I was a Swiss Banker
Freunde der Deutschen Kinemathek
I was a Swiss Banker

I was a Swiss Banker

Originaltitel
I was a Swiss Banker
Genre
Drama
Land /Jahr
Schweiz 2007
 
75 min, ab 18 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
11.09.2008 ( Kino Deutschland | Kino Schweiz ) bei Freunde der Deutschen Kinemathek
Regie
Darsteller
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IMDB
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|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (Filmreporter)
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungNewsTrailerGalerieDVDs
Modernes Schweizer Märchen
Roger (Beat Marti) ist kein normaler Schweizer Banker. Regelmäßig schmuggelt er Schwarzgeld von Deutschland und Österreich in die Schweiz. Bis jetzt lief immer alles glatt. Doch eine Nachts wird er von einem Zollbeamten aufgefordert, die rote Tasche auf seinem Beifahrersitz zu öffnen. Roger verliert die Nerven, tritt aufs Gas und fährt den Zollbeamten an. Von dem Zoll gejagt, verhindert er im letzten Moment durch einen Sprung in den Bodensee vor der Verhaftung. Doch dieser Sprung verändert sein bisheriges, komplett geregeltes Leben. Er trifft auf Meerjungfrauen, Hexen, eine Schafshirtin und eine blonde Verführung. Ähnlich wie einst Faust geht auch er einen teuflischen Pakt ein. Binnen kurzer Zeit muss er die wahre Liebe finden. Er macht sich also auf die Suche, aber all seine Bemühungen enden erfolglos. Zudem schleppt der gestrandete Banker die rote Tasche voller Schwarzgeld mit sich herum. Diese ist für die Bewältigung seines schlechten Gewissens wenig hilfreich.
Beinah alle Thomas Imbach-Produktionen loten die Grenzen zwischen verschiedenen Genre aus. Pendelt sein vorheriges Werk "Lenz" zwischen Dokumentation und Fiktion, so findet man in "I was a Swiss Banker" noch mehr Grenzgänge. Der krimiähnliche Beginn mag Befremden auslösen, wurde jedoch vom Regisseur bewusst gewählt. Der Rest des Films ist eine Mischung aus modernem Märchen und Drama. Ursprünglich plante Imbach die Geschichte als Begleitwerk zu seinem "Lenz", die Produktion samt Finanzierung zog sich jedoch über drei Jahre hin. Vielleicht gelang es ihm deshalb nicht, eine runde Atmosphäre zu kreieren. Die gerade 75 Minuten ziehen sich zu sehr in die Länge. Man begleitet den Protagonisten zwar gerne auf seine märchenhafte Reise, Sympathie oder Mitgefühl will sich aber partout nicht einstellen. "I was a Swiss Banker" wurde erstmals auf der Berlinale 2007 gezeigt. Ein Drittel der Zuschauer verließ nach der Hälfte der Vorstellung enttäuscht den Saal.
Andrea Niederfriniger, Filmreporter.de
I was a Swiss Banker
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2021