Interview: Oliver Kalkofe zu : Oliver Welke zu zu Epic - Verborgenes Königreich 3D | FILMREPORTER.de
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Interview

Schnecken in Anzügen: Oliver Welke und Oliver Kalkofe posieren
Nackt mit Oliver Welke!

Schleimiger Oliver Kalkofe

Oliver Kalkofe und Oliver Welke kennen sich seit ihrer Comedy-Sendung "Frühstyxradio". Das war Mitte der 1990er Jahre. Seitdem spielt das Duo zusammen in Komödien wie "Der Wixxer" oder übernimmt Synchronrollen in Animationsfilmen wie "Robots". Auch in "Epic" sind Welke und Kalkofe erneut als Sprecher aktiv, diesmal als fette Nacktschnecken. Im Interview mit Filmreporter.de spricht das Duo über gut und weniger gekonnt synchronisierte Filme sowie Menschen, die ihre Englischkenntnisse überschätzen. Außerdem erklärt Kalkofe wieso er Fan der Band Madness ist und weshalb man nie die eigenen Fans treffen sollte.
Von  Heiko Thiele, Filmreporter.de, 17. Mai 2013

Kampfbereite Nacktschnecke aka Oliver Welke spricht "Epic - Verborgenes Königreich"

Kampfbereite Nacktschnecke aka Oliver Welke spricht "Epic - Verborgenes Königreich"

Ricore Text: Wie kam es zu Ihrer Besetzung als Synchronsprecher in "Epic - Geheimes Königreich 3D"?

Oliver Kalkofe: Wir sind gemeinsam kontaktiert worden, bekamen die ersten Bilder des Films zu sehen und wurden anschließend gefragt, ob wir Lust dazu hätten Synchronrollen zu übernehmen. Wir gingen natürlich davon aus, dass man die naheliegende Wahl trifft. Ich dachte zunächst, dass ich den jugendlichen Helden sprechen würde und Oliver Welke das Mädchen. Doch dann wurden uns die Schnecken vorgeschlagen, das kam völlig überraschend und war für uns erst Mal ein kleiner Schock.

Oliver Welke: Ich dachte: Wozu habe ich eine richtig gute Ausbildung genossen, wenn man doch nur wieder nach Typ gecastet wird? [lacht]

Kalkofe: Wir vermuteten schließlich, dass sie uns ganz einfach herausfordern und mit uns etwas machen wollen, worauf wirklich gar keiner kommt. Denn dass ich eine fette Schnecke sprechen könnte, daran denkt wirklich kein Mensch. Danach habe ich alles dafür getan, um die Rolle angemessen auszufüllen. Ich habe gemäß dem Method Acting über einen langen Zeitraum eine Menge Kilos antrainiert, habe nackt synchronisiert und mich mit Öl eingerieben. Das hat unglaublich gut funktioniert, ich bin richtig in die Rolle hineingeglitten.

Ricore: Worin lag der Reiz das Angebot anzunehmen?

Welke: Der Grund sind die Charaktere. Bei Animationsfilmen ist ja immer das Spannende, welche Funktion die zu synchronisierende Figur im Gesamtkontext der Geschichte einnimmt. Mir waren die beiden Schnecken von Anfang an sehr sympathisch, es sind klassische Side-Kicks, eher Nebenfiguren, aber dennoch grundsympathisch. Olivers Schnecke hält sich für einen coolen Typen und Womanizer...

Kalkofe: … ist!

Welke: ... und meine träumt davon zum Militär zu gehen, ein Leafmen zu sein und dadurch von anderen anerkannt zu werden. Beides ist auf rührende Art hoffnungslos, aber das ist gerade das, was die beiden sympathisch macht. Dann hört man sich das Original an und überlegt, ob es einem auch wirklich Spaß machen würde, bei dem Film mitzumachen.

Ricore: Wie eng haben Sie sich an den Originalstimmen gehalten?

Welke: Komplett eigene Figuren hat die deutsche Synchronisation in den 1970er Jahren geschaffen, etwa bei Serien wie "Die 2", wo man einfach ein völlig anderes Werk daraus gemacht hat. Das Original mit Moore und Curtis war nicht witzig, deshalb hat man mit der Synchronisierung eine Komödie kreiert. Heute hat die deutsche Synchronarbeit das Ideal, dem Original so nah wie möglich zu kommen. Natürlich kann und will man immer noch eine eigene Note hereinbringen und man merkt an Serien wie "Die Simpsons", dass das durchaus funktionieren kann. Aber dennoch liegt der Fokus stets auf dem Original.

Kalkofe: Meines Erachtens kommt es auf die richtige Mischung an. Man orientiert sich ganz klar am Original, aber man muss auch etwas Individuelles finden, damit auch der Synchronsprecher in seiner Eigenart wiedererkannt wird. Ansonsten bringt das Ganze ja nichts, wenn man nicht erkennt, dass genau ich die eine Schnecke spreche. Und wenn es ein guter Film ist, dann gibt es ja eh keinen Grund, den Synchronstil der Originalstimmen komplett über den Haufen zu werfen. Dass das früher so stark verändert wurde, lag ja zum Teil daran, dass das unglaublich schlechte Filme waren, wo auch die Dialoge so grottig waren, dass man gucken musste was man daraus macht. In diesem Zusammenhang ist "Sartana - noch warm und schon Sand drauf" zu nennen. Das ist der Western mit meinem Lieblingstitel. Den habe ich mir jetzt endlich besorgt, der ist fantastisch. Ich habe mehrfach extrem laut gelacht, weil das alles so unfassbar scheiße ist, aber auch so schweinelustig.

Welke: Beim Animationsfilm darf man auch nicht vergessen, dass die amerikanischen Schauspieler beziehungsweise Sprecher nicht einen fertigen Film synchronisieren, sondern herumspinnen, verschiedene Dinge anbieten und die Animationen dann teilweise gemäß ihren Ideen angepasst werden. Deswegen wäre es ein wenig schwierig, wenn man in der deutschen Fassung eine völlig andere Stimmung transportieren würde, denn dann passt das was man sagt gar nicht mehr zu dem was die animierte Figur macht.

Kalkofe: Man muss sagen, dass in Deutschland die Synchronisation meist sehr gut ist. Manches funktioniert zwar nicht, weil man den eigentümlichen Humor des Originals nicht transferieren kann oder manche Dialekte im Deutschen nicht funktionieren. Ansonsten haben wir es aber schon sehr gut, es gibt richtig tolle Sprecher, bei denen man merkt, dass sie wirklich etwas können.

Oliver Kalkofe spricht eine Schnecke in "Epic - Verborgenes Königreich"

Oliver Kalkofe spricht eine Schnecke in "Epic - Verborgenes Königreich"

Ricore: Was war schwieriger zu synchronisieren: "Little Britain" oder "Epic"?

Welke: "Little Britain". Es liegt an der Farbe des Humors. "Epic" ist ein Familienfilm im positiven Sinne, "Little Britain" hingegen Erwachsenenhumor.

Kalkofe: Bei "Little Britain" kommen zwei Sachen zusammen. Zum einen sind Menschen viel schwieriger zu synchronisieren als animierte Figuren.

Welke: Alles muss wesentlich lippensynchroner sein.

Kalkofe: Der andere Punkt ist, dass Olli und ich bei "Epic" lediglich zwei Rollen gesprochen haben, ich bei "Little Britian" allerdings auch das Buch verfasst habe, was viel Arbeit kostete, weil es darum ging sämtliche Gags herüberzuretten, auch wenn es eigentlich nicht funktionieren kann, weil es um einen speziellen Sprachwitz geht, den nur ein Engländer versteht. Dann etwas Neues zu finden, dass hier verständlich ist, im Filmkontext Sinn ergibt und den Originalwitz nicht kaputt macht, dass ist echt schwer. Das Sprechen macht hingegen einfach nur großen Spaß, vor allem, wenn man wie bei "Epic" auch noch ein wenig chargieren darf.

Welke: Wir sind ja beide keine gelernten Schauspieler. Deswegen ist es speziell vor der Kamera eine große Gefahr, dass das Chargieren ins Peinliche kippt und man overacted. Bei der Synchro muss man dagegen die Sau rauslassen, weil das einzige Arbeitsmittel hier die Stimme ist. Insbesondere bei Animationsfilmen kann man fast nicht overacten.

Ricore: Sollte man Filme lieber synchronisiert oder in der Originalfassung gucken?

Kalkofe: Es gibt ja viele, die stets sagen, man darf Filme und Serien ausschließlich im Original sehen, sonst sei alles Schrott. Aber ein Großteil der Zuschauer kann halt nicht so gut Englisch und ein anderer Teil glaubt dies nur zu können. Als ich "Little Britain" übersetzte, habe ich selber gemerkt, wie wenig ich wirklich von manchen Geschichten verstanden habe. Man denkt einfach, dass man es kann, aber es ist nicht so. Man füllt die Lücken dann irgendwie aus.

Welke: Ich gucke privat bestimmte Sachen gerne im Original, weil ich auch weiß, dass es superschwer ist in manchen Serien die Charaktere des Originals im Deutschen richtig zu treffen. Aber die Leute, die sich in den unzähligen Foren immer aufpumpen und sagen, man darf das nur im Original gucken, sind die gleichen Gestalten, die sich in Spiegelkommentaren aufregen. Ihnen geht es nur darum, dass die anderen denken: 'Man ist der cool, der guckt alles nur auf Englisch!' Das ist der einzige Grund, sich auf diese Weise zu Wort zu melden. Man tut so als seien alle anderen doof und erhebt sich über die Massen.

Ricore: Welche Serien beziehungsweise Filme sollte man auf jeden Fall in der Originalfassung ansehen?

Welke: Es gibt schon einige Beispiele, in denen es meines Erachtens fast unmöglich ist dem Original gerecht zu werden. Der Versuch "Die Sopranos" zu übersetzen ist meiner Meinung nach total in die Hose gegangen, denn den Italo-Amerikanische von der Ostküste kann man nicht richtig nachmachen. Ich wüsste nicht was die Entsprechung im Deutschen sein sollte.

Kalkofe: Es gibt Dinge, die einfach nicht funktionieren. "True Blood" ist im Original wesentlich besser, den Louisiana-Slang kann man nicht übersetzen. Ich habe mittlerweile auch einige Folgen auf Deutsch gesehen, die haben das gut gemacht, dennoch fehlt einiges. Auch "The Big Bang Theory" ist im Original besser, weil die auf eine ganz spezielle Art und einem ganz anderen Tempo sprechen. Zudem lassen sich viele Witze nicht übersetzen.

Welke: Es werden auch unterschiedlich gute Autoren für die deutschen Synchronbücher eingesetzt. Man merkt sofort, wo sich die Leute richtig Mühe gegeben haben und wo nicht, wo alles nur knapp über dem Niveau des Google-Übersetzungscomputers ist.

Kalkofe: Bei Comedy ist es wirklich ganz schwierig. Wenn man sich damit richtig beschäftigt und dies auch selber ausübt, dann weiß man, dass die Stellung eines einzelnen Wortes oder dessen Betonung dafür entscheidend ist, damit ein Satz lustig ist, oder nicht. Häufig sind die Sachen sachlich gut übersetzt, aber so wörtlich, dass der Witz kaputt geht, oder man merkt, die haben das übersetzt, haben aber den Witz nicht verstanden. Das passiert häufig und leider gibt es nicht so viele Übersetzer, die sich damit so gut auskennen. Es ist natürlich auch eine Geldfrage die passenden Experten zu finden.

In Premierenstimmung: Josefine Preuß, Oliver Welke und Oliver Kalkofe

In Premierenstimmung: Josefine Preuß, Oliver Welke und Oliver Kalkofe

Ricore: In Kürze erscheint die erste DVD-Box zu "Kalkofes Mattscheibe Rekalked", zu der man Fragen für den Audiokommentar einreichen konnte. Wie viele haben sich gemeldet und was waren die am öftesten gestellten Fragen?

Kalkofe: Natürlich gibt es die fünf Fragen, die immer wieder kommen, genau wie es welche in Interviews gibt, die von jedem gestellt werden. Hier will man wissen wie man auf uns als Schnecken kam und was wir davon halten, bei "Kalkofes Mattscheibe Rekalked" wollen die Leute wissen wie wir an die ganzen Masken kommen, wie die Kostüme hergestellt werden, wie lange der Dreh einer Szene dauert und wie schlimm es für einen ist, sich den ganzen Fernsehmist reinziehen zu müssen. In diesem Zusammenhang verweise ich auch immer wieder gerne auf kalkwatch.de, eine Seite, auf der man mir gruselige Sendungen mailen kann, die man im Fernsehen entdeckt hat. Das kommt alles wirklich an und nimmt den Hauptteil meiner Sichtungen ein.

Welke: Was bekommen die Leute dafür, dass sie dir den Kram melden?

Kalkofe: Das ist für die Ehre. Wenn du ein Verbrechen bemerkst, dann meldest du es. Egal ob auf der Straße, oder im Fernsehen.

Ricore: Gab es auch skurrile Fragen, wo Sie sich gefragt haben, wie die Leute darauf gekommen sind?

Kalkofe: Es gibt ganz viele bescheuerte Fragen. Mir fällt gerade kein Superbeispiel ein, aber als wir die Audiokommentare aufgenommen haben, saßen wir in der Tat manchmal da und fragten uns: 'Wie zum Teufel kommt man darauf?' Aber das ist auch das Schöne, wenn man Fans einbindet. Da kommen Fragen auf, da kommt man nie drauf!

Welke: Es gibt ja diese Regel, dass man seine Idole nie treffen soll. Das gilt auch umgekehrt, man sollte seine Zielgruppe nie treffen.

Kalkofe: Das gilt auch insbesondere bei den Sachen, die wir früher für das "Frühstyxradio" gemacht haben. Ohne Frage haben wir uns manchmal echt erschrocken. Denn bei Figuren wie den Arschkrampen gab es sowohl Leute, die darüber gelacht haben, als auch solche, die meinten: 'Hey, das sind ja welche von uns' und das vollkommen ernst meinten. Das ist immer so, gerade wenn man Comedy macht. Man weiß nie, wer die Dinge wie versteht.

Ricore: Auf Ihrer Facebook-Seite waren einige User nicht begeistert, dass "Kalkofes Mattscheibe Rekalked" in zwei Teilen erscheint...

Kalkofe: Da kann mein Team nichts für, es liegt an der Verlängerung der Staffel. Ursprünglich sollten 30 Folgen laufen, dann wurde auf 40 Episoden erweitert, was dazu geführt hätte, dass die Box superdick und superteuer geworden wäre und auch erst im Herbst 2013 auf den Markt gekommen wäre. Das war blöd, weshalb es jetzt einen Schuber gibt, in den die Fans die zwei Teile stecken können. Preislich macht es für den Zuschauer keinen Unterschied. Wenn die Staffel wie ursprünglich geplant nur 30 Folgen gehabt hätte, dann wäre auch alles mit einem Schlag auf DVD veröffentlicht worden. So gibt es aber nun die Verlängerung und zudem wesentlich mehr Bonusmaterial als ursprünglich gedacht.

Ricore: Herr Welke, Sie werden in Internetforen sehr für Ihre Moderationen in der Fußball Champions League gelobt. Man meint bei Ihnen eine gewisse Lockerheit feststellen zu können, da Sie beruflich vom Fußball nicht abhängig seien, weil es nicht das Einzige sei, was Sie machen.

Welke: Das Witzige ist, dass ich seit 1996 ununterbrochen im Fernsehen über Fußball spreche. Es ist ja zunächst umgekehrt gewesen, als es losging, dass die "heute-show" 2010 im wöchentlichen Rhythmus gesendet wurde, wurde gefragt: 'Warum muss der Sportmoderator jetzt auch noch Comedy machen?' Wenn man nicht aus Norddeutschland kommt, kannte man ja nicht zwingend "Frühstyxradio" und viele dachten daher, dass ich im hohen Alter eine Art Comedy-Praktikum mache. Aber es ist okay, dass die Leute das so wahrnehmen, weil ich diese Zweige immer voneinander getrennt habe. Wenn wir Comedy machen, habe ich bisher nie versucht über Gebühr Fußball hineinzubringen und umgekehrt. Ich bin einfach happy, dass Olli Kahn sich scheinbar auch wohlfühlt in unserem Duo und wir mittlerweile eine Tonalität gefunden haben, mit der er umgehen kann, etwa wenn ich sage: 'Okay Olli, jetzt lass mal gut sein!' Das ist schon schön.

Ricore: Olli Kahn ist lockerer, als man früher dachte.

Welke: Olli hat eine selbstironische Seite, was leider nicht viele wissen. Er kann sehr gut über sich lachen und weiß auch, dass manches, was er früher in Interviews gemacht hat an der Grenze zur Karikatur war. Speziell wenn er junge Fieldreporter angeblafft hat, weil er einfach seine Ruhe haben wollte. Olli hat wie ein Alpharüde sein Revier markiert, das hat bei vielen Kollegen funktioniert. Es gibt genügend Journalisten, die sich nach Niederlagen nicht getraut haben, ihn zu interviewen. Heute lacht er sich über so etwas kaputt.

Ricore: Wie geht Ihrer Meinung nach das Champions-League-Endspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München aus?

Kalkofe: Unentschieden.

Welke: Dazu kann ich natürlich nichts sagen, Tipps darf ich nicht abgeben. Ich muss neutral bleiben. Auf jeden Fall muss es ein Wembley-Tor geben, weil es dort ja stattfindet [lacht]! Insgesamt hat das Finale zwei Seiten. Gut ist das deutsch-deutsche Finale für die Quote. Doof ist für mein Team aber, dass wir dadurch zur strikten Neutralität verpflichtet sind.

Ricore: Herr Kalkofe, abschließend möchten wir von Ihnen noch wissen, wie Sie zum Fan der Band Madness geworden sind.

Kalkofe: Ich bin seit den 1980er Jahren Fan, also nicht direkt seit deren Anfängen. Meine Initialzündung war "Our House", das war so in etwa in der Mitte ihrer Karriere. Ich weiß nicht warum, aber vom ersten Moment an hat mich diese Band fasziniert. Die Gruppe war nicht nur wegen ihrer Musik gut, sondern auch durch ihre Art wie sie die Dinge angehen sowie ihre Musikvideos. Madness war einfach anders, schräger. In der Instrumentierung waren sie unglaublich innovativ, die hatten oft Songs, die schon kleine Hörspiele waren. Das war einfach toll, toll, toll, sodass ich zum Riesenfan werden musste. Ich bin also nicht von ihrer Musik Fan geworden, sondern von den Leuten selbst und bin es bis heute geblieben. Weil ich es nicht geschafft habe die Gruppe live zu sehen und sie sich dann irgendwann getrennt hatte, schwor ich mir, sollten sie irgendwann doch nochmal zusammenkommen, würde ich zu deren Konzert gehen, egal wo es auf der Welt ist und wie viel es kostet. Als dann das Madstock-Festival kam, bin ich nach London und hab es mir angesehen, so wie in jedem darauffolgenden Jahr in London auch. Als ich schließlich mal mit Madness zusammengearbeitet habe, war das die Erfüllung eines Traums.

Ricore: Sie posten auf Ihrer Facebook-Seite ja auch immer wieder Lieder der Band.

Kalkofe: Ja, ich kann nicht anders. Dafür werde ich von manchen auch immer wieder beschimpft. Wenn dies nicht wäre, würde ich von Madness wohl noch wesentlich öfter etwas verlinken. Dabei mache ich das wirklich nur aus Spaß, denn ich bin wirklich ein echter Fan. Wenn ich ein Musikgeschäft betrete, lasse ich mir es auch niemals nehmen deren Alben im CD-Regal ganz nach vorne zu legen, sodass jeder sie sehen kann.

Ricore: Vielen Dank für das Gespräch!

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