Warner Bros.
Exorcist: Der Anfang

Exorzist: Der Anfang

Originaltitel
Exorcist: The Beginning
Genre
Horror
Land /Jahr
USA 2004
Kinostart
2004
Länge
113 min.
Medium
Kinofilm
Kinostart Deutschland
am 18.11.2004 bei Warner Bros. Pictures
Kinostart Schweiz
am 18.11.2004 bei Ascot Elite Entertainment Group
Regie
Renny Harlin
Darsteller
Izabella Scorupco, Alan Ford, David Bradley, Ben Cross, Ralph Brown, Andrew French
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IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
3,7 (3 User)
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Meinungen
Hekate 
Avatar von Hekate
Exorzist? Naja...
Ich muß zugeben, er war nicht schlecht, dennoch war ich ein bißchen enttäuscht, hat er doch so gar nichts mit dem alten Exorzisten gemein. Hört man sich den Audiokommentar des Regisseurs auf der DVD an, wozu man im übrigen eine Menge Geduld mitbringen sollte, dann weiß man auch wieso er sich dazu entschieden hatte. Tatsache ist jedoch, daß er sich vielleicht doch eher auf die Kenner und Fans des alten "Exorzisten" hätte berufen sollen, statt zu versuchen, ein neues und jüngeres Publikum anzusprechen. Fakt ist, kennt man die alte "Exorzist"-Trilogie fängt "Der Anfang" an, keinen rechten Sinn mehr zu machen. Er ist auf jeden Fall blutiger, als die ersten 3 und etwas, das mich gefreut hat, weil der Regisseur sich dann doch noch auf den alten Teil bezogen hat, war, daß man am Schluß in der Höhle, wenn Pater Merrin den kleinen Joseph vor dem Dämon und seinen Lügen warnt, man ganz kurz, wie im ersten Teil, eine kurze Einblendung des Dämons in der Dunkelheit sieht. Stellan Skarsgard spielt hervorragend, wie immer und macht das Beste daraus. James D'Arcy wirkt im Pfaffenrock etwas gewöhnungsbedürftig und man fragt sich stellenweise, warum er eigentlich einen amerikanischen Akzent hat, ist er doch eigentlich Brite und scheint dies doch unwichtig für die Handlung zu sein, aber er macht seine Sache gut und was mir besonders an seiner Darstellung gefallen hat, war, die Konfrontation mit Pater Merrin, in der er zwischendurch ziemlich böse und ein wenig unheimlich wirkt. Meine Empfehlung ist, gebt diesem hübschen, jungen Mann doch mal eine Rolle, in der er mal so richtig den Wolf im Schafspelz raushängen lassen darf. Die ständigen Nahaufnahmen sind gut und bringen den Zuschauer näher an die Figur. Alles in allem ist er ein ganz unterhaltsamer Popcorn-Streifen, aber man darf ihn sich nicht wirklich mit dem Gedanken an den "Exorzisten" aus den 70'ern ansehen. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf den anderen neueren "Exorzisten" und gedenke ihn mir zum Vergleich ebenfalls anzusehen.
geschrieben am 30.01.2007 um 07:35 Uhr
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