Marry Me! Aber bitte auf indisch
NFP marketing & distribution
Marry Me! Aber bitte auf indisch

Marry Me! Aber bitte auf indisch

Originaltitel
Marry Me & Family
Genre
Komödie
Land /Jahr
Deutschland 2015
 
90 min, ab 0 Jahren (fsk)
Medium
Kinofilm
Kinostart
02.07.2015 ( Kino Deutschland | Kino Österreich ) bei NFP marketing & distribution
Regie
Darsteller
Links
IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungTrailerGalerieDVDs
Stark autobiographisch gefärbte Multikultikomödie
Deutsch-Inderin Kissy (Maryam Zaree) ist überzeugter Single. Sie lebt mit ihrer kleinen Tochter Meena in Berlin, verwaltet das heruntergekommene Mietshaus, das ihrer Großmutter Suraja gehört, und betreibt das Café, das bereits ihrer Mutter die ökonomische Freiheit schenkte. Ihre Welt gerät aus den Fugen als die resolute Oma vor der Tür steht. Die alte Dame erpresst Kissy, damit sie den Erwartungen der Familie in Indien gerecht wird und ein ehrbares Leben führt. Kissy soll den Vater ihres Kindes ehelichen und kann dann das Haus erben. Oder die wertvolle Immobilie im Szeneviertel Kreuzberg wird verkauft und Kissy wie einst ihre Mutter von der Familie verstoßen.

Für Kissy wäre dies der Verlust der Unabhängigkeit. Eine offene Rebellion gegen die Patriarchin der Familie scheidet aus. Sie ersinnt eine List. Sie überredet Kindsvater Robert (Steffen Groth), einem Tagträumer und Lebenskünstler mit Burn-Out-Symptomen, zu einer Scheinheirat, Doch als Kissy mitten in den Vorbereitungen für die prunkvolle Zeremonie ist, verliebt sie sich in Karim (Fahri Yardim), den neuen Koch in ihrem Café. Als sich schon alles zum Guten wendet, kommt die bittere Wahrheit ans Licht. Denn auch Oma hat mit gezinkten Karten gespielt.
Die Multikultikomödie der Berliner Regisseurin Neelesha Barthel ist von der eigenen Biografie inspiriert. Die Tochter der Regisseurin Chetna Vora und dem Kameramann Lars Barthel wird in der DDR geboren und wächst in Potsdam, Indien und Berlins Westen auf.

In ihrem Debüt-Spielfilm trifft Bollywood auf Kreuzberg und deutschen Humor. Flott und mit leichter Hand porträtiert sie moderne indische Frauen, die den Werten beider Welt gerecht werden. In der Tradition ihrer indischen Heimat suchen sie konfliktscheu nach außen die Anpassung. In ihrem Inneren leben sie eine wahre Emanzipation.
Katharina Dockhorn/Filmreporter.de
Bollywood trifft Kreuzberg und deutschen Humor. Mit leichter Hand erzählt die Regiedebütantin von Frauen, die den Werten beider Welt gerecht werden wollen und dabei in der...
Fahri Yardim und Maryam Zaree in "Marry Me! Aber bitte auf indisch"
Wüste Film Ost
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2021