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Death Race (Extended Steelbook Edition)

Originaltitel
Death Race
Alternativ
Death Race 3000 (Arbeitstitel)
Genre
Science Fiction, Abenteuer
 
USA 2008
 
106 min, ab 18 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Kauffassung)
 
 
Verkaufsstart
09.04.2009 ( D | CH | A ) bei Universal Pictures Video
 
 
Regie
Darsteller
Links
|0  katastrophal
brilliant  10|
6,0 (2 User)
3,0 (Filmreporter)
Death Race, Extended Edition (DVD) 2008
Universal
Lasst die Motoren an: Wie man ein Death Race macht • Hinter dem Lenkrad: • Stunt-Analyse • Audiokommentar mit Regisseur Paul W. S. Anderson und Produzent Jeremy Bolt

Remake von Paul Bartels Frankensteins Todesrennen

In einer nahen Zukunft: Der dreifache Speedway-Champion und fürsorgliche Familienvater Jensen Ames (Jason Statham) wird des Mordes an seiner Frau beschuldigt und kommt ins Gefängnis. Hennessey (Joan Allen), die eiskalte Gefängnisdirektorin von Terminal Island, regiert hier mit brutaler Hand. Zur Belustigung der Masse draußen und zur eigenen finanziellen Bereicherung organisiert sie Sportspektakel der besonderen Art: das Death Race. In mit zahlreichen Waffen bestückten Boliden kämpfen die Insassen auf einem mörderischen Rundkurs um ihr Leben. Drei Tage dauert das Rennen, das keine Regeln kennt. Sieger ist derjenige, der als Letzter überlebt. Jenem Fahrer, der fünf aufeinanderfolgende Rennen für sich entscheiden kann, wird die Freiheit geschenkt. Dem sagenumwobenen Frankenstein fehlen lediglich zwei Siege, um entlassen zu werden. Doch was niemand weiß: Beim letzten Rennen erwischte es auch ihn. Hennessey zwingt Ames, Frankensteins Rolle zu übernehmen, da ihn das Publikum wie keinen anderen unterstützt. Ames gelingt es tatsächlich, sich in den ersten zwei Runden zu behaupten. Doch das alles entscheidende Rennen steht noch aus.


Angesichts der Tatsache, dass Horrorspezialist Paul W.S. Anderson seit 2002 an der Verwirklichung des Actionspektakels arbeitet, ist das Endresultat mehr als dürftig. Der Film basiert auf Paul Bartels Klassiker "Frankensteins Todesrennen" aus dem Jahr 1975 mit Sylvester Stallone und David Carradine. Erwartungsgemäß rückt die Handlung bei "Death Race" in den Hintergrund. Mit Waffen und Pferdestärken aufpolierte Todesmaschinen, hübsche Frauen und harte Kerle stehen im Vordergrund. Klar, dass Testosteron an oberster Stelle steht. Doch der Muskelbepackte Actionstar Jason Statham kann in seiner Rolle nicht überzeugen und liefert eine erstaunlich schlechte Leistung ab. Überhaupt ist die Endzeitstimmung mit so vielen Klischees behaftet, dass es schwer fällt, dies ohne Weiteres anzunehmen. So sind beispielsweise unter den Gefängnisinsassen Nazis, übertrainierte Schwarze und schließlich die unscheinbaren und gelehrten Guten zu finden. Genauso klischeehaft ist, dass die Gefangenen offensichtlich nur im Dunkeln bei strömenden Regen ins Gefängnis verbracht werden. Richtig ärgerlich wird es gegen Ende. Die unruhige Kameraführung und die schnellen Schnitte sollen Spannung erzeugen, bewirken jedoch oft das Gegenteil, nämlich Langeweile. Einzige Abwechslung bieten die spektakulären Rennfahrten, die zu Statham passen. So wirkt er mit dem immer gleichen Gesichtsausdruck im Auto sitzend weniger lächerlich, als mit einem Kleinkind auf dem Arm.
Death Race
Universal Pictures
Death Race (Kino) 2008
Trailer: Death Race
In einer nahen Zukunft: Der dreifache Speedway-Champion und fürsorgliche Familienvater Jensen Ames (Jason Statham) wird des Mordes an seiner Frau beschuldigt und kommt ins...  Clip starten

Galerie: Death Race
Paul W.S. Andersons Remake von Paul Bartels Klassiker "Frankensteins Todesrennen" aus dem Jahr 1975 ist gänzlich missraten.
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