OSS 117 - Der Spion, der sich liebte
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OSS 117 - Der Spion, der sich liebte

OSS 117 - Der Spion, der sich liebte

Originaltitel
OSS 117: Le Caire, nid d'espions
Alternativ
OSS 117: Cairo, Nest of Spies
Genre
Abenteuer, Komödie
Land /Jahr
Frankreich 2007
 
101 min
Medium
Kinofilm
Kinostart
- ( Kino Deutschland )
Regie
Michel Hazanavicius
Darsteller
Jean-François Halin, Jean Dujardin, Marc Bodnar, Bernard Nissile, Alain Kouhani, Diego Dieng
Homepage
http://www.oss117.fr
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
9,0 (1 User)
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenDVDs
Selbstverliebter Agent lässt kein Fettnäpfchen aus
1955: Hubert Bonisseur de La Bath alias Agent OSS 117 (Jean Dujardin), fliegt nach Ägypten. Die Suezkrise hat sich zugespitzt. Nach dem Sturz König Faruqs hat dort Gamal Abdel Nasser als Präsident die Macht übernommen. Er strebt eine lückenlose Arabisierung des Nahen Ostens an. Das stößt auf wenig Gegenliebe vieler Nationen, die ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss auf die Region halten wollen. Briten, Franzosen, Amerikaner und Russen sind gleichermaßen betroffen. Denn Kairo ist ein Tummelbecken für Spione aus aller Welt. Für die französische Regierung soll OSS 117 für Ordnung in Ägypten und die Wahrung der französischen Interessen sorgen. Bei seiner Mission muss sich der Agent vor anderen Spionen in Acht nehmen. Insbesondere auf weibliche fällt er gern herein. Doch mit Charme und Stil findet der Smoking und Fliege tragende Agent immer eine Lösung. Dabei lässt er allerdings kein Fettnäpfchen aus.
Hubert Bonisseur de La Bath alias OSS 117 wurde 1949 von Jean Bruce erfunden, vier Jahre vor Erscheinen des ersten James Bond-Romans. Insgesamt erschienen über 265 Romane über den französischen Spion. Da wundert man sich, dass er nicht den Bekanntheitsgrad seines britischen Kollegen erlangt hat. Regisseur Michel Hazanavicius legt seine Verfilmung als Parodie an. Er tut gut daran, zumal es einigen James Bond-Streifen an Humor fehlt. Es macht Spaß zu sehen, wie der Held von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und dennoch ein hohes Selbstbewusstsein an den Tag legt. Auch ist es angenehm, dass diese Agentenparodie anders die James Bond-Verfilmungen jüngeren Datums nicht mit aufwendigen Special Effects überladen sind. Beim Betrachten fühlt man sich in die 1960er Jahre zurückversetzt. Einige Szenen wirken, als seien sie mit der Technik der damaligen Zeit gedreht worden, besonders Auto-Szenen. Aber auch die warmen, bunten Farben, Autos und Musik erinnern an Spionagefilme vergangener Jahrzehnte. Einige Szenen sind jedoch zu klamaukhaft ausgefallen, so dass man darüber die eigentliche Handlung völlig vergisst.
Gudrun Schmiesing/Filmreporter.de
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2021