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The Prodigy

OriginaltitelThe Prodigy
AlternativDescendant (Arbeitstitel)
GenreHorror, Thriller
Land & Jahr Hongkong/USA 2019
FSK & Länge ab 16 Jahren • 92 min.
KinoDeutschland
AnbieterSplendid Entertainment
Kinostart07.02.2019
RegieNicholas McCarthy
DarstellerTaylor Schilling, Brittany Allen, Jackson Robert Scott, Peter Mooney, Colm Feore, Olunike Adeliyi
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGaleriebewerten

Horror-Thriller à la "Dr.Jekyll & Mr. Hyde"

Sarah (Taylor Schilling) und John Blume (Peter Mooney) schaffen es in letzter Minute ins Krankenhaus, ihr lang ersehntes erstes Kind kommt weit vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt, ist aber ganz gesund. Miles (Jackson Robert Scott) versetzt seine Eltern im Laufe seiner Entwicklung immer wieder in Erstaunen. Er spricht früher als andere Kinder und wird früher eingeschult, um seine überragende Intelligenz zu fördern. Nur an Freundschaften und dem sozialen Umgang mit Gleichaltrigen zeigt das Wunderkind kein Interesse.

Als er acht Jahre alt ist, verunsichern gewalttätige Übergriffe auf Mitschüler und den Familienhund seine Eltern. Auch die örtliche Psychologin ist ratlos. Sie überweist Miles an einen Spezialisten (Colm Feore), der die Mutter mit einer unglaublichen Theorie verschreckt. In Miles, der im Schlaf einen seltenen ungarischen Dialekt spricht, habe sich die Seele eines Verstorbenen eingenistet. Wird diese nicht bald aus dem unschuldigen Jungen vertrieben, wird sie die Oberhand gegen reine Kinderseele behalten. Und zudem ist es auch noch ein Serienkiller, der in Miles ein zweites Zuhause gefunden hat und seine Untaten auch in dessen Körper fortsetzen will.
Nichts für schwache Nerven. Horror-Thriller mit Anlehnungen an die Vorstellung von der Wiedergeburt und Persönlichkeitsspaltungs-Horror-Storys à la "Dr. Jekyll and Mr. Hyde". Hinter der Produktion, in dem "Orange is the new Black"-Star Taylor Schilling brilliert, stehen Regisseur Nicholas McCarthy ("Hinter der Fassade") und Produzent Tara Farney.

Handwerklich und dramaturgisch solide spult der Film seine Story ab, er geizt dabei weder mit mysteriöser Musik noch mit Schockmomenten. Doch richtig spannend wird es dabei selten. Das liegt zum einen daran, dass die Geburt von Miles und der Tod des sadistischen Mörders nach einem Schusswechsel mit der Polizei zu Beginn des Films parallel montiert sind. Der Zuschauer weiß viel zu früh über die Ursache für Miles seelische Qualen.

Zum anderen ist die Geschichte allzu vorhersehbar. Natürlich glaubt die rationale Sarah dem Wissenschaftler zunächst kein Wort, als er seine Theorie von der Wiedergeburt vor ihr ausbreitet. Natürlich streitet sich das Paar, wie es mit dem seltsamen Verhalten ihres Sohnes weiter umgehen soll. Und natürlich manipuliert der skrupellose Verbrecher in Miles gezielt die Erwachsenen, um Rache an der Frau zu nehmen, die seinen Fängen entkam und hernach sein Versteck verriet.

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The Prodigy: Deutscher Trailer

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Horror mit Anlehnungen an Wiedergeburt und Persönlichkeitsspaltung. mehr
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