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Vergessene Filmklassiker Vol. 1 - Unser Leben mit Vater

Vergessene Filmklassiker Vol. 1 - Unser Leben mit Vater

Originaltitel
Life with Father
Genre
Komödie
Land /Jahr
USA 1947
 
112 min, ab 12 Jahren (fsk)
Medium
DVD (Kauffassung)
Kaufstart
04.06.2010 ( Kino Deutschland ) bei Intergroove
Regie
Michael Curtiz
Darsteller
William Powell, Irene Dunne, Elizabeth Taylor, Edmund Gwenn, Zasu Pitts, Jimmy Lydon
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IMDB
|0  katastrophal
brilliant  10|
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Rigide Familienführung im Hause Clarence Day
Der ebenso erfolgreiche wie strenge New Yorker Geschäftsmann Clarence Day (William Powell) führt seine Familie mit der gleichen Autorität, wie sein Unternehmen. Seine Frau Vinnie (Irene Dunne) lässt ihn im Glauben, dass er zu Hause alles im Griff habe, wohlwissend, dass es eigentlich sie ist, die die Fäden in der Hand hält. Oft läuft er in Selbstgesprächen versunken im Haus herum und bemerkt dabei nicht, dass sein Sohn Clarence Junior (Jimmy Lydon) seine ersten Erfahrungen in Liebesdingen macht. Ihm hat es die hübsche Mary Skinner (Elizabeth Taylor) angetan. Soweit ist alles in Ordnung. Das Chaos bricht erst aus, als Vinnie per Zufall erfährt, dass ihr Mann noch nicht getauft ist. Das geht natürlich nicht und fortan versucht sie ihn mit allen Mitteln zur Taufe zu bewegen.
Michael Curtiz' ("Casablanca") Komödie "Unser Leben mit Vater" basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Howard Lindsay und Russel Crouse, das seine Broadwaypremiere am 8. November 1939 feiert. Die Handlung ist in New York City der 1880er Jahre angesiedelt und besteht aus lose zusammen gereihten Anekdoten.

Tatsächlich beruht das Stück auf Jugenderinnerungen von Clarence Day Jr., dessen Vater ein leitender Angestellter an der New Yorker Börse ist. Dessen Großvater, Benjamin Day, gründete wiederum die Zeitung New York Sun. Als Lindsay und Crouse mit der Arbeit am Bühnenstück beginnen, lehnen beinahe alle renommierten Darsteller ihrer Zeit die Rollen ab. Ein Fehler, wie sich nach der Premiere herausstellt, denn das Stück wird einhellig gelobt. Es entbrennt nun ein Streit um die Filmrechte. Letztlich erhält Warner Brothers für 500.000 US-Dollar plus Beteiligung an den Einspielergebnissen den Zuschlag. Allerdings muss sich das Studio an zahlreiche Einschränkungen halten. Ebenso große Probleme bereitet die Auswahl der Schauspieler. Als nach mehreren Jahren endlich alles für eine Verfilmung fertig ist, bleibt das Ergebnis weit hinter den Erwartungen von Warner zurück.
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2021