Kritiken

Tute04 

Kroos

geschrieben am 02.07.2019 um 13:22 Uhr
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Filmfreund 
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Apocalypse Now - Genialer Antikriegsfilm

Es gibt wenige auch nur annähernd so eindringliche Antikriegsfilme. Zudem inszeniert Coppola so spannend und exotisch, dass auch die FilmKunst nicht zu kurz kommt. Das ist gut, denn sonst kann man sich zum Thema eine gute Doku ansehen...
geschrieben am 24.05.2019 um 12:44 Uhr
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8martin 

Die Hure - Raue Schale ...

Ken Russell – nicht verwandt oder verheiratet mit der Hauptdarstellerin Theresa – hat eine Psychostudie aus dem Nuttenmilieu gemacht. Die war im wirklichen Leben mit Regiestar Nicolas Roeg verheiratet, bei dem ja bekanntlich ‘die Gondeln Trauer trugen‘ oder ‘Ein Mann vom Himmel fiel‘. Die Hure Liz spricht in die Kamera, erläutert ihre momentane Situation und legt quasi eine Lebensbeichte ab. Mit ironischer Distanz betrachtet sie ihren Job, hat fast Mitleid mit den hodengesteuerten Männern. Wir sehen nur abartige Beispiele, alles außer einem ‘Missionar‘. Gutgläubig und blauäugig wie sie ist, heiratet sie sogar, bekommt ein Kind, fühlt sich als ‘Fast Food‘. Sie braucht den Zuhälter Blake (Benjamin Mouton) zum eigenen Schutz. Der ist ein brutales, fieses Schwein und behandelt sie wie den letzten Dreck. Er fühlt sich als ‘Manager einer Mösenfabrik‘. Nur Rasta (Antonio Fargas) ein Straßenkünstler, hört ihr zu, versucht sie zu verstehen gibt ihr neuen Lebensmut und wird sie am Ende befreien. Wie die zwei Brennpunkte innerhalb einer Ellipse bilden zwei Schocker den Rahmen für diesen außergewöhnlichen Film: am Anfang sehen wir wie Liz zugerichtet wird, am Ende befreit sie Rasta vom fiesen Blake mittels einer Glasscherbe, nachdem er sie zuvor schon geschärft hatte. Der Film ist nichts für Voyeure und schon gar kein Porno. Er schafft eher Verständnis für die unmenschliche Situation der Straßennutten. Zeigt aber auch ihre Verletzlichkeit und Abhängigkeit und die Unmöglichkeit ins ‘normale Leben‘ zurückzukehren. Die großartige Theresa Russell spielt die Hauptrolle, als sei es für sie das Selbstverständlichste der Welt. Und das tut dem Film gut.
geschrieben am 28.03.2019 um 15:01 Uhr
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mosquito 

Die Berufung - Ihr Kampf für Gerechtigkeit - Blick nach vorn in Rückbesinnung

Dieser Film greift zurück auf den alten amerikanischen Optimismus der "unbegrenzten Möglicheiten" für jeden Bürger, hier in Gestalt einer jungen Anwältin, die sich gegen ihre patriarchalisch überkommene Zunft letztlich durchsetzt. Mir noch neu im amerikanischen Film ist die Erweiterung der Thematik auf aktiv betriebenen gesellschaftlichen Wandel. Schön, wie dieser Kampf wesentlich durch den Elementarbaustein der amerikanischen Gesellschaft gestützt wird: die Familie mit Vater (auch Anwalt), Mutter (Hauptprotagonistin) und Tochter. Vielleicht ist ja der Plot auch in Gegenreaktion zum Trumpismus mitmotiviert, wobei er auf wahren Begebenheiten beruht.
geschrieben am 15.03.2019 um 10:41 Uhr
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8martin 

Der traumhafte Weg - Traumahafter Weg

Der Spiegel hat mal wieder so recht; wenn er zu Angela Schanelecs Film anmerkt: ‘Drauf einlassen oder es sein lassen‘. Um es vorwegzunehmen: für mich gilt letzteres. Wenn ich erst den Beipackzettel lesen muss, um so in etwa nachvollziehen zu können, was da an beweglichen Bildern abgelaufen ist, dann bedeutet das für mich: das Ende des Kinos. Dabei geht es nicht nur um die Handlung (die ist kryptisch genug!) sondern auch was diese oder jene Figur tut oder nicht tut oder beinahe getan hätte und warum das so ist. Nur so viel ist klar. Wir sehen zwei Paare: Theres (Miriam Jakob) und Kenneth (Thorbjörn Björnsson), sowie Ariane (Maren Eggert) und David (Phil Hayes). Sie sind sich begegnet, trennen sich und gehen eigene Wege. Dabei läuft man sich dann kreuzweise schon nochmals über den Weg. Der destruktive Schnitt und die löchrige Erzählweise werden durch die ewig langen Einstellungen zur Tortur. Die Ausdruckslosigkeit der Darsteller und ihre Sprachlosigkeit schläfern das gutwillige Interesse der Zuschauer allmählich ein. Da wird der ‘Wald zum Inbegriff des Waldes‘ und in der ‘formalen Intuition erinnern Bilder an Bilder‘. ‘Es ist als träumte der Film‘. Viel eher der Zuschauer im Tiefschlaf. Und so bewegt man sich ‘frei zwischen Möglichkeiten, die der Film bietet‘. Leider sind es Optionen mit albtraumartigen Qualen.
geschrieben am 08.03.2019 um 13:33 Uhr
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Lea-Zoe 

Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers - toller Pferdefilm

Der Film war spannend und ist für jede Altersklasse geeignet. Trotzdem ist er fast genauso wie jeder andere Pferdefilm (schwarzes Pferd) aber mit einer schönen Lovestory und der Film ist auch lustig.
geschrieben am 01.03.2019 um 16:15 Uhr
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mosquito 

Colette - Eine Frau schreibt Geschichte - Eine Frau geht ihren Weg

..zu einer Zeit, als das noch nicht vorgesehen war. Wobei die Künstler- und Intelletuellenszene (hier: in Paris) voranschritt. Interessant sind die Umstände, die diese individuelle Emanzipation begünstigen, geradezu existentiell erzwingen. Da ist einerseits die sehr von geschäftlichen Belangen geprägte Beziehung zu ihrem Mann, andererseits ihr geschäftlich einsetzbares Talent. Nahe ging mir keine der Szenen in dem Film.
geschrieben am 05.02.2019 um 15:12 Uhr
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Filmfreund 
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Star Trek: Discovery - Staffel 1 - Staffel 1 - ganz gelungen

Die erste Staffel hat noch Luft nach oben, aber das kann noch was werden. Optisch sehr hochwertig gemacht ist bei Story und Figuren noch Luft nach oben.
geschrieben am 24.11.2018 um 14:10 Uhr
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mosquito 

Ein Dorf zieht blank - Über Solidarität

Der Film hat u.a. die Schwierigkeit zum Hintergrund, eine Bürgerschaft für ein Ziel zu vereinen. Da gibt es den intriganten Apotheker, der prinzipiell das Kunstprojekt ablehnt, den Metzger, dem die Teilnahme seiner Frau unerträglich scheint, die halbscharigen, die dann am festgesetzten Termin nicht zu Stelle sind, auf der anderen Seite die Kooperativen und die Begeisterten, zu denen ausgerechnet die Frau des Metzgers gehört und die Initiatoren: Der Künstler und der Bürgermeister, wobei letzterer den künstlerischen Impuls in einen sozialen transformiert. Die Aktion durchläuft Höhen und Tiefen bis zum scheinbaren Aus, um dann doch noch zum Abschluß zu kommen. Was mich meine Begeisterung für den Film in Grenzen halten läßt, ist die Konstruiertheit des Ganzen oder hier auch das Genre Komödie, das den Film auf eine Metaebene hebt, ohne dabei besonders amüsant zu sein.
geschrieben am 19.09.2018 um 08:23 Uhr
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mosquito 

Auf der Suche nach Ingmar Bergman - Interesse an Bergmans Filmen geweckt

Familiär, beruflich, persönlich mit Bergman verbundene Interviewpartner bringen uns Bergman nahe und geben einen Einblick in seinen Stil und seine Stellung in der Filmkunst (z.B. als Repräsentant der "Nouvelle Vague"). Ein Beispiel für einen prägnanten Grundsatz im Ungang mit Schauspielern sei angeführt: Der Schauspieler macht sich nackt(wenn er voll in die Rolle eintaucht) und muß deshalb geschützt und "gepflegt" werden - das geht in eine ganz andere Richtung als man dieser Tage des öfteren gehört hat :) . Ja, und der existentielle Anspruch seiner Kunst, wie er in dieser Doku bezeugt wird, macht mich neugierig...
geschrieben am 21.08.2018 um 10:06 Uhr
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