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33 Szenen aus dem Leben

Originaltitel33 sceny z zycia
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland/Polen 2008
FSK & Länge ab 12 Jahren • 96 min.
KinoDeutschland
AnbieterReal Fiction
Kinostart13.11.2008
RegieMalgorzata Szumowska
DarstellerEwa Worytkiewicz, Robert Wieckiewicz, Dominika Ostalowska, Slawomir Zapala, Krzysztof Koncewicz, Wojciech Michniewski
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Deprimierendes Drama über den Umgang mit dem Tod

Julia (Julia Jentsch) führt ein glückliches und erfolgreiches Leben. Die junge Künstlerin plant eine neue Ausstellung, ist glücklich mit dem Musiker Piotrek (Maciej Stuhr) verheiratet und versteht sich gut mit ihrer Familie. Als ihre Mutter Barbara (Malgorzata Hajewska) an Krebs erkrankt, ist von einem Tag auf den anderen nichts mehr wie es zuvor war - die Leichtigkeit des Lebens ist dahin. Während die Mutter im Krankenhaus immer mehr verfällt, stürzt Julia in eine tiefe Lebenskrise. Mit ihrer künstlerischen Kreativität ist es vorbei, die junge Frau kommt nicht damit klar, dass sich ihr Mann seines Berufs wegen die meiste Zeit im Ausland befindet. Auch Vater Jurek (Andrzej Hudziak) hat mit der Situation zu kämpfen und Schwester Kaska (Izabela Kuna) ist total überfordert. Halt bietet Julia nur der langjährige Familienfreund und Assistent Adrian (Peter Gantzler), der zwar langweilig, aber immer für sie da ist.
Malgorzata Szumowska schrieb das Drehbuch aus Tagebucheintragungen, die nach dem Tod ihrer kurz hintereinander verstorbenen Eltern entstanden. Ihre Erfahrungen sind wohl auch der Grund, warum sie den Prozess des Sterbens in derart drastischen und schonungslosen Bildern auf die Leinwand bringt. Mag sein, dass dies für sie selbst eine gute Therapie war, auf die Zuschauer wirken die Szenen unnötig schockierend. Schade auch, dass die Personen nur schlecht eingeführt werden und darum kaum Raum für Identifikation lassen. Aus demselben Grund sind ihre Handlungen teilweise schwer nachvollziehbar. Die schauspielerischen Leistungen sind dafür umso beeindruckender. Malgorzata Hajewska spielt bemerkenswert die schwer kranke Krebspatienten, die am Ende nur noch ein Schatten ihrer selbst ist. Und Julia Jentsch meistert ihre Rolle der verzweifelten Künstlerin am Scheideweg ebenso beeindruckend.

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