Jacob Jørgensen
Olafur Eliasson - Space is Process

Olafur Eliasson - Space is Process

Originaltitel
Olafur Eliasson Space is Process
Alternativ
Olafur Eliasson: Seeing Space
Genre
Dokumentarfilm, Biographie
Land /Jahr
Dänemark, Deutschland, Island, USA, Großbritannien 2010
 
76 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
- ( Kino Deutschland )
Regie
Jacob Jørgensen, Henrik Lundø
Darsteller
Olafur Eliassen
Links
IMDB
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
Es gibt noch keine Userkritik!
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
Künstliche Wasserfälle am New Yorker East River
In der Dokumentation "Olafur Eliasson - Space is Process" portraitieren die Filmemacher Jacob Jørgensen und Henrik Lundø den dänischen Künstler. Sie begleiten Olafur Eliasson bei der Arbeit an seinen Installationen. Das Großprojekt "The New York City Waterfalls" wird vorbereitet, an dem zwei Jahre lang bis zu 200 Mitarbeiter planten, konstruierten und bauten die künstlichen Wasserfälle im New Yorker East River.

Unter der Brooklyn Bridge sollen die Wassermassen 40 Meter in die Tiefe fallen. Drei weitere künstliche Fälle entstehen in Manhattan und Governors Island. In den arbeitsintensiven Projektzeiten entflieht der Künstler für einige Ruhepause nach Island. Dort fotografiert der Künstler, der hier aufwuchs das Regenbogenlicht oder die Gletscherlöcher der Insel.
An der zweijährigen Bau- und Konstruktionsphase von Olafur Eliassens künstliche Wasserfälle waren Wissenschaftler, Taucher, Gerüstbauer, Ingenieure und Handwerker im Einsatz. Insgesamt mussten 28 städtische, staatliche und bundesstaatliche Behörden der Großinstallation ihre Genehmigung erteilen. Dann - im Juni 2008 - waren für 110 Tage die "The New York City Waterfalls" zu sehen. Sie liefen von sieben Uhr morgens bis zehn Uhr abends, insgesamt 1650 Stunden lang.

Die Wasserfälle sind Eliassons größtes Projekt. In Deutschland wurden mehrere seiner Arbeiten dauerhaft in das Stadtkonzept integriert. So ist in der Münchner Innenstadt am Marstallplatz das Probengebäude der Bayerischen Staatsoper von dem Dänen verglast worden. Als Effekt der schräg gerichteten, rötlich-grün-changierenden Spiegel können sich die Flanierenden bei Gehen betrachten und sollen sich so in eine Probensituation hin versetzt fühlen.
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
2021