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Postcard to Daddy

Originaltitel
Postcard to Daddy
Genre
Dokumentarfilm
 
Deutschland 2010
 
85 min, ab 16 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
27.05.2010 ( D ) bei Salzgeber & Co. Medien
 
 
Regie
Darsteller
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Postcard to Daddy (Kino) 2010Edition Salzgeber
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Persönliche Doku über sexuellen Missbrauch

Michael Stock wurde vom achten bis zum 13. Lebensjahr von seinem Vater sexuell missbraucht. Erst als 19-Jähriger offenbart er sich seiner Mutter, die von diesem Zeitpunkt an eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Geschehnisse spielt. "Im Gegensatz zu ihr habe der Vater nichts zur Aufarbeitung des Familiendramas beigetragen", so Stock. Eine gemeinsame Reise nach Thailand wird zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, in der die traumatischen Geschehnisse seiner Kindheit erneut an die Oberfläche gelangt. 1994 schreibt Stock das Drehbuch zu "Postcard To Daddy", eine Dokumentation über seine Missbrauchserfahrungen. Diese ist auch eine Videobotschaft, die der Filmemacher direkt an seinen Vater richtet.


"Mit schonungsloser Offenheit, die nie zum Exhibitionismus wird, gewährt der Filmemacher einen intimen Einblick in sein Leiden während und nach dem Missbrauch", so die Jury der schwulen Berliner Zeitschrift Siegessäule im Jahr 2010. Er binde nicht nur sich als Opfer ein, sondern auch die Familie und den Täter, so die Jury weiter. Michael Stock legte mit "Prinz in Hölleland" sein Filmdebüt vor. Er hatte im Zuge der Dreharbeiten zu "Postcard To Daddy" einige Hürden zu überwinden. Zwar interessierten sich Redakteure und Produzenten für den Stoff, die Umsetzung scheiterte aber letztlich immer wieder an der Brisanz seines Ansatzes. Mit Hilfe von Freunden und seiner Familie ist es ihm 2010 doch gelungen, die Dokumentation ohne Förderung zu realisieren.
Postcard to Daddy (quer) 2010Edition Salzgeber
Filmemacher Michael Stock wird in seiner Kindheit von seinem Vater sexuell missbraucht. 25 Jahre später arbeitet er die Geschehnisse vor laufender Kamera auf.
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