Masters of the Universe

Originaltitel
Masters of the Universe
Genre
Action, Science Fiction
 
USA
 
105 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
17.12.1987 ( D ) bei Scotia International Filmverleih
Regie
Gary Goddard
Darsteller
Frank Langella, Richard Szponder, Peter Brooks, Cindi Eyman, Walter Scott, Gwynne Gilford
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IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
4,0 (1 User)
Masters of the UniverseWinklerfilm
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten

Krieger He-Man kÀmpft um Rettung seines Planeten

Eternia droht eine Schreckensherrschaft. Der machtbesessene Skeletor (Frank Langella) hat den Planeten fast vollstĂ€ndig erobert. Einzig He-Man (Dolph Lundgren), Soldat Duncan (Jon Cypher) und dessen Tochter Teela (Chelsea Field) stellen sich dem Tyrannen entgegen. Doch Skeletor ist kaum aufzuhalten, da er sich mit Hilfe eines kosmischen SchlĂŒssels an jeden beliebigen Ort teleportieren kann.

Der Erfinder des Artefaktes, Zwerg Gwildor (Billy Barty), besitzt jedoch den Prototyp, den er He-Man und seinen VerbĂŒndeten ĂŒberlĂ€sst. Als sie von den Truppen Skeletors ĂŒberraschend angegriffen werden, mĂŒssen die Helden fliehen und landen mit Hilfe des SchlĂŒssels auf der Erde des Jahres 1987. Der Apparat geht dabei verloren und fĂ€llt dem jugendlichen Paar Julie Winston (Courteney Cox) und Kevin Corrigan (Robert Duncan McNeill) in die HĂ€nde. Keyboarder Kevin hĂ€lt den SchlĂŒssel fĂŒr ein neuartiges Musikinstrument und aktiviert ihn versehentlich. Dadurch kann Skeletor das GerĂ€t orten und die Verfolgung He-Mans aufnehmen. Auf der Erde kommt es zur alles entscheidenden Schlacht.


Trotz der aufwendigen Produktion ist "Masters of the Universe" reinster Trash. Wie es sich fĂŒr ordentlichen Trash gehört, werden hier verschiedenste Elemente zu einem bunten, nicht immer stimmigen Genre-Mix vermengt. Heroische Fantasy trifft auf Science-Fiction, muskelbepackte Krieger und außerirdische Kreaturen auf Teenagerdrama. Und am Ende rettet der 1980er Jahre-Synthie-Pop die Welt. Das Ganze besitzt einen gewissen Charme - der kann aber nicht fĂŒr die plumpe Handlung und die stereotypen Charaktere entschĂ€digen.

Die Figuren sind entweder edelmĂŒtige Helden oder durch und durch böse Schurken. Dazwischen gibt es nichts. Manchmal hat man den Eindruck, dass die Charaktere nicht nur auf Spielzeugfiguren basieren, sondern tatsĂ€chlich nichts weiter als wandelnde Spielzeugfiguren sind. WĂ€hrend die schauspielerische Klasse Frank Langellas unter Skeletors Maske verschwindet, lĂ€sst Dolph Lundgren stĂ€ndig die Muskeln spielen. Einzig Courteney Cox und Robert Duncan McNeill verleihen ihren jugendlichen Figuren menschliche ZĂŒge, bleiben als Identifikationsfiguren jedoch zu blass. Daran Ă€ndert auch die tragische Hintergrundstory vom Flugzeugabsturz der Eltern Julies nichts. Wenn diese am Ende auf wundersame Weise wiederauferstehen, entpuppt sich der Film vollends als eskapistische Fortsetzung der Spielzeugabenteuer im Kinderzimmer.
Masters of the UniverseWinklerfilm
"Masters of the Universe" ist der reine Trash. Der wenig stilsichere Genre-Mix hat einen gewissen Charme, enttÀuscht jedoch mit seinem plumpen Plot und stereotypen Charakteren.
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2021