Concorde Filmverleih
Das Konzert

Das Konzert

Originaltitel
Le concert
Genre
Komödie, Musikfilm
Land /Jahr
Frankreich, Italien, Rumänien, Belgien 2009
 
123 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Blu-ray (Kauffassung)
Kaufstart
13.01.2011 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz | Kino Österreich ) bei Concorde Home Entertainment
Regie
Radu Mihaileanu
Darsteller
Aleksei Guskov, Aleksandr Komissarov, Anna Kamenkova, Guillaume Gallienne, Roger Dumas, Jacqueline Bisset
Homepage
http://www.europacorp.com/dossiers/le...
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IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (Filmreporter)
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Laufzeit Bonusmaterial: ca. 56 Minuten • Making-of • Interview mit dem Regisseur Radu Mihaileanu • Interview mit Mélanie Laurent • Deutscher und französischer Kinotrailer
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Einst gefeierter Dirigent träumt vom Comeback
Vor 30 Jahren war Andreï Filipov (Aleksei Guskov) ein angesehener Dirigent des renommierten Bolschoi-Orchesters in Moskau. Als er sich weigerte, jüdische Musiker aus seinem Orchester zu entlassen, durfte er fortan selbst nicht mehr auftreten. Seitdem fristet er ein kümmerliches Dasein als Hausmeister. Er hat jedoch nie aufgehört zu träumen, wieder vor einem großen Publikum Tchaikovsky dirigieren zu dürfen. Als er beim Reinigen eines Büros durch Zufall ein Fax aus Paris in die Hände bekommt, wittert er seine große Chance. Das "Theatre du Châtelet" will das Bolschoi-Orchester für ein Konzert engagieren. Kurzerhand lässt Filipov das Fax mitgehen. Er beschließt, seine ehemaligen Musiker zusammenzutrommeln, und an Stelle des Bolschoi-Orchesters aufzutreten. Das ist alles andere als einfach, da seine einstigen Kollegen seit Jahren nicht mehr als Musiker aufgetreten sind. Zudem stellt Filipov eine Bedingung an den französischen Veranstalter Olivier Morne Duplessis (François Berléand). Die talentierte Geigerin Anne-Marie Jacquet (Mélanie Laurent) soll beim Auftritt ein Solo spielen. Anscheinend hat der ehemalige Dirigent ein Interesse an der jungen Frau, das über die Musik hinaus geht.
Mit "Das Konzert" erzählt Radu Mihaileanu eine ungemein sympathische Geschichte über einen gescheiterten Dirigent, der trotz allen Unbillen seines Schicksals an seinem Traum festhält. Schon in der Eingangsszene wird uns die Tragik von Andreï Filipovs Karriere vor Augen geführt. Der einst gefeierte Musiker schwingt den Taktstock, während das Bolschoi-Orchester auf der Bühne probt. Dann fährt die Kamera zurück. Wir sehen, dass Filipov weit entfernt vom Orchester steht und nur so tut, als ob er dirigieren würde. Seine Tage als Musiker sind längst vorbei. Heute muss er seinen Lebensunterhalt als Reinigungskraft verdienen. Umso spürbarer ist Filipovs Lebensfreude, als er seine ehemaligen Musiker zusammentrommelt, um wieder aufzutreten. Mihaileanu inszeniert die Wiedervereinigung der Musiker mit viel Witz. Besonders die Verhandlungen mit dem französischen Veranstalter sorgen aufgrund zahlreicher Missverständnisse immer wieder für Lacher. Während seine ehemaligen Musiker für humorvolle Szenen sorgen, ist Filipov für die emotionalen Momente zuständig. Man merkt dem ehemaligen Dirigenten in jeder Szene an, wie wichtig ihm das Konzert ist. So fiebern im Verlauf der Handlung nicht nur er, sondern auch die Zuschauer dem geplanten Auftritt entgegen. Als es schließlich soweit ist, wird eines deutlich: Musik ist für Filipov nicht nur eine Tätigkeit. Sie ist sein Leben.
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2021