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Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie

OriginaltitelPrime
GenreKomödie, Drama, Romanze
Land & Jahr USA 2005
FSK & Länge ab 0 Jahren • 106 min.
MediumBlu-ray (Kauf)
AnbieterUniversum Film
Verkaufsstart10.09.2010
RegieBen Younger
DarstellerMini Anden, Nathaniel Stutzman, Tina Farris, Stretch Armstrong, Susie Kantar, Sebastian Sozzi
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsGalerieDVDsbewerten
DVD Extras: Audiokommentar • Interviews mit Cast & Crew • Featurette • Deleted Scenes • Outtakes • Behind the Scenes • Trailer & TV-Spots

Rafi (Uma Thurman) ist eine erfolgreiche und attraktive Frau. Sie bewohnt ein schmuckes Apartment in Manhattan und geht einem gut bezahlten Job nach. Einziges Problem: Sie ist 37 und allein. Nach ihrer Scheidung ist ihr einziger Gesprächspartner Dr. Lisa Metzger (Meryl Streep). Regelmäßig sitzt sie bei ihr auf der Couch und schüttet der Therapeutin ihr Herz aus. Der Rat von Dr. Metzger lautet: Geh hinaus in die Welt und verliebe dich. Gesagt getan. Der Traummann heißt David (Bryan Greenberg). Er ist süß, sensibel und sieht natürlich wunderbar aus. Einziges Problem: Er ist 23. Macht nichts, meint Dr. Metzger. Rafi soll ihren Spaß haben und ihr Leben genießen. Das tut Rafi auch, bis sich herausstellt, dass David Dr. Metzgers Sohn ist.
Eine Beziehung mit dem Sohn der eigenen Therapeutin zu führen, ist per Definition hochproblematisch. Nicht leichter macht es die Tatsache, dass dieser 14 Jahre jünger ist. Aus diesem Grundkonflikt ergeben sich die Komik und Spannung von "Couchgeflüster". Der Film stützt sich auf einige äußerst komische Dialoge und einer überzeugenden Leistung des Schauspielerensembles, in dem vor allem die routinierte Meryl Streep sich sichtlich wohl fühlt. Doch bei genauerer Betrachtung wird dem einen oder anderen altmodisch und romantisch veranlagten Zuschauer manches Lachen im Halse stecken bleiben. Unter der scheinbar harmlosen Komödie verbirgt sich nämlich eine Weltanschauung, die von einem frostigen Individualismus geprägt ist. So scheinen an manchen Stellen Haus und Job der Protagonistin wichtiger zu sein, als ihr Verhältnis zu ihrem Freund. Auch die Botschaft des Films, wonach eine Beziehung zwischen einem 23-jährigen und einer 37 Jahre alten Frau unmöglich sei, fällt in die Rubrik verstaubt. Schließlich muss er ja nur Erfahrungen sammeln und sie von einem gestandenen Mann ein Kind bekommen. Na ja, so dreht sich nun mal die Welt...? Am Ende trennen sich die beiden mit einem Lächeln, hinter dem eine große Lebensweisheit zu stecken scheint. Oder ist es nicht vielmehr seelische Armut?

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Bewertung
5,6
3,0 (Filmreporter)     
 (5 User)

Meinungen

Laaaaaanweilig

Ich fand den Film von Anfang bis Ende langweilig. Gut, es waren ein paar Gags dabei, aber im Großen und Ganzen war er nicht gerade der Brüller. Das ist einer dieser Filme, die... mehr
04.03.2006 16:40 Uhr - Das_Sandwich

Der Film ist wirklich gelungen, - endlich ist Hollywood soweit erwachsene Kino zu machen. Er wird keine Begeisterung bei 13-jährigen verursachen, aber sie werden es überleben... mehr
31.01.2006 13:22 Uhr - trolll
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Eine Beziehung mit dem Sohn der eigenen Therapeutin zu führen, ist per Definition hochproblematisch. Nicht leichter macht es die Tatsache, dass dieser 14 Jahre jünger ist. Aus... mehr
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