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rendezvous

Originaltitel
rendezvous
Genre
Drama
 
Deutschland 2005
 
95 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
27.04.2006 ( D ) bei Pandora Film
 
 
Regie
Darsteller
Links
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Rendezvous (Kino)
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Regiedebüt von Alexander Schüler

Anna (Lisa Martinek) und Walter (Sven Walser) haben sich auseinander gelebt. So kommt es eines Nachmittags zu einer bizarren Situation. Die Eheleute begegnen sich in der gemeinsamen Wohnung und sind über das Zusammentreffen tatsächlich verdutzt. Walter ist nicht wie erwartet auf einer Geschäftsreise, sein Flug hat sich angeblich verschoben. Auch Anna sollte nicht hier sein. Sie wollte eigentlich ihre Mutter besuchen. Das Paar weiß nicht, wie es mit dieser Situation umgehen soll. Zwischen den beiden ist vieles ungeklärt. Plötzlich schneit ein Bekannter (Tim Lang) rein. Trotz oder wegen Josts Besuch sind Anna und Walter gereizt. Später taucht auch noch - rein zufällig, natürlich - Josts Frau Yvonne (Anika Mauer) auf. Mittlerweile ist der Abend vorangeschritten, alle haben zu tief ins Glas geschaut. Beschwipst verrät einer nach dem anderen Geheimnisse, die er lieber für sich behalten hätte. Die Diskussionen werden immer heftiger. Schließlich eskaliert die Situation.


Ein Theaterstück von Tim Lang inspirierte Alexander Schüler zu seinem Regiedebüt. Für die Leinwandadaption des Dramas stand dem Neuling ein winziges Budget zur Verfügung, wovon sich Schüler aber nicht beeindrucken lies. Auf finanzielle Förderung hat der ehemalige Elektroinstallateur und Taxifahrer ganz bewusst verzichtet. Diese Einstellung teilte er mit den anderen Mitgliedern der zwölfköpfigen Crew. Ihr Motto lautete: "Wir machen den Film jetzt - schnell - unbürokratisch. Es geht uns nicht um Perfektion, es geht um den Film, es geht um die Geschichte." Auch Zeit hatte das Drehteam nicht ohne Ende. Nach nur 14 Tagen mussten alle Szenen im Kasten sein. Viele Sequenzen nahm das Team am Stück auf. Die Kamera lief oft bis zum Morgengrauen. Während der 15 bis 20 Minuten langen Szenen, gaben die Schauspieler alles. Obwohl ihn sein Debüt viel Energie kostete, wurde Schüler für seine Mühen belohnt. Die Premiere seines Erstlingswerks auf dem Filmfest München 2005 war ein Erfolg, und der Filmemacher fand sogar einen Verleih für seinen Erstling.
Galerie: rendezvous
Ein Theaterstück von Tim Lang inspirierte Alexander Schüler zu seinem Regiedebüt. Für die Leinwandadaption des Dramas stand dem Neuling nur ein winziges Budget zur Verfügung.
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