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Blair Witch Project

Originaltitel
The Blair Witch Project
Genre
Horror
 
USA 1998
 
80 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
19.10.2000 ( D ) bei Arthaus Filmverleih
 
 
Regie
Eduardo Sánchez, Daniel Myrick
Darsteller
Jackie Hallex, Mark Mason, Patricia DeCou, Ed Swanson, Sandra Sánchez, Jim King
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (4User)
Blair Witch Project (1999)StudioCanal Germany
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsDVDsbewerten

Drei Studenten auf der Suche nach der Blair-Hexe

Die drei Studenten Heather (Heather Donahue), Josh (Joshua Leonard) und Mike (Michael C. Williams) fahren in das entlegene Örtchen Blair nach Maryland. Dort wollen sie einen Film über eine angebliche Hexe drehen, die sich in den dortigen Wäldern aufhalten soll. Die Dorfbewohner sind sich jedoch uneins über deren Existenz. Nachdem die Studenten einige Interviews sammelten, machen sie sich auf den Weg in den Wald. Mit Rucksäcken und ausgeklügelten Karten bepackt, soll der Ausflug rund zwei Tage dauern, da die geliehenen Kameras dann zurückgegeben werden müssen.

Der erste Tag verläuft erfolgreich, das Team gelangt zu ihrem Ziel. Doch schon während der Errichtung des ersten Nachtlagers hören die Studenten komische Geräusche, die sie nicht orten können. Nur mit Mühe gelangen sie am nächsten Tag zu ihrem zweiten Ziel. Erschöpft entschließen sie sich zum Rückzug. Aber die Nacht kommt schneller als geplant. Sie müssen ihr zweites Zeltlager aufschlagen. Die Geräusche und seltsamen Stimmen werden immer intensiver, die Studenten können kaum schlafen. Als sie am Morgen aufwachen, entdecken sie drei Steinhügel um ihr Zelt. Voller Panik versuchen sie zum Auto zurückzulaufen, doch sie haben sich hilflos verirrt. Ein Ausweg aus dem Wald scheint nicht in Sicht.


Im Jahr 1999 erregte "Blair Witch Project" wie kein anderer Film die Gemüter der Filmfans. Ein Grund dafür war, dass die Produzenten im Vorfeld des Films widersprüchliche Informationen im Internet verbreiteten. So stieg das Interesse des Publikums enorm. Zum einen wusste man nämlich nicht, ob es sich tatsächlich um einen Spielfilm oder um eine Dokumentation handelte. Außerdem wurde der von den Regisseuren erfundene Mythos um die Blair-Hexe werbemäßig geschickt eingesetzt. Das gesamte Projekt entstammt der Feder der Filmstudenten Daniel Myrick und Eduardo Sanchez.

Für ihren Debütfilm wollten sie etwas Besonderes präsentieren. Es sollte ein Horrorfilm sein, der als Dokumentation dargestellt wird. Sie suchten nach drei Jungschauspielern, die dann unter ihrem richtigen Namen mit einer 16mm- und einer Hand-Videokamera in den Wald geschickt wurden. Im Vorfeld erhielten sie lediglich einen Einführungskurs über Kameraführung. Drehbuch gab es keines. Die Regisseure schickten ihre Schauspieler einzig mit Rucksack und Zelt bepackt, in den Wald.

Innerhalb von acht Tagen sollten sie den Film abdrehen. Auf den vorgegebenen Treffpunkten erhielten sie Zettel mit Informationen, was in dieser Szene enthalten sein soll. So wollte man eine möglichst realistische Darstellung erreichen. Dementsprechend gering waren auch die Produktionskosten. Mit einem Budget von 60.000 US-Dollar spielte der Film in der ersten Woche in US-Kinos bereits 29 Millionen Dollar ein. Weltweit nahm der Film rund 250 Millionen Dollar ein und ist somit einer der Filme mit den höchsten Einnahmen im Verhältnis zu den Produktionskosten.
Blair Witch Project (The Blair Witch Project, 1999)StudioCanal Germany
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