. Die Schauspielerei habe ich damals noch nicht ernst genommen. Dies änderte sich erst als ich Teenager war. Die Schauspielerei war vorher nur eine Freizeit-Aktivität. Manche gehen nach der Schule zum Ballett, ich ging zu Dreharbeiten.

Ricore: Was hielten Ihre Eltern von Ihren Schauspielplänen?

Paxton: Sie sind schon immer stolz auf mich gewesen.

Ricore: Was raten Sie Jugendlichen, die schauspielern wollen?

Paxton: Sie sollten nur dann schauspielern, wenn sie das unbedingt wollen. Haben sie kein großes Verlangen, sollten sie es auch nicht tun. Wenn man keinen Spaß an seiner Arbeit hat, ist sie zu schwer. Man sollte sich gegebenenfalls etwas anderes suchen. Aber auch für Erwachsene ist es eine Grundvoraussetzung, dass sie Spaß daran haben. Andernfalls wird man nicht glücklich sein.
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Sara Paxton in "Shark Night 3D"
Ricore: Beginnen die meisten Kinder freiwillig mit der Schauspielerei?

Paxton: Als ich angefangen habe, gab es einige, die von ihren Eltern gedrängt wurden. Das hat mich wirklich erschreckt. Ich selbst hatte Glück. Ich bin ganz normal zur Schule gegangen und meine Eltern haben mich unterstützt, wo sie nur konnten. Für sie war es in Ordnung, wenn ich mal keine Lust hatte zu einem Casting zu gehen. Ich konnte machen, was ich wollte.

Ricore: Haben Sie etwas gespielt, dass Sie nicht machen wollten?

Paxton: Nein. Ich hatte bisher das Glück immer etwas zu spielen, das ich später nicht bereute. Außerdem hat mich noch nie ein Regisseur zu etwas gezwungen, worauf ich keine Lust hatte.

Ricore: Was hat die Serie "Darcy's Wild Life" für Ihre Karriere bedeutet?

Paxton: Es hat Spaß gemacht, im Sommer mit Tieren zu drehen. Ich musste in meiner Rolle witzig sein, so dass ich meine komödiantischen Fähigkeiten deutlich verbessern konnte. Ich würde gerne öfter Komödien drehen.

Ricore: In "Superhero Movie" haben Sie mit Komödien-Fachmann Leslie Nielsen zusammengearbeitet. Was konnten Sie von ihm lernen?

Paxton: Leslie Nielsen war ein sehr netter Mann. Als ich mit ihm zusammenarbeitete, war er schon sehr alt und gebrechlich. Leider hatte ich keine Möglichkeit, mich ausführlich mit ihm zu unterhalten. Am Set lief es stets wie folgt ab: Leslie kam aus dem Wohnwagen, sprach seine Zeilen und verließ den Set sofort wieder. Trotzdem war es toll, in einem Film mit ihm zu spielen. Leslie ist eine Legende!
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Sara Paxton in "Shark Night 3D"
Ricore: Mit welchem Schauspieler würden Sie gerne mal zusammenarbeiten?

Paxton: Ich würde gerne mit Goldie Hawn spielen, da ich sie irrsinnig witzig finde. Sie ist einer meiner Idole.

Ricore: Hatten Sie schon mal einen ähnlich schrecklichen Urlaub, wie in "Shark Night 3D"?

Paxton: Nein. Ich hoffe, dass mir so etwas nie passieren wird.

Ricore: Fürchten Sie sich vor Haien?

Paxton: Auf jeden Fall. Ich gehe deshalb auch nicht so gerne ins Wasser. Und wenn doch, dann nur um mich kurz abzukühlen. Aber vor Kakerlaken habe ich noch mehr Angst.

Ricore: Warum?

Paxton: Keine Ahnung. Schon als Kind hatte ich Angst vor diesen Tieren.

Ricore: Vielen Dank für das Gespräch.
erschienen am 30. November 2011
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Bereits als Achtjährige gibt die in Los Angeles geborene Sara Paxton ihr Filmdebüt als Statistin in "Der Dummschwätzer". Während ihrer Schulzeit hat sie zahlreiche Auftritte in Fernseh-Serien. Nach dem High-School-Abschluss 2006 kommt ihre Kinokarriere ins Rollen. Sie übernimmt Hauptrollen in der Teenie-Fantasy-Komödie "Aquamarin - Die vernixte erste Liebe" sowie der Parodie "Superhero Movie". The last House on the Left" und "Shark Night 3D" zeigen. Paxton ist ein ausgewiesener Filmfan und..
Shark Night 3D (Kinofilm)
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