American Hardcore
Sony
American Hardcore

American Hardcore

Die Geschichte des American Punk Rock von 1980 bis 1986
Originaltitel
American Hardcore
Genre
Dokumentarfilm, Musikfilm
Land /Jahr
USA 2006
 
100 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Kauffassung)
Kaufstart
19.06.2007 ( Kino Deutschland ) bei Sony Pictures Home Entertainment
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
Es gibt noch keine Userkritik!
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungGalerieDVDs
Filmkommentare: Regisseur Paul Rachman, Autor Steven Blush • Entfallene Szenen • Musical Performances • Dokumentationen: Fotos von Edward Colver • Premieren-Parties mit D.O.A. und Circle Jerks • Trailer
Die musikalische Entwicklung des American Hardcore nahm ihren geographischen Ausgangspunkt in Los Angeles. Kurz darauf breitete sich die Bewegung bis an die Ostküste der USA aus. Die Amtszeit des amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter ging zu Ende und sein republikanischer Nachfolger Ronald Reagan rief einen neuen Konservatismus aus. Einige zumeist weiße Teenager der Arbeiter- und Mittelklasse waren wild entschlossen, eine gesellschaftliche Gegenbewegung aufzubauen. Mit ihrer rauen, schnellen Musik hofften sie, ihrer trüben Realität zu entfliehen. Sie schufen eine aggressive Verbindung von Intensität mit wütender Leidenschaft. Die Szene war nicht an Ruhm und Profit interessiert. Aus ihrer Mitte rekrutierte sich ebenfalls die 'Straight Edge' - Bewegung, die strikt gegen Alkohol- und Drogenkonsum eintrat. Die blutigen Zusammenstösse mit der Polizei und die steigende Gewaltbereitschaft innerhalb der Szene bedeuteten aber bald das Ende des American Hardcore. Er inspirierte jedoch nachhaltig viele Bands der Nachfolgegeneration, so etwa die "Red Hot Chili Peppers" und die "Beastie Boys".
Die Dokumentation von Paul Rachman ist inspiriert durch das Sachbuch "American Hardcore: A Tribal History" von Steven Blush. Punkveteran Rachman drehte unter anderem Videos für die Musikgruppen "Bad Brains", "Alice in Chains" oder "Sepultura". Zudem war er einer der Gründungsväter des amerikanischen "Slamdance Film Festival", einem Festival für unabhängige Filmemacher. Er beschreibt den American Hardcore als eine Bewegung, die Toleranz predigt und sich zugleich allein über die Ausgrenzung definiert. Mithilfe von Statements der Beteiligten wird dem Zuschauer ein Musikstil erläutert, der nur im gesellschaftlichen Kontext verstanden werden kann. Das Bildmaterial stammt ausschließlich von privaten Videomitschnitten und ist im Zuschnitt teilweise dem schnellen Rhythmus der Musik angepasst. Ein Umstand der sich negativ aufs Sehvergnügen auswirkt. "American Hardcore" ist ein Werk für Freunde dieser speziellen Musikrichtung oder Menschen die an urbanen Bewegungen interessiert sind. Es ist Zeugnis eines wenig beachteten Teils der subkulturellen Entwicklung Nordamerikas.
Timo Buschkämper, Filmreporter.de
Die Dokumentation von Paul Rachman ist inspiriert durch das Sachbuch "American Hardcore: A Tribal History" von Steven Blush. Punkveteran Rachman...
American Hardcore
Kinostar
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungGalerieDVDs
2021