Schilf - Alles, was denkbar ist, existiert

Originaltitel
Schilf - Alles, was denkbar ist, existiert
Genre
Thriller
Land /Jahr
Deutschland 2011
 
90 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
 
 
Kinostart
08.03.2012 ( D ) bei X Verleih
Regie
Claudia Lehmann
Darsteller
Mark Waschke, Christoph Tomanek, Stephanie Lutz, David Lukowczyk, Sophia Loeffler, Michael Kirmes-Seitz
Homepage
http://www.schilf.x-verleih.de
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IMDB
Schilf - Alles, was denkbar ist, existiertX-Verleih
|0  katastrophal
brilliant  10|
5,0 (Filmreporter)
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Claudia Lehmanns Science-Fiction hat einige Längen
Physikprofessor Sebastian Wittich (Mark Waschke) ist fest davon überzeugt, dass es Paralleluniversen gibt. Nicht nur in seinen Vorlesungen an der Universität Jena vertritt er diese Meinung. Auch in einem Fernsehinterview möchte er die Gesellschaft von seiner Viele-Welten-Theorie überzeugen. Sebastians Studienfreund Oskar (Stipe Erceg) hält dessen physikalischen Annahmen für absurd. Das hindert Sebastian nicht daran, weiter intensiv zu forschen. Als seine Ehefrau Maike (Bernadette Heerwagen) einen Urlaub in den Bergen macht, bringt er Sohn Nick (Nicolas Treichel) in ein Pfadfinderlager, um in Ruhe arbeiten zu können.

Auf dem Rastplatz verschwindet Nick plötzlich. Durch einen anonymen Anruf erfährt Sebastian, dass sein Sohn entführt wurde. Der werde nur freigelassen, wenn Sebastian dafür einen Mord begeht. Der Wissenschaftler ist verzweifelt und verwirrt. Doch die Entführung ist nur der Anfang von einer Reihe merkwürdiger Ereignisse, die Sebastians Leben auf den Kopf stellen.
Claudia Lehmanns "Schilf - Alles, was denkbar ist, existiert" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Juli Zeh. Die filmische Umsetzung weist jedoch einige Mankos auf. Dabei ist der Beginn vielversprechend: Die Erwartungshaltung des Zuschauers wird hochgeschraubt durch die Überzeugung des Protagonisten, dass Paralleluniversen existieren und dies beweisbar sei. Auch die Geschichte des sogenannten Zeitmaschinenmörders lässt auf Spannendes hoffen.

Die Prämisse bietet also Raum für dramatische Ereignisse und Wendungen. Leider schafft es Regisseurin Lehmann nicht, den Zuschauer im Verlauf der Handlung mitzureißen. Dafür werden die Wendepunkte viel zu unspektakulär miteinander verknüpft, so dass kein Tempo aufkommt. Statt die Vielschichtigkeit des Plots zu nutzen, werden belanglose Szenen und Nebenhandlungen in die Länge gezogen. Immerhin können Mark Waschke als versessener Wissenschaftler und Stipe Erceg als sein exzentrischer Kollege, durchaus überzeugen. Für einen Film, der sich als Thriller versteht, und darüber hinaus mit Science-Fiction-Elementen hantiert, ist "Schilf - Alles, was denkbar ist, existiert" einfach zu schleppend und farblos inszeniert.
Schilf - Alles, was denkbar ist, existiertX-Verleih
 
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Sebastian Wittich (Mark Waschke) ist Physikprofessor an der Universität Jena. Seine berufliche... 
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Regisseurin Claudia Lehmanns "Schilf - Alles, was denkbar ist, existiert" ist ein Thriller mit Science-Fiction-Elementen. Diese schafft es leider nicht, den Zuschauer außer...
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