Derrida

Derrida

Originaltitel
Derrida
Regie
Kirby Dick, Amy Ziering Kofman
Darsteller
Jacques Derrida
Kinostart:
Deutschland, am 06.11.2003 bei Real Fiction
Kinostart:
Schweiz, am 05.12.2004 bei Fama Film
Kinostart Deutschland
Derrida
Genre
Dokumentarfilm
Land
USA
Jahr
2002
Länge
85 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brillant  10|
5,0 (Filmreporter)
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Der Philosoph Jacques Derrida ist sich mit seiner Art, Geschichte, Kunst und Sprache des 20. Jahrhunderts zu betrachten, zum Wegbereiter des Dekonstruktivismus avanciert. Mit Zitaten aus seinem Werk, Vorträgen und Diskussionen des Denkers versucht die Dokumentation sein Denkgebäude für den Zuschauer transparent zu machen.
Kirby Dick und Amy Ziering Kofman haben sich ihre Arbeit nicht leicht gemacht. Fünf Jahre arbeiteten die Dokumentarfilmer an "Derrida". Sie besuchen den Philosophen Jacques Derrida in Paris und New York, begleiten ihn auf Vortragsreisen und befragen ihn zu Person und Werk. Dabei stoßen sie auf ein kapitales Hindernis: Derridas Wesen ist von einem nachdenklichen Snobismus geprägt, er weigert sich, zu viel von sich und seinen Gedanken preiszugeben. Dennoch kommt es zu Gesprächen über Liebe, Gewalt, Narzissmus, Ruhm und den Tod seiner Mutter. Derrida stellt einerseits den Dokumentarfilm in Frage andererseits stellt er sich ihm zur Verfügung, ordnet sich dem Diktat der Kamera geradezu unter. Musikalisch ist die Dokumentation von Stücken des japanischen Komponisten und Musikers Ryuichi Sakamoto untermalt.
Nicola Turri, Filmreporter.de
Videoclip: Derrida
Der Philosoph Jacques Derrida ist sich mit seiner Art, Geschichte, Kunst und Sprache des 20. Jahrhunderts zu betrachten, zum Wegbereiter des...
 
2024