Ascot Elite
Last of the Living

Last of the Living

Originaltitel
Last of the Living
Regie
Logan McMillan
Darsteller
Morgan Williams, Robert Faith, Mark Hadlow, Emily Paddon-Brown, Ashleigh Southam
Medium
DVD
Im Handel ab
18.06.2009 bei Ascot Elite
Kinostart Deutschland
Last of the Living
Genre
Komödie, Horror
Land
Neuseeland
Jahr
2008
FSK
ab 18 Jahren
Länge
90 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
Es gibt noch keine Userkritik!
Extras: Deleted Scenes • Alternatives Ende • Interviews mit den Hauptdarstellern und Filmemachern • Trailer
Zombie-Komödie, die sich nicht ganz ernst nimmt
Ex-Buchhalter Ash (Ashleigh Southam), Boxer und Hobby-Schlagzeuger Johnny (Robert Faith) und Schauspieler Morgan (Morgan Williams) sind die einzigen Überlebenden einer Virus-Epidemie. Während Zombies die Straßen unsicher machen, hat es sich das Trio in einer Millionärsvilla ganz gemütlich gemacht. Wenn ein Großeinkauf ansteht, brauchen sie nur in den nächsten Supermarkt fahren. Sonst hocken sie zuhause, schauen Aerobic-Videos oder spielen an der Playstation. Ab und zu gehen sie raus, um mit Baseball-Schläger Zombies niederzumetzeln. Eines Tages treffen sie völlig überraschend eine weitere Überlebende. Stef (Emily Paddon-Brown) ist Wissenschaftlerin und arbeitet zusammen mit ihrem Vater an einem Serum, der die Virus-Wirkung rückgängig machen kann. Als ihr Vater von Zombies angegriffen und gebissen wird, ist die attraktive Frau auf die Hilfe der drei Freunde angewiesen. Gemeinsamen machen sie sich auf einen blutigen Trip zum Krankenhaus-Labor.
Mit seinem Regiedebüt tritt der neuseeländische Regisseur Logan McMillan in die Fußstapfen von Kollegen wie Edgar Wright, der mit "Shaun of the Dead" Horror und Komödie kombinierte. Die Low-Budget-Produktion ist trotz den bekannten Elementen ganz witzig ausgefallen. Die spritzigen Dialoge und die gut gezeichneten Charaktere sind das große Plus der Komödie. Die drei Freunde sind gegensätzlich angelegt und durch die Reibungen zwischen ihnen entstehen viele humorvolle Momente. Der rockige Soundrack unterstreicht die rebellische Optik des Films. Das Gemetzel auf den Straßen inszeniert der Regisseur mit großer Liebe zum Detail. Die Blutspritzer klebten sicherlich noch lange nach dem Dreh auf dem Kameraobjektiv. Die Ausstattung lässt zu wünschen übrig, dunkle Augenringe und getrocknetes Blut wirken nicht besonders gruselig bei den Zombies. Insgesamt ist "Last of the Living" eine ganz gelungene Parodie auf die Zombie-Filme, die Genre-Fans sicherlich erfreuen wird.
Tzveta Bozadjieva, Filmreporter.de
Ascot Elite
Last of the Living
2022