Leben und Lieben in L.A. - 1998 | FILMREPORTER.de
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Leben und Lieben in L.A.

OriginaltitelPlaying by Heart
GenreDrama
Land & Jahr USA 1998
FSK & Länge ab 6 Jahren • 121 min.
KinoDeutschland
AnbieterBuena Vista International (Germany)
Kinostart29.06.2000
RegieWillard Carroll
DarstellerDaniel Chodos, Angelina Jolie, Mark Lewis, Jim Abele, Chris Conner, Marcus Printup
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Romantische Tragikkomödie von Willard Carroll

"Playing by Heart" beginnt mit einem Voiceover von Joan (Angelina Jolie). Die Stimme berichtet dem Zuschauer, dass ein Freund einmal meinte, alles Reden über die Liebe sei genauso, wie Tanzen über Architektur. Die Irrungen und Wirrungen der Liebe sind gleichwohl das zentrale Thema. Die Story wird in Episoden erzählt, deren Zusammenhang sich nicht gleich erschließt. Da sind zum Beispiel Hannah (Gena Rowlands) und Paul (Sir Sean Connery), ein älteres Ehepaar, die sich noch einmal das Jahwort geben wollen, um ihre Liebe zu bekräftigen.

Doch Paul hat einen Gehirntumor und dann findet Hannah auch noch heraus, dass er sie vor Jahren betrogen hat. Die lebenshungrige Joan trennt sich von ihrem Freund und verliebt sich Keenan (Ryan Phillippe), der sie jedoch zurückweist. Doch Joan ist hartnäckig. Dagegen muss Mildred (Ellen Burstyn) ihren an AIDS erkränkten Sohn Mark (Jay Mohr) durch seine letzten Tage begleiten. Am Sterbebett sind Mutter und Sohn zum ersten Mal seit Jahren ehrlich zueinander. Auch Meredith (Gillian Anderson) und Trent (Jon Stewart) haben Schwierigkeiten, denn Meredith wurde immer wieder von Männern enttäuscht und hat eine hohe Schutzmauer um sich aufgezogen. Der desillusioniert wirkende Hugh (Dennis Quaid) zieht durch Bars und erzählt den Menschen, die er dort kennen lernt, unglaubliche Lügengeschichten. Die verheiratete Gracie (Madeleine Stowe) hat eine rein sexuelle Affäre, weil sie ihren Mann für langweilig hält.
Regisseur Willard Carroll nimmt seine Figuren ernst. Er lässt sie ihre Wege gehen, bzw. suchen und dabei auch Fehler machen. Das Ergebnis unterscheidet sich von typischen Hollywood-Blockbustern mit ihren unglaubwürdig auf Hochglanz polierten, perfekten Figuren. Ohne Zweifel wäre die Story auch dazu geeignet gewesen. Dem Zuschauer wird die Möglichkeit zur Identifikation mit den Figuren gegeben, die Gefühle nicht übersteigert dargestellt. Es sind alltägliche Situationen, die jeder erleben kann. Die Schauspieler verkörpern ihre Rollen mit sichtbarer Lust am Spiel. Am Anfang ist die Story vielleicht etwas unübersichtlich. Es werden aber Hinweise auf einen Zusammenhang der einzelnen Geschichten gegeben. Die Liebe und ihre verschiedenen Arten bilden dabei das Grundgerüst der Handlung. Die Tragikkomödie macht Mut, die Herausforderungen des Lebens in Angriff zu nehmen.

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