Concorde Filmverleih
Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte

Originaltitel
Capitalism: A Love Story
Alternativ
Untitled Michael Moore Project
Regie
Michael Moore
Darsteller
Michael Moore
Kinostart:
Deutschland, am 12.11.2009 bei Concorde Filmverleih
Kinostart:
Österreich, am 13.11.2009 bei Filmladen
Kinostart:
Schweiz, am 22.10.2009 bei Ascot Elite Entertainment Group
Genre
Dokumentarfilm
Land
USA
Jahr
2009
FSK
ab 6 Jahren
Länge
120 min.
IMDB
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
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Von der gnadenlosen Gier nach den Renditen
Regisseur Michael Moore nimmt eine kritische Analyse des kapitalistischen Systems vor. Er betrachtet das System auch historisch, beleuchtet die Anfänge und dokumentiert weshalb das System so anfällig ist. Dabei wird klar, dass es der Faktor Mensch ist, der das honorige Ansinnen von Angebot und Nachfrage zu torpedieren weiß. Der freie Markt garantiert nur so lange fairen Handel, so lange es keine illegalen Absprachen gibt oder einzig die Gier nach Rendite im Vordergrund des Interesses steht. Moore nennt die Schuldigen am Niedergang des Kapitalismus beim Namen. Besonders der Wirtschaftspolitik des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan kommt dabei eine negative Rolle zu. Die aktuelle Finanzkrise bleibt auch nicht außen vor. Bei der Aufarbeitung der Ereignisse treffen wir einen alten Bekannten wieder: George W. Bush. Ihn und seine politischen Getreuen macht Moore dafür verantwortlich, die Krise im Jahr 2008 gezielt hervorgerufen zu haben. Starker Tobak, Mister Moore!
Der Titel von Michael Moores Dokumentation ist ironisch zu verstehen. Sein Verhältnis zum Kapitalismus ist wahrlich nicht von Zuneigung geprägt. Im Grunde macht Moore seit "Bowling for Columbine" immer den gleichen Film, einzig das Thema variiert. Es handelt sich auch bei "Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte, um ein Thema, das auch die Zuschauer bewegt, ähnlich wie bei den meisten seiner filmischen Dokumentationen. Das einseitig am Profit orientierte Wirtschaftssystem und seine Auswüchse stehen auf der Anklagebank. Moore bietet kurz aufbereitete historische Rückblenden, arbeitet mit Comicsequenzen und karikiert diejenigen, auf die er es abgesehen hat. Das alles trägt zum einen zur Belustigung bei, zum anderen kann es helfen, die Thematik unterhaltend zu vermitteln. Die Masche ist jedoch schon überstrapaziert und sei das Grundmotiv noch so ernst. Aus diesem Grund ist es wenig erstaunlich, dass "Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte" trotz Vermittlung einiger neuen Erkenntnisse hinsichtlich des Sachverhaltes, eher einschläfernd auf den Zuschauer wirkt.
Timo Buschkämper, Filmreporter.de
In der Dokumentation des US-Regisseurs Michael Moore sitzt der böse Kapitalismus und seine menschenverachtenden Auswüchse auf der Anklagebank....
 
US-Regisseur Michael Moore nimmt sich den Kapitalismus vor. Er beleuchtet in seiner Dokumentation die Anfänge und nennt die Schuldigen am...
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Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte
2022