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Kritiken

Filmfreund 
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Star Trek: Discovery - Staffel 1 - Staffel 1 - ganz gelungen

Die erste Staffel hat noch Luft nach oben, aber das kann noch was werden. Optisch sehr hochwertig gemacht ist bei Story und Figuren noch Luft nach oben.
geschrieben am 24.11.2018 um 14:10 Uhr
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mosquito 

Ein Dorf zieht blank - Über Solidarität

Der Film hat u.a. die Schwierigkeit zum Hintergrund, eine Bürgerschaft für ein Ziel zu vereinen. Da gibt es den intriganten Apotheker, der prinzipiell das Kunstprojekt ablehnt, den Metzger, dem die Teilnahme seiner Frau unerträglich scheint, die halbscharigen, die dann am festgesetzten Termin nicht zu Stelle sind, auf der anderen Seite die Kooperativen und die Begeisterten, zu denen ausgerechnet die Frau des Metzgers gehört und die Initiatoren: Der Künstler und der Bürgermeister, wobei letzterer den künstlerischen Impuls in einen sozialen transformiert. Die Aktion durchläuft Höhen und Tiefen bis zum scheinbaren Aus, um dann doch noch zum Abschluß zu kommen. Was mich meine Begeisterung für den Film in Grenzen halten läßt, ist die Konstruiertheit des Ganzen oder hier auch das Genre Komödie, das den Film auf eine Metaebene hebt, ohne dabei besonders amüsant zu sein.
geschrieben am 19.09.2018 um 08:23 Uhr
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mosquito 

Auf der Suche nach Ingmar Bergman - Interesse an Bergmans Filmen geweckt

Familiär, beruflich, persönlich mit Bergman verbundene Interviewpartner bringen uns Bergman nahe und geben einen Einblick in seinen Stil und seine Stellung in der Filmkunst (z.B. als Repräsentant der "Nouvelle Vague"). Ein Beispiel für einen prägnanten Grundsatz im Ungang mit Schauspielern sei angeführt: Der Schauspieler macht sich nackt(wenn er voll in die Rolle eintaucht) und muß deshalb geschützt und "gepflegt" werden - das geht in eine ganz andere Richtung als man dieser Tage des öfteren gehört hat :) . Ja, und der existentielle Anspruch seiner Kunst, wie er in dieser Doku bezeugt wird, macht mich neugierig...
geschrieben am 21.08.2018 um 10:06 Uhr
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Filmfreund 
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Caligula - Aufstieg und Fall eines Tyrannen - Kenne nur die verstümmelte Fassung

werde mit die Neuauflage von 2018 mal ansehen, mal sehen ob's hilft...
geschrieben am 19.08.2018 um 15:51 Uhr
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mosquito 

Nach einer wahren Geschichte - Psychothriller mit phantastischen Wendungen

Ihr neuestes sehr persönlichen Buch läßt die Autorin ausgebrannt zurück. Sie unterbricht die Signierstunde, in der sie von begeisterten Lesern umlagert wird und zieht sich zurück. Nur einer besonders beharrlichen jungen Frau gelingt es zu ihr vor- und sich in der Folge immer stärker in ihr Leben einzudringen unter der Vorgabe ihr zu helfen... Eine Schwächephase des mentalen Immunsystems erweist sich als Einfallstor für ein fremdes Subjekt, das, seinerseits einem Wahn verfallen, die Protagonistin schließlich in Lebensgefahr bringt. Dabei spielt der Film mit phantastischen Elementen und dem Vorenthalten von Eindeutigkeit, was die konkrete Situation betrifft und verunsichert so den Zuschauer. Ist der teuflische Eindringling vielleicht eine Ausgeburt der Hauptprotagonistin?
geschrieben am 12.06.2018 um 08:51 Uhr
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mosquito 

Wer hat eigentlich die Liebe erfunden? - Zum Thema Liebe nichts Neues

Ein Road Movie über eine Familie, vertreten in 3 Generationen, der die Liebe abhanden gekommen ist, die sie mit unter Vermittlung einer Trucker-Fahrerin und Gott in Gestalt eines Arabers, Hotelbesitzers, Leuchtturmwärters und Liebhabers wieder findet. Das Kind, Tochter der alleinerziehenden Mutter, steht über dem gestörten Beziehungsgeflecht, stellt die entscheidende Frage und darf nach glücklicher Entwicklung der Verhältnisse Trost und Schutz ihrem altersentsprechenden Besürfnis entsprechend genießen. Die Rollen werden schauspielerisch beeindruckend umgesetzt, demgegenüber hat mich der Film merkwürdig kalt gelassen, die thematisch schlüssige Leere, die der Film verbreitet, löst sich nicht zusammen mit dem happy end, bei der zu orientalischer Musik getanzt wird - meiner Ansicht nach haben die Rollen als Charakter einfach zu wenig Substanz.
geschrieben am 11.05.2018 um 08:49 Uhr
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8martin 

Misery - Alles Elend dieser Welt

Eine Wahnsinnsverfilmung von Stephen Kings ‘She‘. Gemeint ist damit Annie (Oscar für Kathy Bates), die den verunglückten Bestsellerautor Paul Sheldon (James Caan) rettet, dann zu ihrem Gefangenen macht, foltert und sogar einen gemeinsamen Suizid plant. Der Titel kommt mehrfach vor: von Annies Hausschwein bis hin zu Pauls Romanen. Die Steigerung von Annie Wilkes ist wunderbar herausgearbeitet: von einem unbedeutenden Moppelchen und absoluten Fan über die Krankenpflegerin bis hin zum Folterknecht. Daneben werden Details über Annies früheres kriminelles Leben bekannt und erste Anzeichen von einer massiven Psychischen Störung. Ein Machtkampf zwischen den beiden liefert Spannung der subtileren Art. Paul gibt sich kooperativ, versucht Annie in Sicherheit zu wiegen. Erst als das nicht klappt, kämpfen beide mit offenem Visier, was in einer brutalen Schlägerei endet. Zuvor kommen Messer und Feuer, Spritzen und KO Tropfen zum Einsatz. Parallel zu diesem Handlungsstrang läuft die polizeiliche Ermittlung von Sheriff McCain (Richard Farnsworth), der mit seiner Frau (Frances Sternhagen), als Deputy für verhaltene Komik sorgt. Gelungen ist die Tatsache, dass man sich nicht die Rettungsdetails anschauen muss, nachdem klar ist, wer als Sieger in diesem ungleichen Kampf hervorgegangen ist. Stattdessen ein echter Stephen King Schluss: Paul sitzt mit Agentin Marcia (Laureen Bacall) in einem Restaurant. Als Paul meint, Annie in manchen Zeitgenossen immer noch wiederzuerkennen, kommt eine Bedienung (eingeblendet auch mal Kathy Bates), daher und outet sich als sein größter Fan…Wie so oft verabschiedet sich King mit einem Schmunzler. Dazu gehört auch, dass man Regisseur Rob Reiner als Hubschrauberpilot der Polizei sieht. Hochspannung mit Klassik (z.B. der Mondscheinsonate) unterlegt. Oberste Kategorie der Filmkunst.
geschrieben am 17.04.2018 um 19:09 Uhr
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mosquito 

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri - amerikanisches Kino heute ..?

Eine Mutter protestiert gegen den Stillstand der Ermittlungen 7 Monate nach dem Sexualmord an ihrer Tochter, indem ihren Protest auf 3 riesigen Plakatwänden zm Ausdruck bringt. Die resolute Dame bringt in der Folge das Provinzstädtchen, insbesondere die Polizeistation, um seine Ruhe, bzw. die Ereignisse bringen die latente Gewalt an die Oberfläche. Rassismus und Gewalt werden reichlich überzeichnet, was dem Genre \"Komdie\" schuldig geschrieben ist. Konsequent werden positive und negative Zuschreibungen zu den Akteuren konterkariert durch antagonistische Verhaltensweisen und Verhältnisse. Dadurch wird auch die Identifikation mit den Figuren stark eingeschränkt. Das spezielle Filmerlebnis ist dafür, daß man eher den Überblick über die gesamte Szene behält und einen Eindruck von \"Gesellschaft\" gewinnt.
geschrieben am 03.03.2018 um 15:25 Uhr
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Lea-Zoe 

Paddington 2 - spannend, lustig, magisch

In Paddington 2 geht es um ein besonderes Buch, das der kleine Titel gebende Bär seiner Tante zu ihrem Geburtstag schenken will. Er möchte es sofort kaufen, das Einzelstück ist jedoch so teuer, dass er viele Jobs annehmen muss. Eines Nacht bricht jemand in den Buchladen ein und stielt das Buch. Paddington muss alles dafür tun, das Buch wiederzufinden, denn während dem Einbruch wurde nur er gesichtet und muss deshalb seine Unschuld beweißen. Ein spannender Film für Klein und Groß. Er zeigt viele Sehenswürdigkeiten Londons.
geschrieben am 30.10.2017 um 16:06 Uhr
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8martin 

Der Schrei der Seide - Seide ist sexy

Der Marokkaner Yvon Marciano hat einen Film für Gefühlskino (Feely) gemacht. Er schwelgt geradezu in Farben und Stoffen, wobei er versucht einen sexuellen Bezug zwischen weiblicher Haptik und der Stoffoberfläche herauszukitzeln. Der Psychiater Gabriel de Villemer (Sergio Castellitto) findet in der Kleptomanin Marie († Marie Trintignant) ein interessantes Studienobjekt. Sie ist eine Seidenfetischistin. Um ihre Lust zu befriedigen, stielt sie Stoff und fällt dabei in Ohnmacht, während sie den Stoff zwischen ihren Schenkeln hindurchgleiten lässt. Aber auch der Professor merkt, dass er ähnlich tickt wie Marie – nur klaut er nicht. Er verarbeitet Maries Obsession in einen Buch “Die erotische Stoffsucht einer Frau“. Mit viel Gefühl und wahnsinniger Lust umschwirren sich die beiden Sonderlinge, die zwar Bildungsschranken trennen (erst in Knast lernt Marie Lesen), die aber die gleiche seltsame Lust verbindet. Marie braucht keine Männer. Die Seide ist Ersatz genug. Gabriel dient nur zum Vorglühen. Anders als bei Gabriels Studienobjekt ist es bei seiner Sekretärin Cécile (Anémone). Sie schwebt zwischen den Stoffen und dem Professor, bemuttert ihn, nimmt sein Diktat auf und hofft…. Am Ende ziehen beide Frauen an gegenteiligen Enden eines blauen Seidenstoffes…nachdem Gabriels Mutter das Sagen hat. Ihr Sohn war unfähig, die Situation zu ertragen… Optisch sehr schön herausgeputzt pendelt dieses psychologische Gefühlskonstrukt zwischen echtem Sex und seinem stofflichen Substrat. Eine eventuelle Erfüllung erfahren hier wohl nur die Frauen und überleben.
geschrieben am 06.10.2017 um 15:24 Uhr
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