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The Process

Ultimate Fighting to the Death

Originaltitel
The Process
Alternativ
The Ultimate Fight
 
USA 1998
Medium
Deutschland
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
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The
Inhalt/Kritik • Cast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Der keusche Martial-Arts-Champion Pinoy (Shishir Inocalla) kommt aus seinem Philippinischen Dorf in die Vereinigten Staaten, wohin ihn sein Lehrer Zwecks spiritueller Erleuchtung geschickt hat. Stattdessen stößt dieser auf Sünde, Gewalt und böse Buben, soweit das Auge reicht! Als er Jesse (Ernie Reyes Jr.) von den Übergriffen der Crazy Dragons rettet, lässt ihn dieser aus Dank und Begeisterung für seine erstaunlichen Kampfkunst-Fähigkeiten (deren Kraft man sich nur auf spirituellem Wege aneignen kann) im Haus seiner Adoptiveltern übernachten. Doch Jesse ist wie die Hausbesitzer Drogendealer nebst Zuhälter und hat den Crazy Dragons eine Packung Rauschgift gestohlen. Diese pochen nun zahlenmäßig verstärkt und bewaffnet an der Haustür und fordern ihren kostbaren Besitz mit Gewalt zurück. Doch egal, welche eisern disziplinierten Kräfte ihr diktatorischer Anführer mit dem bezeichneten Namen Hitler (Corin Nemec) auch aufbietet, sie beißen bei dem schlagkräftigen Gespann Pinoy-Jesse auf Granit.


Was dem deutschen Beititel "Ultimate Fighting to the Death" nach wie eine Sensations-Gewaltorgie klingt, bei dem sich Schwarzgurte in der Kampfarena das Lebenslicht austreten, ist bei näherer Betrachtung der übliche, bei Serien wie "Karate Tiger" und "Kickboxer" abgekupferte Traum vom naiven Wunderkämpfer aus dem exotischen Osten, der mit dem bösen Bandengesindel kurzen Prozess macht. Spätestens mit dem Gegenspieler, einem amoklaufenden, tuntigen Adolf-Hitler-Hampelmann verabschiedet sich jeglicher Geschmack ins Trash-Nirvana. Der gehirnamputierte Billig-Schund der wahlweise übelsten oder unterhaltsamsten Sorte ist zumindest auf technischer Ebene passabel inszeniert, auch wenn Regisseur Ernie Reyes Jr. ein hoffnungsloser Fall ist. Der gute Mann setzt alles daran, seine Handlung mit unmotivierten Füllszenen und Keilereien zu sabotieren, was ihm erstaunlich erfolgreich gelingt. Sein Prügelstreifen nimmt sich dabei so tierisch ernst, dass er zur besten unfreiwilligen Komödie seit langem wird. Die "ungekürzte k.J.-Fassung" ist indes gar nicht so ungeschnitten, wie sie sich bewirbt.
The Process
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