Der Generalmanager oder How to Sell a Tit Wonder - 2006 | FILMREPORTER.de
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Der Generalmanager oder How to Sell a Tit Wonder

OriginaltitelDer Generalmanager oder How to Sell a Tit Wonder
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2006
FSK & Länge 93 min.
KinoDeutschland
AnbieterEpiX Media
Kinostart13.11.2008
RegieSteffen Jürgens, Rüdiger Heinze
DarstellerMartin Baldauf, Ashley Bond, Jürgen Drews, Lolo Ferrari, Steffen Jürgens, Lucie Krcova
Homepage https://http://der-generalmanager-fil...
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsForumbewerten

Lolo Ferraris Manager sucht Busenwunder-Nachwuchs

Früher war Martin Baldauf Polizeiunteroffizier bei der UNO, dann lockte ihn buchstäblich ein Rasseweib. Als er Lolo Ferrari kennenlernt, ist es um ihn geschehen. Er tritt als Chauffeur in die Dienste des französischen Busenwunders und arbeitet sich bis zu deren Manager hoch. Voller übertriebener Hektik, Nervosität und Hyperaktivität organisiert er die Auftritte in Discos und Talkshows, bis Ferrari im Jahr 2000 unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt. Wohin soll der kleine Stressgeplagte Schmuddelmanager nun mit seinen immensen Manager-Qualitäten? Ein Ersatz für das "einzigartige, lebende Kunstwerk" muss her, und das scheint schnell gefunden. Baldauf will die britische Erotikdarstellerin Ashley Bond zum Superstar aufbauen und begibt sich mit der gut gebauten - oder gut operierten - Blondine auf Werbe-Tournee. Leider bringt der Promotiontermin auf der Autobahnraststätte Pforzheim nicht den gewünschten Erfolg und bei genauer Nachmessung erweisen sich auch die gigantischen Brüste Bonds als nicht gigantisch genug. Aber Baldauf bleibt am Ball, ist doch sein Ziel, dass die Menschheit noch in 400 Jahren auf seine Taten zurückblickt, was aber eher unwahrscheinlich ist.
Was hat Steffen Jürgens bloß dazu gebracht, Martin Baldauf nach einem Kurzfilm im Jahr 2004 nun auch noch zur zentralen Figur einer abendfüllenden Dokumentation zu machen? Eineinhalb Stunden müssen die Zuschauer den hyperaktiven Stressmanager beim abnudeln seines Alltags begleiten. Eine flüchtige Begegnung mit Jürgen Drews wird zum absoluten Highlight. Auch Udo Lindenberg schnoddert kurz in die Kamera, aber der Blick in die Welt von Deutschlands B bis C-Promis ist weit weniger amüsant, als man annehmen könnte. Der Manager, der sich selbst in einem Atemzug mit Napoleon nennt und in 400 Jahren noch in den Archiven gefunden werden will, ist vor allem eines: extrem nervtötend. Dass er sich den Durchbruch seiner neuen Klientin von einem lächerlichen Promotiontermin auf der Autobahnraststätte Pforzheim erhofft, ist zwar wirklich lustig, trägt aber keine 90 Minuten. Der Film soll die Absurdität unserer Medienkultur aufzeigen, ist dafür aber schlicht zu langweilig und nichtssagend.
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Zu Beginn der Dokumentation gibt Martin Baldauf eine gelungene Selbstcharakterisierung zum Besten: Er sei eine penetrante, hyperaktive und fürchterlich nervöse Nervensäge.... mehr
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