Morning Glory - 2010 | FILMREPORTER.de
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Morning Glory

OriginaltitelMorning Glory
AlternativWhat's the Story Morning Glory
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2010
FSK & Länge ab 6 Jahren • 108 min.
KinoDeutschland
AnbieterParamount Pictures
Kinostart13.01.2011
RegieRoger Michell
DarstellerRachel McAdams, Conor Timmis, James St. Vincent, Jay Russell, Loukas Papas, Adrian Martinez
Homepage https://http://www.morningglorymovie.com
Links IMDB
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Ermüdende Komödie mit mürrischem Harrison Ford

Becky Fuller (Rachel McAdams) träumt davon, als Fernsehproduzentin Karriere zu machen. Als sie ihren Job bei einer lokalen Nachrichtensendung verliert, landet sie bei "Daybreak", der Morgenshow mit den niedrigsten Einschaltquoten im US-Fernsehen. Trotz anfänglicher Rückschläge lässt sich die ehrgeizige Becky nicht entmutigen. Stattdessen beschließt sie, die Sendung mit frischen Ideen zum Erfolgsformat zu machen.

Entgegen aller Erwartungen gelingt es der jungen Frau, den vielfach preisgekrönten TV-Journalisten Mike Pomeroy (Harrison Ford) zu engagieren. An der Seite der ehemaligen Schönheitskönigin Colleen Peck (Diane Keaton) soll er der Sendung neuen Glanz verleihen. Der grantige Mike hält die oberflächlichen Beiträge der Morgenshow allerdings unter seiner Würde und boykottiert die Sendung immer wieder. Schon bald weiß Becky nicht mehr weiter. Zu allem Überfluss leidet auch die Liebesbeziehung mit ihrem Kollegen Adam Bennett (Patrick Wilson) unter dem grantigen Kollegen. Wie soll sie ihre privaten und beruflichen Probleme wieder ins Lot bringen?
"Morning Glory" hätte eine geistreiche Satire über den Boulevardjournalismus werden können. Als renommierter Fernseh-Reporter Mike Pomeroy legt Harrison Ford mit seiner notorisch schlechten Laune immer wieder den Finger genüsslich auf die Wunde und plädiert für ein Ende des zu allen Tageszeiten gesendeten TV-Mülls. Leider erweist sich Roger Michells Komödie bereits nach kurzer Zeit als harmloses Märchen einer aufstrebenden Jung-Journalistin (Rachel McAdams), die sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten im Medienbusiness durchsetzt und dank steigender Einschaltquoten sogar den grantigen Pomeroy von den Vorzügen stumpfsinniger Fernseh-Sendungen überzeugen kann.

Ebenso schwach wie die unglaubwürdige Entwicklung der Ereignisse ist die belanglose Liebesgeschichte zwischen McAdams' Charakter und dem von Patrick Wilson gespielten Arbeitskollegen. Besonders störend fallen Michells kitschige Inszenierung, unfreiwillig komische Zeitlupen sowie die schmalzige Musikuntermalung auf. Doch wenigstens gehen wir nach dem Kinobesuch mit einer wertvollen Botschaft nach Hause: Solange die Einschaltquoten stimmen, ist auch TV-Müll eine feine Sache. Schade nur, dass er trotzdem stinkt.
Morning Glory

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Morning Glory-Premiere in Berlin

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